Mal wieder ein kleiner One Shot von mir :)
Viel Spaß!
Haut klatschte auf Haut.
Stöhnen erfüllte den Raum, während Sherlock sich immer wieder in seinem Freund versenkte.
John kniete vor ihm, stützte sich auf seinen Armen ab, während er immer wieder versuchte den Stößen entgegenzukommen.
„Sherlock... Fester... Tiefer..."
Wie befohlen steigerte der Detectiv das Tempo, der Kleinere schrie heiser auf, als die Stöße plötzlich direkt auf seine Prostata trafen.
Es brauchte nicht mehr viel bis sich der Blonde verkrampfte, dunkel stöhnte und sich über seine Hand ergoss.
Wieder und wieder versenkte sich der Größere in dem Körper, bis auch ihn der Orgasmus überrollte.
Johns Kräfte ließen just in diesem Moment nach, er brach auf dem Bett zusammen und atmete schwer.
Sherlock hingegen zog sich aus seinem Freund heraus, griff hinunter und zog seine Hose wieder nach oben.
Dann legte er sich auf das Bett, zog John an sich heran, bis sich dieser fest an ihn kuschelte.
Es war dasselbe Prozedere wie jedes Mal.
John blies ihm seine Härte, kniete sich dann auf das Bett und Sherlock nahm sich was er brauchte.
Danach wurde gekuschelt und das wars.
Als der Blonde kurz vorm Einschlafen war, löste sich der Detectiv aus der Umarmung, worauf John leise murrte.
Schnell zog er sich sein Hemd wieder an, streifte das Jackett über und griff nach seinen Schuhen.
„Wo willst du denn hin?"
Der Arzt klang leicht verschlafen und würde mit Sicherheit in den nächsten Minuten in den Schlaf über driften.
„Ich muss nochmal los. Etwas recherchieren. Warte nicht auf mich."
Sanft küsste er die Stirn des Kleineren und verschwand dann aus dem Haus.
Es war noch früher Abend.
Zu früh für sein Vorhaben, also ging er ziellos durch die Straßen, widmete sich ganz seinen Gedanken.
Er liebte John, mehr als er jemals jemanden geliebt hatte.
Der Arzt war sein bester Freund, war loyal und machte ihn glücklich.
Dennoch war es nicht genug.
Sherlock war nicht stolz darauf, aber es langweilte ihn.
Natürlich würde er das dem Älteren so nicht sagen, denn er wollte ihn auf keinen Fall verlieren.
Er wollte mit John alt werden, den Rest seines Lebens mit ihm verbringen.
Nur deswegen tat er das.
Für ihre Beziehung.
Für seinen John.
*
Die Nacht brach über London herein, feierwütige Menschen liefen auf den Straßen umher.
Eine darunter war der Consulting Detectiv.
Er kannte seinen Weg ganz genau, wusste wo er lang musste, denn er war diesen Weg schon einige Male gegangen.
Endlich war er an seinem Ziel angekommen.
Eine große Stahltür lag vor ihm, darüber ein leuchtendes Schild mit den Worten Babylon.
Der stämmige Mann vor der Tür musterte ihn von oben bis unten, bevor er ihn anlächelte und die Tür für ihn öffnete.
„Ich wünsche einen schönen Abend Mr. Holmes."
Sherlock nickte ihm lächelnd zu und verschwand dann im Inneren des Gebäudes.
Der Flur war dunkel gehalten und gerade mal so breit, dass zwei Menschen sich aneinander vorbeiquetschen konnten.
Laute Musik dröhnte ihm entgegen, die Luft war stickig und auch hier konnte man kaum etwas sehen.
Farbige Lichter flitzten über das Innere des Clubs, Menschen drängten sich eng aneinander auf der Tanzfläche.
Es roch nach Schweiß und Pheromonen.
Der perfekte Ort für eine neue Eroberung.
Sherlock gab seinen heißgeliebten Mantel an der Garderobe ab, krempelte seine Hemdärmel etwas nach oben und begab sich an die Bar.
Über die Musik hinweg schrie er dem Barkeeper zu was er wollte und schon einen Augenblick später hatte er sein Bier in der Hand.
Lässig lehnte er sich an die Theke und ließ seinen Blick über die Meute schweifen.
Viele hatten ihren Partner schon gefunden, ob nun nur für die Nacht oder wirklich fest war hier egal.
Das Babylon war einer der bekanntesten Schwulenclubs in London und zog jeden Abend mehrere hunderte Männer an.
So auch ihn.
Sherlock stieß sich von der Bar ab und ging mit eleganten Schritten zu den Tischen.
Das er niemanden auf der Tanzfläche finden würde, war ihm klar, aber dennoch faszinierten ihn die eng umschlungen Menschen darauf.
Die Neugierde und Leidenschaft die diese Personen dabei absonderten, das Pulsieren der Körper, der neue Hautkontakt.
Es glich dem Kotius schon sehr und es würde sicher nicht auffallen, wenn einige schon auf der Tanzfläche dabei waren.
Das war es was Sherlock wollte.
Die Neugierde, das Adrenalin wenn die Hände ihn erkundeten.
Das Neue und Fremde. Das war es was er wollte.
Wieder ließ er seinen Blick über die Menschen wandern, die meisten saßen in Grüppchen herum oder waren nicht sein Typ.
Er wusste ganz genau was er wollte und sollte er es nicht finden, würde er wieder nach Hause gehen.
Nachdem er nun auch sein zweites Bier geleert hatte, gab der Lockenkopf die Hoffnung fast schon auf, bis sein Blick wieder an die Bar fiel.
Das war er!
Seine Eroberung für heute Nacht!
*
Eine enge schwarze Hose umrundete perfekt den Hintern des Mannes, das eng anliegende T-Shirt betonte die Armmuskeln und Sherlock war sich sicher, wenn er ihn von vorne sah waren dort auch Brust- und Bauchmuskeln hervorragend zu sehen.
Blonde Haare waren wirr auf gegellt, schwungvolle Lippen auf dem kantigen Gesicht, Wangenknochen die nicht stark ausgeprägt waren, aber ihn dennoch sehr männlich wirken ließen.
Damit war es beschlossen.
Dieser Kerl oder gar keiner.
Der Detectiv schlenderte zu dem Objekt seiner Begierde, lehnte sich neben ihn auf den Tresen und betrachtete den anderen erneut.
Oh ja, er gefiel ihm.
Freche Augen musterten ihn von oben bis unten, Augenbrauen gingen in die Höhe, als wartete er, dass Sherlock den ersten Schritt machte.
„Darf ich dir etwas ausgeben?"
Der Lockenkopf schrie fast, aber durch die Musik hätte der Mann ihn sonst nicht verstanden.
Wieder ließ der Fremde seinen Blick über ihn schweifen, lächelte dann und schüttelte den Kopf.
Etwas überrascht lächelte Sherlock wieder und lehnte sich näher an ihn heran.
„Nur ein Bier ohne Hintergedanken."
Wieder lächelte der Mann, holte tief Luft und beugte sich ans Ohr des Lockenkopfs.
„Du wirst keinen Spaß an mir haben, ich hatte einen beschissenen Tag."
Die Stimme des Mannes ging Sherlock durch und durch und ein sanftes Kribbeln ging über seine Haut.
Mit einer Kopfbewegung zeigte er auf die hinter gelegenen Tische und schaute ihn auffordern an.
Offenbar war sich der Mann immer noch nicht sicher, als bestellte der Detectiv einfach noch zwei Biere und begab sich dann zu den Tischen, ohne darauf zu achten ob der Andere ihm folgte.
Er setzte sich auf eine kleine Bank, die alleinig an diesem Tisch stand, sodass der Mann fast gezwungen war sich neben ihn zu setzten.
Dieser tat dies auch ohne zu zögern, Sherlock schob ihm das Bier entgegen, was dieser gleich nahm und ihm hinhielt.
„Prost."
Die Flaschen stießen gegeneinander, sie tranken beide einen Schluck und der dunkelhaarige drehte sich leicht, sodass er den anderen besser ansehen konnte.
„Möchtest du mir von dem beschissenen Tag erzählen?"
Der andere seufzte leise, stellte das Bier wieder ab und starrte für einen Moment unschlüssig auf das Getränk.
„Mein Freund betrügt mich."
Er war also vergeben, eigentlich.
„Erzähl es mir."
Der blonde nahm nochmals einen Schluck und drehte sich dann auch etwas mehr zu Sherlock.
„Wir sind schon seit zwei Jahren zusammen und irgendwie ist die Luft etwas raus... Er arbeitet immer länger, wobei ich das schon gewohnt war, da er mit seiner Arbeit verheiratet ist, aber seit einiger Zeit kommt er erst mitten in der Nacht nach Hause, wenn überhaupt.
Ich denke er betrügt mich, auch heute war er kurz daheim, hat mich kaum beachtet und musste dann plötzlich los."
Sherlock ließ seinen Blick über den Mann wandern, sah aber weniger Trauer als Wut.
Gut so.
„Das tut mir leid. Aber du solltest dir das nicht gefallen lassen. Was er kann, kannst du sicher auch."
Kokett lächelte er den Mann an, der darauf hin hart schluckte aber den Blickkontakt nicht beendete.
Er rutschte etwas näher an den Lockenkopf heran, legte seine Hand auf dessen Oberschenkel und strich leicht über den teuren Stoff.
„Du meinst es ihm gleich tun? Mir auch jemand anderen suchen und all meine verruchten Fantasien mit diesem auszuleben?"
Seine Stimme ging ihm wieder durch Mark und Bein und leichte Erregung ging durch seinen Körper.
Leicht nickte der Detectiv, beugte sich nach vorne zu dem Ohr des Fremden.
„Erzähl mir deine versuchteste Fantasie..."
Ein leichtes Zittern ging durch den Körper des Mannes, er biss sich auf die Unterlippe und lächelte den dunkelhaarigen an.
„Warum sollte ich dir das erzählen?"
Er zog sich wieder ein Stück zurück und Sherlock verdrehte innerlich die Augen.
Der war schwer zu knacken...
Plötzlich stand der Mann auf, was dem Detectiv einen fragenden Blick aufdrängte.
Der Blonde beugte sich zu ihm herunter, direkt an sein Ohr, wie er es zuvor getan hatte und schnurrte dann leise: „Lass uns tanzen."
*
Eigentlich hatte der Consulting Detectiv darauf weniger Lust, aber wenn er diesen Mann heute Nacht noch vernaschen wollte, musste er sich einfach beugen.
Er ließ sich mit auf die Tanzfläche ziehen und schon spürte er wie sich zwei Arme um seine Hüfte schlangen und ihn fest an den anderen Körper drückten.
Er legte seine Hände auf die Schultern des Kleineren und sie begannen sich rhythmisch zu der Musik zu bewegen.
Die ganze Zeit über streiften ihre Hüften ihr Gegenstück, Erregung stieg in dem Lockenkopf auf und er presste sich noch fester gegen den anderen.
Leise keuchte dieser auf, krallte sich in den Hintern des Holmes und sah ihn dann mit feurigem Blick an.
Sherlocks Hände wanderten in dessen Haare, pressten ihn noch näher an den Mann, bis sie so dicht aneinander waren, dass er den Geruch aufnehmen konnte.
Die frechen Augen glühten mittlerweile vor Erregung, was der Größere als Einladung aufnahm und ihm einen kurzen Kuss auf hauchte.
Für einen Moment erstarrte der andere Körper, er sah ihn verblüfft an, bevor er sich fester an den Detectiv krallte und ihn leidenschaftlich seine Lippen aufdrückte.
Ihre Leidenschaft und Erregung stieg mit jeder Sekunde in der sie sich berührten und aneinander rieben.
Er wollte diesen Mann!
Jetzt!
Als sie sich voneinander lösten, atmeten beide schwer und sahen sich einfach stumm an.
Sherlock kannte diesen Blick, er hatte den Fremden geknackt.
„Erzähl mir von deinen verruchten Fantasien."
Wieder ging ein Schauer durch den kleineren Körper, er lächelte und schüttelte dann den Kopf.
Fast hätte der Detectiv genervt gestöhnt, aber er wurde gerade etwas herunter gezogen, sodass ihm der Blonde ins Ohr flüstern konnte.
Es war kein wirkliches flüstern, dafür war es hier einfach viel zu laut, aber es kam dem Lockenkopf so vor.
„Warum darüber reden, wenn ich es dir auch zeigen kann?"
Zwinkernd drehte sich der Blonde weg, packte den größeren an der Hand und zog ihn mit sich in Richtung Ausgang.
Schnell holte Sherlock seinen Mantel und verschwand dann mit seiner Eroberung aus dem Club.
*
Schnell fanden sie ein Taxi, der Blonde nannte eine Adresse und Sherlock versuchte sich zu erinnern, wohin sie jetzt fahren würden.
Als er die Lippen des anderen wieder auf seinen spürte, unterließ er die Anstrengung des Denkens und konzentrierte sich einfach nur noch auf den männlichen Körper.
Harte Muskeln zeichneten sich unter seinen Fingern ab, ihre Lippen trafen immer wieder aufeinander, bis der Taxifahrer mit bestimmter Stimme sagte, dass sie da wären.
Fast schon fluchtartig verließen sie das Taxi, nicht ohne bezahlt zu haben und stoppten vor dem nächsten Gebäude.
Ein 24 Stunden Hotel.
Der Blonde packte Sherlock an der Hand und zog ihn einfach mit sich.
An der Rezeption verlangte er ein Zimmer für die Nacht.
Die Frau sah zwischen den beiden hin und her und lächelte dann wissend.
Nach ein paar Minuten fanden sie sich in dem Zimmer wieder, Sherlock presste den Mann gegen die nächste Wand und drückte seinen Oberschenkel gegen dessen Unterleib.
Ungeduldig rissen sie sich die Jacken vom Leibe und schmissen sie einfach in den dunklen Raum.
Ein dunkles Stöhnen entfuhr dem Unbekannten, er griff zwischen sich und packte dann etwas grob die halb steife Erektion des Lockenkopfs.
Sherlock drückte seinen Unterleib gegen die Hand des anderen, stöhnte auf, als dieser ihm die Hose öffnete und Haut auf Haut traf.
Er war ein ziemlich energischer Liebhaber, es würde eine wilde und leidenschaftliche Nacht werden, dessen war Sherlock sich bewusst.
Erneut drückte er sich gegen den Mann, versuchte ihn aufs Bett zu befördern, aber dieser hatte wohl etwas ganz anderes im Sinn.
Mit Wucht drehte sich der Blonde um die eigene Achse, beförderte Sherlock an die Wand und hielt dessen Hände fest an die Wand gedrückt.
Überrascht keuchte dieser auf, wehrte sich aber nicht als der Spieß umgedreht wurde.
Bestimmend blickte der Blonde ihn an, wies ihn nur durch den Augenkontakt an sich nicht zu rühren.
Fast ungeduldig öffnete der andere das Hemd des Detectivs, küsste sich über die Brust, knabberte und knete seine Brustwarzen und biss dann mal etwas härter in das empfindliche Fleisch.
Dunkles Stöhnen erfüllte den Raum, dennoch hatte der Lockenkopf nicht vor das Ruder so einfach aus der Hand zu geben.
Grob packte er die blonden Haare, zerrten ihn etwas zurück und drängte ihm dann einen harten Kuss auf.
Beide keuchten in den Kuss, das Gefühl des Triumphs machte sich in dem Lockenkopf breit, als er merkte wie die Knie des anderen Mannes langsam nachgaben.
Bestimmt drückte er ihn jetzt weg von der Wand, zwang ihn rückwärts zum Bett zu gehen.
Gerade waren sie dort angekommen, als der Fremde ihm zwischen die Beine packte und grob anfing ihn zu massieren.
Es war schon fast unangenehm, aber dennoch stachelte Sherlock diese Wildheit nur noch mehr an.
Mittlerweile hatte sich der Blonde den Weg unter seine Unterhose gebahnt, riss diese mit der anderen Hand weiter hinunter und umfasste die Erektion erneut mit festem Griff.
Zischend quittierte Sherlock das leichte Ziehen an seinen Hoden und küsste ihn dann wieder wild und leidenschaftlich.
Wieder zog der Blonde an seiner empfindlichen Haut, nun schmerzte es doch und aus Reflex folgte er der ziehenden Bewegung, als die zweite Hand ihn an den Schultern packte und nach unten drückte.
Er fand sich kniend vor dem Mann wieder und wusste sofort was dieser wollte.
Und verdammt! Er würde es ihm geben.
Ungeduldig wartete er ab bis dieser seine Hose öffnete, aber nur soweit das sein hart erigiertes Glied heraus sprang.
Hungrig leckte Sherlock sich die Lippen, küsste die Spitze der Erektion und warte auf eine Reaktion.
Offenbar blieb diese aber aus, denn der andere hatte nur die Augenbrauen hochgezogen und musterte ihn wartend.
Vorsichtig leckte er einmal die Länge hinauf, bemerkte das leichte erschaudern des anderen und war ein Stück zufriedener mit sich selbst.
Seine Lippen öffneten sich, Stück für Stück ließ er die Härte in seine Mundhöhle, stoppte dann immer wieder etwas und zog sich zurück.
Dies wiederholte er einige Male, bis eine Hand in seine Locken griff und ihn zwang aufzusehen.
„Lass die Spielchen..."
Die Stimme des Mannes klang rau und belegt und sein Blick schrie fast vor Erregung.
Sherlock nahm das ganze Glied in sich auf, leckte und saugte daran, bis der Griff in seinen Haaren fester wurde und er das Ruder abermals abgab.
Vorsichtig begann der Blonde sich in seinem Mund zu bewegen, stieß langsam aber tief in den Mund des Detectivs.
Die Kontrolle auf diese Art abzugeben machte Sherlock immens an und er hatte wirklich Angst einfach so ohne weitere Stimulation zu kommen.
Er krallte seine Hände in die Hüfte des Mannes, kam den kontrollierten Stößen entgegen und erntete dafür ein kehliges Stöhnen.
Gänsehaut breitete sich über seinem Körper aus und er wollte nichts sehnlicher als diesem Körper seinen Stempel aufzudrücken.
Seine Hände wanderten weiter nach hinten, kneteten den Hintern des Blonden.
Vorsichtig zog er dessen Hose etwas nach unten, massierte dann die weiche Haut des Pos, bis er einen Finger in die Falten steckte und nach dem besonderen Punkt suchte.
Als er den Muskelring gefunden hatte und leicht dagegen stupste, packte der Blonde fester zu, stieß tief in den Rachen des Lockenkopfs und zog sich dann vollständig zurück.
Ein leichter Hustenreiz übermannte Sherlock, der Mann ging einen Schritt nach hinten um sich der Berührung des Größeren zu entziehen.
Er packte den Detectiv an seinem Hemd, zog ihn nach oben und drehte ihn gleichzeitig um, sodass Sherlock auf das Bett sehen musste.
Mit Wucht schubste er ihn nach vorne, der Lockenkopf lag bäuchlings auf dem Bett und keuchte überrascht auf.
Er spürte das Gewicht des anderen auf sich, Zähne bissen sich hart in seine Halsmuskulatur.
„Du wolltest meine verruchten Fantasien wissen... Ich gebe dir einen Tipp... Sie beinhalten nicht, dass ich gefickt werde..."
Hart bewegte sich der Adamsapfel des braunhaarigen auf und ab, schon spürte er wie ihm die Hose samt Schuhen vollständig ausgezogen wurden und schrie dann leise auf, als er den Klaps auf seinem Hintern spürte.
Zwei Finger spreizten seine Pofalte, während ein anderer sanft darüber strich.
Sherlock zuckte auf, wollte sich dagegen bewegen, aber der andere stemmte seine Hand in seinen Rücken und hinderte ihn daran sich aufzusetzen.
„Da ich davon ausgehe, dass du geplant hast heute jemanden aufzureißen und ihn zu vögeln, wirst du wohl Gleitgel und Kondome dabei haben, oder irre ich mich da?"
Leise knurrte der Lockenkopf das Wort Mantel und lauschte dann dem Rascheln der Klamotten.
Dieses Spiel verlief zwar nicht wie geplant, aber dennoch.
Es erregte den Consulting Detectiv immens, die wilde Art des anderen törnte ihn einfach wahnsinnig an.
Er hörte das Reißen der Verpackungen und schrie leise auf, als das kalte Gel über seine Rosette lief.
Kalt!
Ein leises Lachen war hinter ihm zu hören und gerade wollte er den Blonden zum Teufel wünschen, als dieser ohne Vorwarnung einen Finger in ihm versenkte.
Das Gefühl war im ersten Moment wirklich unangenehm und die Tatsache, das er seit Ewigkeiten nicht mehr genommen worden war, machte es nicht wirklich besser.
Trotz der vorherigen Wildheit bereitete der Mann ihn feinfühlig und langsam vor.
Immerhin war er nicht nur auf seinen Spaß aus, sondern wollte das es auch Sherlock gefiel.
Als der dritte Finger in ihm war übermannte ihn wieder eine Welle der Erregung und er schrie heiser auf.
Da hatte der Blonde endlich die kleine Erhebung in ihm gefunden.
Wieder strich dieser darüber, reizte den Lockenkopf nur noch mehr.
„Schluss... Jetzt... Schieb... Ihn... Endlich... Rein..."
Vollständige Sätze waren einfach nicht mehr möglich und Sherlock verfluchte sich innerlich darüber.
Die Finger wurden aus ihm herausgezogen und fast hätte er wegen der unangenehmen Leere gewimmert.
Erneut klatsche die Hand des Blonden auf seinen Hintern, packte ihn dann an den Hüften und zog seine vier Buchstaben in die Höhe.
Kurz hörte er das Rascheln von Alupapier, dann positionierte sich der andere und die Spitze des Gliedes stupste gegen seinen Eingang.
Sherlock legte seinen Kopf auf seinen Armen ab, drückte seinen Rücken durch und dann war es endlich soweit.
Der andere drückte seine Härte in seinen Eingang.
Langsam aber bestimmend tat er es, wahrscheinlich um den Lockenkopf nicht zu verletzten und ihm Zeit zu geben.
Er fühlte wie der andere vollständig in ihn eingedrungen war, denn an seinem Hinterteil kitzelten ihn die Intimbehaarung des Blonden.
Der Mann ließ ihm einen weiteren Moment um sich an dessen Größe zu gewöhnen und verfiel dann sofort in einen harten und schnellen Rhythmus.
Der Lockenkopf schrie heiser auf, als sich der Penis gegen seine Prostata drückte und er nur noch Sternchen sah.
Wie automatisch legte sich seine Hand um seine Erektion, aber da packte der andere schon seinen Arm und zog diesen auf seinen Rücken.
Auch mit seinem anderen Arm tat der Mann dies, hielt sie verschränkt auf dem Rücken des braunhaarigen und stützte sich leicht darauf, sodass dieser sie nicht mehr frei bekam.
Der Rhythmus wurde langsamer, dafür zog sich der Blonde fast gänzlich aus ihm heraus, nur um dann mit Wucht in ihn zu stoßen.
Das leise Keuchen des Blonden ging in dem lauten und kehligen Stöhnen des Detectivs unter, immer wieder schrie dieser auf und wimmerte leise, da seine Erektion so unbeachtet wurde.
Fast brutal stieß der andere in ihn, packte dann plötzlich Sherlocks Härte und pumpte diese mit festen Bewegungen.
Seine Arme waren wieder frei, seine Hände krallten sich in den Bezug des Bettes, während der Höhepunkt rasend schnell auf ihn zu kam.
Ein Stoß auf seine Prostata würde reichen und er würde kommen, aber offenbar hatte der Mann einen anderen Plan, denn er vermied es so gut es ging, dessen Glückspunkt zu treffen.
Auch die Massage an Sherlocks Glied stoppte, hielt ihn einfach nur noch fest ohne weitere Stimulation abzugeben.
„Bitte..."
Jetzt war er wirklich soweit, dass er flehte.
Er wollte nichts anderes mehr, als sich endlich zu entladen.
„Was möchtest du? Sag es mir..."
Die dunkle Stimme ließ ihn nun doch leise wimmern und er biss sich fest auf die Unterlippe.
Wenn der Mann es unbedingt hören wollte...
„Lass mich kommen, bitte..."
Sherlock sah das Lächeln vor seinem geistigen Auge, fühlte dann wie der andere gezielt auf die Erhebung stieß und auch seinen Penis wieder in schnellen Zügen massierte.
Jeder Stoß traf zielsicher auf seine Prostata und es war einfach so mit ihm geschehen.
„Fuck! John!"
*
Der Lockenkopf schrie seinen Orgasmus so laut wie es nur ging heraus und entlud sich dabei mit einer Wucht, dass er wirklich nur noch Pünktchen sehen konnte.
Kraftlos sackte er auf dem Bett zusammen und bemerkte nur am Rande, dass sich der andere aus ihm heraus gezogen hatte.
Nur mit Mühe konnte er seine Atmung wieder kontrollieren, drehte sich auf die Seite und blickte in die blauen Augen des anderen.
Dieser lächelte breit, seine Brust hob und senkte sich angestrengt.
Vorsichtig streichelte er über die Wange des Detectivs, zog ihn näher zu sich heran und küsste ihn dann liebevoll.
„Nie hältst du es bis zum Ende durch Sherlock..."
Das der Tadel nicht ernst gemeint war, wusste der Lockenkopf, aber John hatte recht.
Früher oder später musste er einfach den Namen seines Geliebten aussprechen, sonst fühlte es sich tatsächlich falsch an.
Nach einer Weile legten sie sich richtig auf das Bett, Sherlock kuschelte seinen Kopf auf die Brust des Arztes und strich mit geschlossenen Augen über dessen Arm.
„Der betrogene Freund? Tatsächlich John? Niemand der betrogen wurde, würde so heißen und wilden Sex haben wollen..."
Er spürte das Schmunzeln des Blonden, sah zu ihm hinauf und verlor sich für einen Moment in den blauen Augen.
Diese Rollenspiele machten sie schon seit einiger Zeit.
Erst hatte es einfach angefangen, indem Sherlock John mit seinem Doktor- oder Militärtitel angesprochen hatte.
Daraus wurden schnell Spielchen mit verschiedenen Kostümen, aber John fühlte sich bei diesem nicht wohl und auch Sherlock gab zu, dass es übertrieben war.
Ein Glück das sie so offen über so etwas sprechen konnten und dann kam ihnen die Idee.
Sex mit einem Fremden.
Mal war es John, mal übernahm der Detectiv den Part des Suchenden.
Jedes Mal nahm einer von ihnen eine andere Rolle ein, mal war John wieder der starke Captain, dann der schüchterne Junge oder gar die Jungfrau.
Der Ort für die Suche ihrer Eroberung war immer derselbe.
Mal ging das Spiel so aus wie jetzt, wilder, leidenschaftlicher Sex.
Mal waren sie ganz vorsichtig, ließen sich alle Zeit der Welt.
Egal wie das Spiel ausging, am Ende kuschelten sie sich jedes Mal wieder aneinander, schliefen in dem gleichen Hotel, frühstückten dort und gingen gemeinsam nach Hause.
Gähnend kuschelte sich Sherlock noch näher an seinen Freund.
„Wie wäre dein Name heute eigentlich gewesen?"
„Hmm... Jack?"
Sherlock lachte leise, richtete sich dann nochmals auf und schaute direkt in die blauen Augen.
„Sorry Jack, daheim wartet jemand auf mich. Jemand den ich über alles liebe."
Sanft und liebevoll trafen ihre Lippen aufeinander, dann kuschelten sie sich wieder aneinander und schliefen ein.
Ende
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Sorry Jack.
Short StoryMusik dröhnte in den Ohren des Lockenkopfes. Menschen pressten ihre Körper aneinander, bewegten sich Rhythmisch zu der Musik. Die Luft um ihn herum war stickig und roch nach Pheromonen der Männer. Der dunkelhaarige lies seinen Blick über die Männer...
