Ferien

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Katharina Pov.

Ich liebe mein Bett.
Wer nicht?

Es gibt vieles was ich liebe. Meine verrückten Freunde, meine chaotische Großfamilie und die nervige Schulbildung. Ach ja und dann gibt es die leckere Schokolade, die mich schon bei den Anblick dicker machen lässt. Mein mieses Singen und Tanzen.

"Kathi jetzt bewege deinen dicken popochen du kommst zu spät zur Schule.", schreit verpeilt meine Eomma durch mein Zimmer, während sie meine Zimmertür gegen der Wand plautzen lässt. Ohne noch etwas zu tun, macht sie fast die Tür zu, lässt aber dann die Klinke los, bevor meine Tür komplett zu ist.

Murrend drehe ich mich einfach nur auf der anderen Seite und schaue meinen schwarzen Schrank an, wo Gegenstände von meinen besten Kumpel drin sind.

Ja, das ist auch eine andere Geschichte. Die erzähle ich noch irgendwann.

Nach wenigen Minuten in denen ich einfach motivierlos im Bett liege und mir einfach wünsche krank zu sein. Es ist nicht die beste Variante, aber ich habe keine Lust mich mit irgendeinen blicken zu lassen.

"Willst du nicht langsam Mal aufstehen, Katharina?", fragt mich meine jüngere Schwester noch müde, aber auch verwirrt. "Wie spät?"

"Gleich um 7", antwortet mir die Asiatin nachdem sie auf ihr Handy starrt. "Fuck!", hastig steige ich aus den Bett und stolpere über meine eigenen Beine, die auf der Zeitschrift meiner Schwester sind.

"Ya! Geht's noch! Geh runter mit deinen stinkenden Füßen!", schreit sie mich mit einer Geste an, die mich versucht weg zu huschen. Ich schenke ihr einen genervten Blick und gebe fluchend ihre Zeitschrift. "Lass verdammt nicht alles irgendwo liegen!"


Komplett fertig stehe ich nun vor der verschlossenen Schule und starre das Gebäude böse an. Eigentlich bin ich ja auf meine Mutter wütend, aber die ist gerade nicht anwesend. Ihr Glück.

Immer noch sauer darüber laufe ich in den Park und höre Musik. Nachdem meine Mutter meinen dritten Anruf endlich abgenommen hat, meckere ich sie voll.

Ihre Aussage zu allem ist ganz kurz: Ich solle mehr Zeit draußen verbringen und mir Freunde suchen.

Komisch nicht wahr? Ich habe zwei beste Freunde und dann kommen noch weitere mit denen ich täglich rede und die Zeit gerne verbringe. Sie scheint es aber nicht zu verstehen, da in ihrer Sicht mein einziger Freund mein Bett sei.

Seufzend lasse ich mich auf einer Bank neben einen Jungen fallen, der irgendwie traurig einen Baum anschaut. Er ist mir schon beim Telefonat unter die Augen gefallen, da er der einzige anwesende Mensch im Park ist, der keine positive Stimmung strahlt.

Er hat braune Haare und dunkle Augen, typisch in Asien. Sein Kleidungsstil ist auch eigentlich schlicht. Ein weißes Shirt, eine Jeans und halt Schule. Was Mode anbelangt, bin ich 'ne Niete. Ich kann aber immer noch den Unterschied zwischen einen T-Shirt und einer Bluse erkennen. Aber sobald Begriffe wie sonst etwas kommt, bin ich raus aus der Sache.

"Brauchst du ein Passbild von mir?", ich zucke kurz zusammen, ehe ich hastig meinen Kopf schüttel, was ihn zum schmunzeln bringt.

"Warum hast du so traurig geschaut?", frage ich nach einer kleinen unangenehmen Stille nach. "Meine Freundin hat gerade vor 15 Minuten Schluss gemacht.", zögert er kurz, ehe er mich leicht lächelnd ansieht.

Meine Miene verfinstert sich sofort, als ich sein unechtes Lächeln erkenne. Ich hasse es. Ich hasse es vor anderen eine Maske aufzusetzen und das gleiche gilt wenn andere es bei mir versuchen.

"Lächel nicht wie ein Spasst! Man sollte traurig sein. Du hast sie doch geliebt.", meine Worte haben kalt geklungen, aber es hat seine Wirkung. Er beißt sich leicht auf seine Lippen und sieht mich verletzt an.

Vorsichtig und zögernd umarme ich den größeren Jungen, der ungefähr im gleichen Alter von mir sein müsste. "Weißt du was?", frage ich nach einer Weile, als sich der immer noch Unbekannte dann beruhigt hat. Kopfschüttelnd sieht er mich verwirrt an.

Es klingt komisch, aber ich bin ein offener Mensch und helfe gerne Leute die in Problemen stecken. Das lenkt mich von meinen eigenen ab. Und ich tue wirklich gern alles um mich abzulenken.

"Ich bin froh das meine Mutter mich heute verarscht hat, dass heute Schule sei. Sonst würde ich dich jetzt nicht kennen und dir nicht helfen können.", sage ich und schaue lächelnd ihn an, während ich mich wieder hinstelle. Zuerst hat er bei meiner Rede gelacht, doch es hat schnell wieder aufgehört.

"Jung Katharina, ein adoptiertes deutsches Mädchen in einer Koreanischen Familie.", stelle ich mich schließlich vor und halte ihm meine Hand hin.

"Park Jimin, ein jetzt schon Nervenauftreibender Junge.", höre ich ihn sagen, während er meine Hand ergreift und anfängt verschwitzt breit zu Grinsen.








Heyo^^ Meine neue FF diesmal zu Jimin. Es soll diesmal eine etwas kleine Story werden, mal schauen was daraus wird>^< Ich hoffe das euch diese Geschichte gefallen wird und ihr euch vielleicht auch gut hinein versetzen könnt:)
Bis zum nächsten Kapitel~ ^^

|| BTS Jimin FF||Where stories live. Discover now