Meine Kindheit

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 Mein Name ist Elisabeth, werde aber von fast jedem Elli genannt. Ich wurde am 14.02.1999 in Mainz geboren. Meine Eltern sind Martin und Eva. Meine Mom ging fremd mit Martin und so entstand ich. Ich bin ein uneheliches Kind,bzw viele nennen mich auch ein Kukus- Kind. Meine Mom gab mich zu meinem Vater, bei dem ich lebe und aufwachse. Mein Leben ist in manchen Tagen schlecht und an manchen gut. Meine Stiefmutter Caroline, auch Caro genannt, hasst mich und behandelt mich schlecht, sogar wenn mein Vater da ist. Er ist immer für mich da und hilft mir. Ich habe noch fünf Halbgeschwister (aufgezählt vom ältesten bis zum jüngsten): Martin (20 Jahre), Anne (19 Jahre), die Zwillinge Michelle und Marie (18 Jahre) und Max (5 Jahre). Ich bin 17 Jahre und komme nach Michelle und Marie.
Jetzt erfahrt ihr mehr über meine Kindheit, meine Geburt und über die Sicht von meiner Mom (Kontakt habe ich seit Jahren keinen mehr):

Eva's Sicht:

Nachdem ich meinen Freund Leon betrogen habe, bin ich auf einmal schwanger, aber sein Arzt hat mir gesagt, dass er kann keine Kinder zeugen kann. Bin ich von meinem One-Night-Stand etwa schwanger?
Bitte nicht. Ich muss es verheimlichen vor Leon.
Ich gaukelte ihm 9 Monate vor, vom ihm schwanger zu sein. Er freute sich und bereitet alles vor.
"Die Wehen kommen," rief ich laut und danach platze die Fruchtblase.
"Schnell ins Krankenhaus."

(Die Geburt wird nicht beschrieben, erst wieder danach):

Nach 3 Stunden Drücken uns so kam meine süße Tochter auf die Welt.
"Herzlichen Glückwunsch, wie soll denn die Kleine heißen?," fragte der Arzt.
"Elisabeth," sagte ich erschöpft.
Schnell fällt es aber auf, dass Leon nicht der Vater ist. Die Kleine hat grüne Augen und schwarze Haar. Leon hat blaue Augen und blondes Haar.
Auf dem Zimmer sprach er mich an: "Sie sieht nicht so aus wie ich! Hast du mir was zu sagen?"
"Ja," begann ich, "ich habe dich betrogen. Dein Arzt rief an und meinte, das du unfruchtbar seist."
"Was! Sieh zu, wie du das Kind los bekommst! Ich werde es nicht annehmen und du darfst erst wieder heim, wenn das Ding da weg ist!"
"Ja Leon. Wollte es eh ihrem Vater übergeben!" Er rannte raus ohne ein Wort zu sagen.
Nach einer Woche durfte ich heim und begann ihren Vater zu suchen. Ich fand ihn und schrieb ihn eine Email:


"Hallo Martin,
hier ist Eva. Vor ca. 9 Monate hatten wir beide ein One-Night-Stand. Und jetzt haben wir beide eine gemeinsame Tochter.Sie heißt Elisabeth. Mein Ex- Freund möchte, dass ich sie abgebe. Wenn du sie auch nicht annimmst, wird sie ins Heim abgegeben. Deine Entscheidung.
Liebe Grüße Eva."
Ein Bild war dabei.


Nach einer Woche kam eine Antwort:

"Hallo Eva,
ich nehme sie gegen meinen Willen auf. Sie ist kein Nichts, sondern ein Baby. Meine Frau freut sich nicht, aber egal. Ins Heim kommt keins meiner Kinder. Die Kleine sieht aus wie meine Tochter Michelle. Ich habe schon vier Kinder und freue mich über ein Fünftes.
Bitte schreib mir, wann wir uns treffen.
Liebe Grüße Martin"


Schnell machten wir ein Treffpunkt am Mainzer Dom aus, und trafen uns da.
Ohne Worte gab ich ihm alles von seinem Kind, und er freute sich.
„Ich möchte keinen Kontakt!" Er hat genickt und ich bin gegangen.
Mir tut es schon weh, mein Kind weg zu geben, aber es ist besser so.

Jetzt erzählt mein Vater noch was über meine Kindheit:
Martin's Sicht:

Meine Frau Caro freut sich über den Zuwachs, und kümmert sich sehr gut um sie. Besser, als ich dachte. Sie akzeptiert die Kleine, hasst sie aber. Mir ist es wichtig, das es der Kleinen gut geht und ihr nichts fehlt.
Wir wohnen in der Nähe von Hamburg, in einem kleinen Vorort. Sehr ländlich, das ist auch sehr gut für die Kinder.
Michelle spielt sehr gerne mit ihr und die anderen drei spielen immer für sich.
Mit fünf Kindern ist es sehr chaotisch im Haus, aber es herrscht Leben und fast nie Ruhe. Erst ab neun Uhr, wenn die Kinder alle im Bett sind und schlafen.
Kein Kind hat ein TV im Zimmer oder ein Handy. Ich bin auch so groß geworden, und es hat mir nicht geschadet. So hat man mehr Zeit für die Schule, oder mit den Freunden draußen zu spielen.
Ich arbeite in der Uni Klinik in Hamburg, und meine Frau kümmert sich komplett um die Kinder.
Wenn ich heim komme , habe ich meine 10 Minuten Ruhe Pause, bevor es zu den Kindern geht. Das ist schon immer so.
Meine Kinder haben alles bekommen, was sie brauchen, oder nicht? Oma und Opa schenken ihnen immer alles Mögliche, mit was die Kinder nie spielen.
Opa wollte meinen Kindern schon ein TV kaufen, aber ich sagte: "Nein!"
Elisabeth lebt sich sehr gut in der Familie ein.  

Warum lebe ich?Where stories live. Discover now