Als ob das Leben als Teenager nicht schon aufregend genug wäre. Der erste Crush, der erste Kuss, das erste Mal...als ob mein eigenes Hormon-Chaos nicht schon reichen würde..., nein, ich musste die Pheromone der anderen auch noch ertragen. Wusstet ih...
Da standen wir nun vor unserem neuen Haus in unsereralten Heimat. Ein Umzugsunternehmen trug unsere Sachen nach und nach hinein.Ich nahm mir einen Karton, auf welchem mein Name stand und brachte ihn in meinZimmer. Wir haben es beim Kauf renovieren lassen und ihn Grautönen gehalten.Mein Bett wurde durch eine Glasfront mit Tür vom Rest des Zimmers getrennt.
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Dad war Arzt und der mütterliche Teil meiner Familie war recht wohlhabend, daher mussten wir ums um die Kosten der Renovierung keine Sorgen machen. Er hatte sogar sofort eine Stelle im Beacon Memorial Krankenhaus bekommen. Ärzte waren wohl sehr gefragt hier.
Gegen Abend waren wir dann auch fertig mit dem Einräumen und das Haus wirkte nicht mehr ganz so leer. Es war bereits dunkel draußen und morgen waren die Ferien zu Ende und die Schule fing wieder an. Wie es wohl ist, die anderen wieder zu sehen. Würden sie mich wieder erkennen? Würden sie mich wieder in ihren Freundeskreis aufnehmen?
Mach dir nicht so viele Gedanken Lara. Ich bin ein verdammter Jaguar, da werde ich wohl mit sowas klarkommen.
"Dad! Ich gehe noch ne Runde spazieren, ich muss den Kopf frei kriegen!", rief ich ihm zu, als ich zur Haustür raus verschwand.
Die Straßen von Beacon Hills waren um diese Uhrzeit wie leergefegt, nur vereinzelt erhellte das Licht der Straßenlaternen die dunklen Wege durch die Stadt. Ich lief an Rande der Stadt entlang, nahe des Naturschutzgebietes. Doch allein war ich hier nicht unterwegs. Zwei Autos hielten mitten auf der Straße und ich blieb ebenfalls stehen und sah verwundert zu den beiden Fahrzeugen.
Irgendwas stimmte hier nicht, also ging ich in die Hocke und legte eine Hand auf den Boden, dabei schloss ich meine Augen und versuchte mich auf meine Umgebung zu konzentrieren. Ich spürte eine leichte Vibration, Sekunde für Sekunde kam sie näher. Ich riss meine Augen urplötzlich wieder auf und erhob mich vom Boden. Ich konnte gerade noch sehen, dass ein mächtiger Hirsch direkt in das erste Auto mit voller Wucht reinlief. "Oh mein Gott!", stieß ich aus und rannte zu dem vordersten Wagen. Die Schreie der beiden Mädchen in dem Auto könnte man bestimmt Kilometer weit hören. Neben mir stiegen zwei Jungs aus dem zweiten Fahrzeug, einem hellblauen Jeep, aus und liefen ebenfalls zu beiden Mädchen.
"Hey, ihr Zwei! Ich habe alles beobachten können. Seid ihr Okay? Ist alles gut?", fragte ich sie besorgt.
„Seid ihr verletzt?", fragte der eine braunhaarige Junge, der bei dem rotblonden Mädchen stand.
„Es kam aus dem Nichts. Es ist einfach in uns reingerannt.", kam es von der Rot-Blonden, sie zitterte am ganzen Körper. Der andere, mit den etwas dunkleren braunen Haaren, fragte das braunhaarigen Mädchen, ob alles in Ordnung sei und sie nickte.
„Nichts ist in Ordnung. Ich dreh gleich noch total durch. Wie zur Hölle konnte es in das Auto laufen?", schrie die Rot-Blonde dazwischen, „Ich habe direkt in seine Augen gesehen. Es war, als wäre es verrückt."
"Es war nicht verrückt...es hatte nur Angst.", sagte ich ruhig und ging zu dem toten Hirsch auf ihrer Motorhaube, der mit den dunkleren Haaren, folgte mir und legte seine Hand auf den Brustkorb des Tieres. „Tatsächlich, es hatte Todesangst.", bestätigte er und sah in die Richtung aus der es gelaufen kam und ich sah ebenfalls in die Dunkelheit.
"Etwas hat das Tier so geängstigt, dass es sich lieber selbst umgebracht hat.", kam es von mir und der Junge sah mich nun direkt an. "Was?", fragte er.
"Ich habe den Unfall beobachten können, es ist nicht nur einfach vors Auto gelaufen...es ist direkt reingerannt, als wollte es sterben.", erklärte ich. Er sah mich weiter an und fing an die Stirn zu runzeln, auch der andere Junge kam zu uns gelaufen und sah mich direkt an.
"Entschuldige bitte, aber kenne ich dich irgendwoher? Du kommst mir irgendwie bekannt vor.", fragte mich der mit den dunkleren Haaren.
"Ja, ich habe auch so das Gefühl. Wer bist du?", fragte mich der Andere Junge.
"Entschuldigt, ich habe mich noch nicht vorgestellt. Ich bin Lara, mein Dad und ich sind erst seit heute wieder in der Stadt. Das letzte Mal waren wir vor 8 Jahren hier.", stellte ich mich vor.
"Dein Nachname ist nicht zufällig Parker, oder?", fragte mich der mit den normal braunen Haaren.
Jetzt war ich verwirrt. "Doch, wieso?"
Meine Antwort zauberte ein Lächeln auf beider ihrer Gesichter. "Lara, wir sind's. Scott und Stiles!", antwortete der mit den dunkleren Haaren.
Ich realisierte das Gesagte erst wenige Millisekunden später. "Nein! Scott und Stiles! Meine Güte ihr habt euch aber verändert.", rief ich freudig aus und wurde direkt von den Beiden in eine Umarmung gezogen. Wisst ihr, früher waren Scott, Stiles und ich fast unzertrennbar, doch als ich wegzog ist der Kontakt abgebrochen.
"Lara, das sind Lydia und Allison. Lara ging mit uns früher zur Schule.", stellt Stiles mich den beiden Mädels vor. "Hi.", kam es unisono von den Beiden zurück.
"Was machen wir jetzt wegen dem Hirsch?", fragte Lydia fast panisch.
"Ich werd mal meinen Vater anrufen.", sagte Stiles und entfernte sich von der Gruppe.
"Was hast du eigentlich alleine hier draußen in der Dunkelheit gemacht?", fragte mich nun Allison.
"Ich war spazieren. Ich musste den Kopf frei kriegen und laufen hilft mir dabei.", antwortete ich ihr.
Stiles trat wieder zu unserer Gruppe hinzu. "Er ist in wenigen Minuten hier."
Der Sheriff war kurze Zeit später auch eingetroffen,zusammen mit ein paar Deputys. Sie nahmen unsere Aussagen zum Unfall auf undLydias Wagen wurde abgeschleppt. Stiles bot an mich nach Hause zu fahren, dochda er die beiden Mädels aber ebenfalls nach Hause fuhr, würde es ziemlich engin seinem Jeep werden, daher lehnte ich das Angebot dankend ab und lief den Wegzurück. Jedoch bestand er darauf, mich dann zumindest morgen früh mit zurSchule zu nehmen.