Ich lag auf meinem Bett und starrte an die Decke. Liam hatte mir einfach nicht zurück geschrieben, was mich sehr beschäftigte. Ich nahm das Klingeln der Tür war, doch ich konnte mich nicht aufraffen. Ich hörte wie meine Mutter sie öffnete und mit einem Mann sprach. Ich nahm mir Kopfhörer und machte Musik an. Vielleicht war das wieder dieser Typ der versuchte unsere Familie wieder hinzu biegen. Ich schloss für kurze Zeit meine Augen. Ich war müde und ich fühlte mich krank. Plötzlich spürte ich eine warme Hand auf meiner Haut. Ich öffnete blitz schnell meine Augen und erkannte Liam der über mir stand und in mein Gesicht blickte. Ich drückte ein schiefes Lächeln heraus. „Hi Maus! Ich dachte mir ich komme vorbei. Du siehst blass aus!", flüsterte Liam. Er wusste das ich an Tagen wo ich über etwas grübelte oder es mir nicht gut ging, es nicht mochte wenn man laut redet und schnell. Ach ja ich bin Lydia Werder und bin 17 Jahre alt. Meine Familie, die aus einer 13 jährigen und 5 jährigen Schwester namens Lorana und Emma, meinen 22 jährigen Bruder Thilo und meinen Eltern bestand, ist total durch geknallt. Wir wohnten in New York. Sie mochten das was ich nicht mochte...laut reden und fiel, Fastfood und Action. Ich hasste diese Dinge. Manchmal dachte ich, ich wurde adoptiert. Das ein zigste was Thilo und mich verband sind die Partys. Ich liebte Partys. Die Musik konnte zwar etwas leiser sein, aber die Leute die man beobachten kann und kennen lernen darf! Naja egal kommen wir wieder in die Realität! Ich raffte mich auf und gab ihn einem Kuss. „Ach Quatsch! Mir geht es gut. Solange du da bist!", sagte ich. Auf seinen schmalen Lippen bildete sich ein Lächeln. Ich wollte aufstehen doch er schupste mich wieder behutsam zurück und küsste mich. Plötzlich wurde laut stark die Tür aufgerissen. Meine kleine Schwester Emma stand nun am Tür rahmen und schaute mich begeistert an. „Mama Lydia macht Babys!", schrie sie. Die Wut brodelte in mir. Ich sprang auf und schupste Emma aus meinem Zimmer. Sie fiel hin und fing wie ein Baby an zu weinen. Meine Mutter kam nach oben gestürmt und schaute mich entsetzt an. „Lydia! Warum tust du deiner Schwester weh?", fragte sie. Ich sah ihr an das sie gestresst war. Ihre Wangen waren errötet und ihre Pupillen waren groß. Sie nahm Emma auf den Arm und tröstete sie. Ich schüttelte den Kopf und knallte meine Zimmer Tür zu. „Lydia darüber reden wir noch!", schrie meine Mutter sauer. Der Satz hallte in meinen Ohren. Liam kam mir entgegen und hielt mir zwei Karten vor die Nase. „Die größte Party aller Zeiten! Ich habe die Eintritts karten bekommen. Da kommen nur die Angesagten Leute rein! Wir beide morgen um 23 Uhr bei Jonas in der Villa. Nimm einen Bikini mit!", sagte er und gab mir einen der Karten. Sie war mit Gold überzogen und sah sehr edel aus. Ich sprang vor Freude hoch und umarmte ihn dankbar. Jonas war einer der angesagten und coolen Typen der Schule. Jeder wollte mit ihm befreundet sein und auf seine Partys gehen. Zwar kannte ich Jonas nicht wirklich, aber Liam sagte immer er sei ganz ok. Ich musste das nur mit meiner Mum abklären, doch das wollte ich Liam nicht erzählen. Am Abend musste Liam auch schon gehen. Ich brachte ihn zur Tür und wollte mich dann wieder in mein Zimmer vergraben. Doch da kam auch schon meine Mutter angerannt. Sie war knall rot und auf ihrer Stirn hatten sich Schweiß perlen gebildet. „Na los es gibt Abendessen und ich möchte mit allen essen.", sagte meine Mutter. Ich nickte und setzte mich an den großen Essens Tisch neben Lorana die in ihren Essen rum stocherte. Nun fingen alle an das Essen zu verspeisen. „Lydia entschuldige dich bitte bei Emma!", sagte meine Mutter streng. Meine Mutter hatte die blöde Eigenschaft allen Streit zu schlichten! „Tut mir leid Emma, aber...". Weiter kam ich nicht den meine Mutter hielt warnend den Zeigefinger in die Höhe. Mein Vater interessierte das alles wenig. Er saß dort und durchwühlte gelangweilt eine Zeitung. Dabei verschlang er gierig sein Essen. Mein Vater interessierte sich generell wenig für die Familie. Er arbeitete nur noch. Ich bekam ihn kaum noch zu Gesicht. Meine Eltern liebten sich nicht mehr richtig und das bekamen wir Kinder mit. Manchmal fanden wir Dad am nächsten Morgen auf der Couch wieder. Seine grauen Haare wirkten noch grauer und seine Lippen konnten kein Lächeln mehr bilden. Er redete kaum noch und wenn redete er nur über die Arbeit oder wie blöd sein Leben ist. Als er sich einmal von vielen mallen betrank, erzählte er darüber dass sein Leben schlimm wäre und er seine Familie nicht mehr liebt. „Lydia was hast du morgen vor?". Mit diesem Satz riss mich meine Mutter aus meinen Gedanken. Ich schaute sie verwirrt an und bemerkte dass mich alle erwartungsvoll anstarrten. „Eh keine Ahnung. Irgendwas!", sagte ich. Ich beschloss meiner Mutter nicht von der Party zu erzählen sondern am nächsten Abend unbemerkt zu gehen. „Gut dann kannst du auf Emma und Lorana aufpassen!", sagte meine Mutter. Schon hatten sich meine Pläne für den nächsten Abend in Luft aufgelöst. Sie stand auf und räumte den Tisch ab. Lorana stand ebenfalls empört auf und schlug ihre Faust auf den Tisch. Das Geschirr was noch auf den Tisch stand klirrte laut. „Mum! Ich brauche kein Aufpasser ich bin 13! Schon vergessen!", sagte sie sauer. Mein Vater stand seufzend auf und ging aus dem Raum. Wir starrten ihn alle entsetzt hinter her. „Lorana mit so einem Ton lasse ich nicht mit mir reden! Geh bitte auf dein Zimmer!", sagte meine Mutter. Sie versuchte sich zu beherrschen nicht laut los zu schreien. Lorana schnappte ihr Handy und stampfte aus den Raum. Jetzt machten sich auch die anderen aus dem Staub. Ich half meiner Mutter noch beim Spülen. Es hatte ihr noch nie jemand anderes geholfen die Küche sauber zu machen. Wir waren wie ein eingeschweißtes Team. Doch heute redeten wir kein einziges Wort mit einander. Danach machte ich mich Bett fertig und schaute noch einen Liebes Film mit einem wundervollen Ende. In Filmen war meistens alles perfekt...und im echten Leben war es wie ein Spiegel der jeden Moment in Scherben brechen könnte. Irgendwann schaltete ich das Licht aus und legte mich schlafen.
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The Memories
Mystery / ThrillerStell dir vor du würdest aufwachen und wüsstest nicht wer du bist. Fremde Personen sorgen sich um dich und geben sich als deine Familie aus. Dir wird ein Leben erzählt was du nicht kennst. Doch dann...kommen Erinnerungen wieder! An ein Leben was dir...
