Es war Montag Morgen. Ich war gerade unsanft vom schrillen ringen meines Handyweckers wach geworden. Doch neben mir hörte ich noch das tiefe, regelmäßige Atmen meiner Zwillingsschwester Mia. Wir teilten uns das große alte Doppelbett unsrer Uroma Nini. Sie war ca. vor einem halben Jahr verstorben und nun schliefen wir darin. Anfangs hatte ich mich strikt dagegen geweigert. Ich konnte mir es einfach nicht vorstellen im Bett einer Toten zu schlafen zumal wir sie so gut gekannt und geliebt hatten... Mia hatte da keine so großen Probleme damit wie ich. Sie war von uns beiden eher die Praktische. Sie tat die Dinge einfach, eine Draufgängerin, sie entschied meist aus dem Bauch und tat nur das was sie wollte.Sie hatte halt ihren eigenen Kopf. Was manchmal auch sehr anstrengend sein konnte. Ich war eher die, die die Sachen vorsichtiger anging, ich überdachte Alles und wollte immer Alles richtig machen.Eigentlich dachte ich viel zu oft viel zu viel über Dinge nach was mir oft zum Verhängnis wurde. Doch trotz unserer Schwächen und Makel die jeder von uns beiden besaß gaben wir zusammen als Zwillingspaar ein recht gutes Team ab.
" Mia, wach auf! Wir müssen zur Schule", sachte rüttelte ich an ihrer Schulter. Doch sie machte nicht die Anstalt wach zu werden " Miaaa!!" versuchte ich es nun etwas lauter. Knurrend drehte sie sich in meine Richtung und schützte mit ihrer Hand ihre noch vom Schlaf verqoellenen Augen vor den ersten Sonnenstrahlen die durch unser Fenster hereinstrahlten."Mhh...ich steh ja schon auf." maulte sie genervt und schälte sich aus ihrer Daunendecke um ins Bad zu gehen. Nun stand auch ich auf und ging zu unserem Kleiderschrank. Ich suchte mir eine schwarze Jeans und ein einfaches weißes Shirt heraus und ging zu Mia ins Bad. "Nele, hast du mein Concealer gesehen?" fragte mich Mia." Nein, aber den hattest du glaube ich aufgebraucht du kannst meinen benutzen." Sie stand vorm Spiegel und schminkte sich dabei machte sie immer so ein komisches Gesicht. Sie behauptete dadurch könnte sie sich besser schminken, doch irgendwie konnte ich das nicht nachvollziehen. Zwar schminkte ich mich nicht täglich wie sie,doch wenn wir Ausgang hatten tat ich es schon hin und wieder und ich verzog mein Gesicht nicht dabei.Als wir im bad fertig waren gingen wir gemeinsam die Treppe herunter um zu Frühstücken. Mum hatte bereits jedem von uns ein Schälchen Müsli hingestellt wie jeden Morgen. Sie selbst war schon auf der Arbeit genau wie Dad. Sie waren beide viel beschäftigte Ärzte weshalb wir oft allein zuhaus waren.
Nachdem wir uns die Zähne geputzt hatten und unsere Schulsachen gepackt hatten machten wir uns auf den Weg zu Schule. Am Nachbarhaus machten wir kurz Stop um Max abzuholen. Er war unser bester Freund wir kannten ihn schon seit klein auf. Mit ihm zusammen hatten wir das erste mal Alkohol getrunken, mit 15 das erste Mal an einer Zigarette gezogen und all das was man so in unserem Alter alles ausprobiert. Nun waren wir 16 fast schon 17, denn in 4 Wochen wurden wir es. Max war ein halbes Jahr älter weshalb wir sehnsüchtig darauf warteten das er 18 wurde un endlich Auto fahren durfte.
Doch er war heute wie so oft wieder viel zu spät. Gehetzt kam er aus der Haustür. Die blondbraunen Haare waren total zerstrubbelt. Eigentlich sah er damit ziemlich gut aus.Generell fand ich das er sehr hübsch war und ich liebte ihn... wie eine Schwester einen Bruder lieben würde." Heyy ihr Goldkehlchen, wir müssen uns beeilen wir haben nur noch 5 Minuten" Ich verdrehte dich Augen. Erstens wegen Goldkehlchen. So nannte er uns seit seinem 17. Geburtstag, da hatten wir wohl etwas zu tief ins Glas geschaut und Mia und ich hatten eine Gesangseinlage preisgegeben. Glücklicherweise konnten wir relativ gut singen doch es war trotzdem nicht gerade der schönste Moment meines Lebens. Und zweitens weil wir nun dank seiner Verspätung zur Schule rennen mussten." Ach und jetzt rate mal wieso wir so spät sind.." entgegnete Mia etwas genervt worauf sie von Max nur ein schnaufendes lachen erntete.Mia war nicht gerade ein Morgenmensch weshalb man sie bis ungefähr zu dritten Stunde nicht ansprechen sollte. Im Gegensatz zu mir. Ich war morgens immer am Produktivsten und fand das es sich einfach nicht lohnte morgens schlecht gelaunt zu sein.
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Twins.....
Teen FictionSister for Mister.... oder doch Mister?! Die beiden Zwillingsschwestern Nele und Mia durchleben mit ihrem besten Freund und Nachbarn Max gerade die schönste Zeit ihres Lebens. Das erste Mal Disco, die erste Zigarette und die erste Beziehung.Doch Nel...
