Kapitel 14/Vergangenheit

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Kapitel 14

02.03.2012
Freitag

"Lieblingsfarbe?", fragt Zarah mich.

"Blau!", rufen wir dann gleichzeitig.

Wieder müssen wir los lachen. "Du kannst Gedanken lesen oder?", frage ich dann.

Sie schüttelt ihren Kopf. "Blau ist auch meine Lieblingsfarbe.", meint sie dann.

"Achso, achso."

"Und was machst du so in deiner Freizeit?", frage ich.

"Tanzen!", sagt sie und hebt ihre Arme hoch um paar Tanzbewegunge zu machen.

"Und ich liebe es zu Zeichnen.", erzählt sie mir, woraufhin sie leicht verlegen wegschaut.

"Wird da jemand etwa Verlegen?", frage ich gespielt geschockt.

"Baby, ich weiß nicht mal was Verlegen ist.", kommt es arrogant wie möglich zurück.

Und schon wieder fangen wir an zu Lachen.
"Und was sind deine Hobby's?", fragt sie mich jetzt.

"Sport.", antworte ich knapp.

"Nur das?", fragt sie nochmal nach.

"Ja."

"Langweiler.", neckt sie mich, woraufhin ich ihr in die Seite piekse.

"Hey!", beschwert sie sich grinsend.

Die Sonne ist schon längst unten und der Mond ist da.

"Komm ich fahre dich besser jetzt mal nach Hause.", meine ich und reiche ihr, da ich ein Gentleman sein kann, meine Jacke entgegen.

"Vielen Dank der Herr.", sagt sie gespielt förmlich und nimmt meine Jacke an.

Wenigstens macht sie nicht dieses 'mir ist nicht kalt' oder 'jetzt wird dir doch kalt' das kann ich nämlich garnicht ab.

"Es war ein tolles Date.", gibt sie dann zu, als wir im Auto sitzen und auf der Rückfahrt sind.

"Ich bin Mace Parker was erwartest du?"

Sie schüttelt lachend ihren Kopf. "Du solltest dir eine passender Person für dich Suchen.", meint sie.

"Wieso?", frage ich.

"Ich bin kompliziert.", antwortet sie knapp.

"Oh Zarah, da bist du nicht die Einzige."

"Ach ja?", fragend schaut sie mich an.

"Ja, ich bin auch ein komplizierter Mensch.", meine ich daraufhin.

Sie schaut mich von der Seite an, Währenddessen ich los fahre.

"Kann ich mir nicht so vorstellen. Du kommst so Perfekt rüber, wenn ich das mal so sagen darf.", sagt sie.

"Kein Mensch ist Perfekt, Zarah."

Sie schaut mich nachdenklich an. "Ich weiß, doch dennoch kommst du rüber als hättest du das perfekte Leben."

Jetzt muss ich anfangen zu Lachen. "Mein Leben ist ganz und garnicht Perfekt."

"Hm."

"Ich denke kein Leben ist perfekt. Jeder hat mal scheiß Momente.", daraufhin stimmt sie mir zu.

Schließlich schweigen wir die Rest der Fahrt und reden erst wieder miteinander als wir angekommen sind.

Ich lächel sie an, sie lächelt mich an. "Danke für diesen schönen Abend.", sagt sie und öffnet die Autotür.

"Danke für deine Gesellschaft.", ich warte noch bis sie im Haus ist.

"Was ist mit meiner Jacke?", rufe ich ihr hinterher.

"Kriegst du beim nächsten Date wieder.", sagt sie, schließt die Tür auf und verschwindet dahinter.

Oh Zarah.

MaceWo Geschichten leben. Entdecke jetzt