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"Aufstehen!!!", schrie ihre Tante sie an. Mit einem Mal war sie wach. Sie sah ihre Tante mit kleinen und glasigen Augen an. Da fiehl es ihr wieder ein. Heute war der große Tag, an dem ihr größter Wunsch in Erfüllung ging. " Die Droiden kommen in einer Stunde. ", sagte die ältere Zabrak nun etwas ruhiger. Jukill nickte und saß auf. Damit war ihre Tante zufrieden und ging aus ihrem vom Sonnenlicht erhellten, kleinen Gemach. Anschließend ging die junge rote Zabrak zu ihrem Schrank, der hinter einer Metallischen Tür verborgen war. Daraus zog sie die Klamotten, die ihr die Akademie geschickt hatte. Nachdem Jukill sich angezogen hatte, ging sie ins Bad und klatschte sich eiskaltes Wasser ins Gesicht. Sie fühlte sich sofort frischer. Nachdem trocknete sie ihre Haare und die Spitzen ihrer Hörner, die auch etwas nass geworden waren, ab. Auf dem Weg in die Küche des kleinen Hauses, ging Jukill noch kurz in ihr Zimmer. Die Tasche lag gepackt in der Ecke neben ihrem kleinen Bett auf dem Boden. "Jukill komm! Frühstück!", hörte die Zabrak aus der Küche. "Ja ich komme", antwortete sie laut und ging los in die Küche. Naja sie joggte eher. Sie bog in die Küche und sah, dass auf dem Tisch schon eine Schüssel mit blauer Milch und Brot mit geschnittenem Bruallki von letztem Abendessen stand. Es war eigentlich ihr Lieblingsgericht, jedoch hatte sie am vorherigen Abend aus Nervosität gar nichts gegessen. Sie setzte sich an den Tisch und genoss ihr letztes Frühstück zuhaus. Allerdings konnte sie nicht Essen. Sie verspürte weder Hunger, noch Durst. Ihre Tante Zuder setzte sich gegenüber von ihr hin und sah sie traurig an. "Du willst das wirklich machen?", fragte sie ihre Nichte. Diese nickte entschlossen und lächelte. Da klingelte es plötzlich. Beide Zabraks standen gleichzeitig auf. Die Erwachsene ging zur Tür und die Heranwachsende in ihr kleines Gemach. Jukill schnappte sich ihre Tasche und schaute sich noch einmal in ihrem Kinderzimmer um. Es hatte sich in den ganzen Jahren kaum geändert. Sie war umgezogen, als ihre Eltern vor ihren Augen ermordet wurden. Sie hatten telefoniert. Über Hologramm versteht sich. Dann plötzlich erstach sie jeweils ein grünes und ein Blaues Lichtschwert. Und soweit sie weiß, besitzen nur Jedi solche Farben in ihren Lichtschwertern. Sie gehörte den Separatisten an und wollte sich rächen. Für ihre Eltern. Sie atmete tief durch und versuchte diese Gedanken hinter sich zu lassen. Sie schloss die Tür und ging zu der Haustür. Dort stand ihre Tante und jemand weiteres. Sie erkannte den Mann nicht, der sich unter einem dunklen Mantel verbarg. Jukill blieb neben ihrer geliebten Tante stehen und deutete eine Verbeugung an. Sie wusste nicht ob diese Person ein Sith war oder nicht aber sie wollte so höflich sein wie nur möglich. Sie versuchte das Gesicht in dem Schatten den die Kapuze warft, zu erkennen. Jedoch sah sie nur das schwarze Kinn, das aus dem Schwarz hinaus schaute. Zuder unterbrach das Schweigen und umarmte ihre Nichte fest zum Abschied. "Bitte.. Vergiss mich nicht", bat sie Jukill mit Tränenerstickter Stimme. Sie schüttelte ihren Kopf an ihrer Schulter. Auch ihr kamen die Tränen, jedoch konnte sie sie gut verbergen. "Pass auf dich auf", sagte Jukill ihrer Tante zum Abschied und löste sich von ihr. Zuder wischte sich die Tränen von der Wange und straffte ihre Schultern. Der Mann, der immer noch an der Tür stand, räusperte sich und meinte leise aber bestimmt:" Wir müssen los, Jukill." Die Angesprochene nickte und ging aus dem Haus. Der Mann folgte ihr nachdem er sich von der Zabrak-Dame verabschiedet hatte.

Dem Mann und Jukill folgten zwei Droiden, die einige Meter von dem Haus entfernt gewartet hatten. Sie mussten aber nicht allzu lange zu Fuß laufen, denn etwa einen Kilometer weiter stand ein Schiff, dass sie zu dem Hauptschiff bringen sollte. Sie stiegen ein und Jukills Begleiter sog seine Kaputze vom Kopf. Er war wie Jukill ein roter Zabrak. An seinen ockergelben Augen sah man, dass er ein Sith ist. Er hatte noch ziemlich junge Gesichtszüge und war muskulös gebaut.
Sie merkte erst dann, dass sie ihn angestarrt hatte, als er sich räusperte. Verlegen sah sie weg. Sie spürte wie die Röte in ihre Wangen stieg. Jedoch sah man dies nicht, da sie eine rote Hautfarbe besaß. Da ging ein Ruck durch das kleinere Schiff. Erschrocken riss sie die Augen auf.
" Wir sind gelandet", meinte ihr Begleiter ruhig. Damit war sie beruhigt und machte sich für den Ausstieg bereit. Mit einem Zischen öffnete sich die Tür. Der Sith ging voran und sie ihm hinterher. Jukill sah sich um. Überall beige Kampfdroiden. "Komm mit", meinte der Mann, dessen Namen sie nicht wusste, schroff zu ihr. Sie tat was ihr befohlen und folgte ihm in einer der vielen Gänge. Erst als sie die Orientierung verloren hatte, blieb der Zabrak stehen und ließ durch einen Knopfdruck eine Tür in der Wand verschwinden. Dort hinter verbarg sich ein kleines, aber gemütlich aussehendes Zimmer. Es war zwar klein, aber es  war immer noch größer als Jukills Zimmer. Der Sith gab ihr ein Handzeichen, dass sie eintreten solle. Zögerlich ging sie an ihm vorbei. Er strahlte sehr viel Macht aus. Sie fragte sich, ob dies bei allen Sith so sei. Jukill hoffte inständig, dass er ihr Lehrer werden würde. Sie setzte sich auf die Pritsche,die sich in der Wand befand. Er stand noch in der Tür und betrachtete sie mit einem aufmerksamen Blick. Sie fühlte sich prompt unwohl und sah weg. Sie machte sich an ihrer Tasche zu schaffen. Sie sah noch einmal nach, ob sie auch wirklich alles dabei hatte. Sie holte ein Bild von ihren Eltern und sich selber heraus und betrachtete es. Der rot-schwarze Mann war mittlerweile zu ihr gekommen. Er setzte sich neben sie und sah auf das Familienfoto. Er selber hatte kein Familienfoto. Seine Mutter hatte ihn schon als kleines Kind den Sith übergeben. Von dort an wurde ihm gelehrt, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. Dies hatte er bis jetzt auch ganz gut hinbekommen, doch als er jetzt das traurige Mädchen neben sich sitzen hatte, holte ihn seine Vergangenheit wieder ein. Vor der Sithausbildung hatte er zwar kaum etwas erlebt, aber er erinnerte sich jetzt wieder an seine Mutter Kycina. Sie war die Mutter der Nachtschwestern und hatte ihn aufgezogen. Er durfte sich aussuchen wie er ab dem Zeitpunkt, wo er von Darth Sidious ausgebildet wurde, genannt werden wollte. Da er bei den dathomirischen Nachtbrüdern öfters Maul genannt wurde, was auf Basic soviel wie der Streithammer war, nannte er sich Darth Maul.

Star Wars- Aus dem Blickwinkel der SeparatistenStories to obsess over. Discover now