Der Keim der Hoffnung

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Lieber Leser, wundere dich nicht ab dieser Geschichte. Sie wird nicht kurios und dir merkwürdig erscheinen. Voller Fehler und Ungereimtheiten wird sie sein. Und das Ende wird es geben, vielleicht aber auch nicht. Du fragst dich warum, ganz einfach weil diese Geschichte nicht für dich gedacht ist, sondern für mich allein. Trotzdem habe ich entschieden es nieder zu tippen, um meiner Seele eine Ruhe zu gönnen. Vielleicht ist es eine Art Tagebuch, ich weiss es nicht. Jedenfalks werde ich nicht auf Schreibfehler achten, da mir der Inhalt dieses Textes wichtiger erscheint. Dann legen wir doch mal los...

Na gut, wie fängt man am besten an? Mit der Erklärung meiner Gefühle, meiner Seele und meines Geistes?

Vielleicht beginne ich mit dem Titel dieses "sogennanten Buches". Ich nenne es "thunder within." Den in mir wütet schon längere Zeit ein Ansturm, der kommt und geht. Du musst wissen, ich philosophiere sehr gern. Ich bin ein introvertierter Mensch, welcher die oft nicht die Kehrseite in Dingen sieht.

Angefangen hat es schon viel früher, in der Schule und sich durchgezogen bis heute, da es ein ewiger Kampf ist. Ein Kampf sich selber zu sein und doch anders. Ich habe in den letzten Jahren versucht den Glauben an mich selber zu finden, stark und mutig zu sein. Aber ich versteckte mich, hinter einem 'Ich', welches neutral und normal der Menschenwelt gegenübersteht. Das habe ich jahrelang durchgezogen. Es war einfach mein Ziel unsichtbar zu sein. Ich versteckte meine Passion fürs lesen, für Mangas und Anime, Comics und erwähnte mit keinem Wort, dass ich es liebe ein Nerd zu sein.

Doch ich habe Leute beobachtet, welche so waren, wie ich immer gerne sein wollte. Unabhängig, stark und scheissen auf die Meinung anderer. Ich habe eine kennengelernt, und wir freundeten uns an. Ich nannte sie MacDixon, ihr insider Name. Diese Frau hat eine starke Persönlichkeit und ist von Charakter her wie ich es sein wollte. Sie war lange mein Beispiel für die eigene Freiheit, welche ich erreichen wollte.
Und unsere Freundschaft wuchs.

In dieser Zeit versuchte ich Mut zu finden, es zu versuchen und unabhängig wie sie zu sein. Was mir allerdings nicht so wirklich gelang, genauso wie der Glauben an mich selbst fort blieb. Das ist sehr schlecht! Den die Erfahrung zeigen mir, wenn ich zurück schaue, dass du den Glauben an dich benötigst um dir gewisses Selbstvertrauen anzueignen.

Selbstvertrauen. Meines war winzig klein zu diesem Zeitpunkt. Ich konnte nicht zu meiner Meinung stehen, Leuten in die Augen sehen und antworten. Ich war eher still. Versuchte die aufsteigende Panik zu verbergen und ignorierte die Angst die mich jeden Tag zerfrass bis heute. Die Angst vor dem Unbekannten, vor Fehlerm und Antworten. Angst vor den Konsequenzen.

Was denkst du jetzt? Ich kann es dir sagen, du sagst, vielen anderen geht es genauso, dass ist normal. Jeder hat Ängste und Zweifel. Das stimmt auch, aber andere interessieren mich an diesem Punkt, in dem ich inzwischen angelangt bin nicht mehr. Auf dieden Seiten geht es nur um mich. Wie egoistisch, dass immer auch klingen mag.

Aber du brauchst Kraft, um dich selber zu überwinden und ich habe sie gefunden, obwohl ich den Glauben an mich, dass ich es schaffe weiter zu kommen, schon lange aufgegeben hatte.

Es war eine Zeit in der ich schlimme konzentrationsprobleme hatte beim Arbeiten. Fehler um Fehler. Zusammenschiss, um Zusammenschiss von meinem Chef.

Ich fühlte mich wie ein Zombie, welches sich durch den Alltag schleppte und keine Gefühle mehr hatte. Den irgendwann waren alle Trönen vergossen und übrig bleibt eine tiefe Leere. Ich war geistig nicht mehr wirklich anwesend, was die Arbeit kicht gerade verbesserte. Und man versuchte sich Mühe zu geben, aber wo ist man ohne Glaube an sich?

Nirgends! Du sagst es. Und egal wie viele Leute mir sagten, dass sie an mich glauben, ich habe es nicht getan. Die Fehler wurden nicht weniger und ich kapierte es nicht. Ich verlor den Glaubem an mich immmer mehr. Es gab nur noch mein Bett & die Arbeit, und meine Freunde. Mehr nicht. Hobbys und Leidenschaften swanderten in den Hintergrund.

Aber das ist ein Sturm, welcher wütet und dann sich wieder beruhigt oder gar vorbei zieht. Was bei mir der Fall war. Eine Weile lang schien es, als konnte ich mich wieder einigermassen konzentrieren, welches mich neue Hoffnung schöpfen liess. Denn die Hoffnung stirbt altbekanntlich ja zu letzt. ..

Aber die Tage waren lang und zäh, aufstehen ist für mich eine Qual. Am gleichen Ort zu arbeiten und immer dieselbe Routine zu erleben ist Horror . Drei Jahre habe ich es durch gezogen und geschafft, da ich ein klares Ziel vor Augen hatte.

Aber glaube mir, der Sturm kehrte zurück. Ich bin ein Melancholiker. Dazumal war ich sehr negativ eingestellt, was nicht gerade für mehr Selbstwertgefühl sorgte. Und der Beginn eine Sturms, der dich aus den Bahnen wirft kennst du bestimmt auch. Langsam zieht er auf bis du im Auge des Sturms zu versinken drohst.

So habe ich mich gefühlt, voller Frust und Wut auf mich selbst. Es einfach nicht zu schaffen. Damals war ich hart wie Eis und verzog keine Miene. Aber eine Arbeitskolegin (heute einer meiner liebsten Freunde), hat mich inneres Eis geschmolzen und geflossen sind Tränen. Und zurück blieb ein Keim der Hoffnung, dich noch etwas wert zu sein.

fortsetzung folgt...

thunder withinWhere stories live. Discover now