Unerfreuliche Bekanntschaft

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"Kommst du Kitty? Kitty? Du bist ja immer noch im Bett. Los, raus aus den Federn!"

"Mh..." brummte ich schlafend.
"Nichts mh. Wir müssen los!"
"Es ist noch viel zu früh Adam!"
"Früh? Es ist halb eins!"
"Es ist Sonntag!" Schnaufte ich ihn an und vergrub mein Kopf unter dem Kopfkissen.
"Komm schon Tommy das wird schön. Ich habe mir extra was ausgesucht."

"Ja ja ich komme." Aber nur weil Adam die ganze Zeit an der Decke zog.
Sonntag ist der Tag wo ich immer lange aus schlafe. Aber Adam wollte unbedingt mit mir weg fahren.

Also gut, ich ging Duschen, zog mir etwas an, schminkte mich, dann war ich auch schon Fertig.

"Oh der Schlafzerstörer hat das Opfer einen Kaffee gemacht."

"Gerne."
"Ok los komm."
"Ist ja gut."
Adam zog mich in sein Auto und fuhr los.

Nach knappe 2 Stunden waren wir immer noch am fahren.
"Wo fährst du hin?"

"Entspann dich Kitty wir sind gleich da."

Nach einiger Zeit kamen wir an einen Ort an, der fast schon künstlich aussah.
Grüne Wiese, ein wunderschöner See und ein Pavillon.
"Wo sind wir hier?" Fragte ich mit weit aufgerissenen Augen.

"An meinem Lieblings Ort."
Wir stiegen aus. Kein Mensch war weit und breit zu sehen. Adam breitete eine Decke aus und stellte einen Korb drauf.

"Hier komme ich meistens hin wenn ich einfach mal Ruhe brauche."

"Warum ist hier denn niemand?" Adam fing an zu grinsen.
"Was denn?"
"Weil ich es gekauft habe."
"Du hast was?"
"Gekauft."
Ich schaute ihn mit grossen Augen an. Dann ließ der er sich nieder und schloss die Augen. Ich tat es ihm gleich.

Meine Haut zog die wärme der Sonne auf und und die Winkel meines Mundes wurden breiter.
Ich spürte etwas auf seinen Lippen. "Mh Adam.."
"Sorry ich..."
"Schon gut."

Es ertönte Musik aus dem Pavillon worauf Adam mich nartürlich mitziehen musste.

"Lass uns Tanzen Tommy."
"Du weißt ich hasse Tanzen."
"Och bitte.."
Dann nahm er meine Hand und schling sein Arm um meine Schulter. Irgendwie war es schön. Adam wusste das ich hetero bin aber seine Gefühle konnte er nicht zurück halten.

So ging es den ganzen Tag.
Wir sprachen über Gott und die Welt, hatten Spaß und waren wunschlos glücklich.

Langsam ging die Sonne unter und das orangene Licht spiegelte sich auf das Wasser wieder.

"Danke!"
"Wofür?"
"Das war ein wunderschöner Tag!" Adam grinste.

"Ach Glitterbaby"
"Was hast du eigentlich ständig mit diesen Spitznamen?"
"Sie passen zu dir."
"Haha."
"Lass uns nach Hause fahren."
Sagte er und streckte seine Hand aus.
Ich nahm sie und wir liefen richtung Auto.

Als wir wieder bei mir zu Hause ankamen wollte Adam mich nicht gehen lassen.

"Adam..."
"Ein Kuss."
"Nein."
Er griff mein Hemd und zog mich zu sich.
Sein Gesicht kam immer näher.
Ich hörte sein Herzschlag.
Dann neigte er seinen Kopf und hielt mit seinen Händen mein Kopf um seine Lippen auf meine zu setzten.

Er bewegte sie langsam, aber dieser Kuss war zu intensive um das als Spiel an zu sehen.

Eigentlich kannte ich Adam's wilde Küsse von den Auftritten der Tour, aber noch nie war er so wie jetzt.
Es war aber auch zu schön um diesen Moment zu unterbrechen.

Unsere Lippen trennten sich wieder. Im dunkeln konnte ich noch das breite Grinsen auf Adam's Gesicht erkennen.
"Gute Nacht." Sagte er mit einer liebevollen fast schon belustigten Stimme.
So fuhr er fort und ich war wieder alleine, so wie jeden Abend.
Ich zog mir ein paar Horrorfilme rein und ging dann ins Bett.

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