33- It's my birthday

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Gähnend streckte ich mich und setzte mich auf. "Happy Birthday Jamie". Flüsterte ich mir selber zu und sah mich im Zimmer um. Keiner wusste, dass ich Geburtstag hatte und das war auch gut so. Ich hasste meinen Geburtstag.

"Guten Morgen". Nuschelte ich und setzte mich an den Tisch. "Wieso so schlecht gelaunt?". Fragte Chaz und biss in sein Brot. Ich zuckte nur mit den Schultern und stand auf, als ich ein Klingeln hörte.
Ich öffnete die Tür und runzelte die Stirn, als ich keinen sah. Diese ultra witzigen Kinder. Doch dann huschte mein Blick zum Boden und ich sah einen Umschlag. Skeptisch nahm ich diesen und knallte die Tür mit dem Fuß zu. Nachdem ich diesen aufgerissen hatte, blieb ich genervt stehen, als ich eine Geburtstagskarte sah. Das konnten nur meine Freundinnen sein. Ich ging langsam wieder in die Küche und zuckte zusammen, als ich die Karte öffnete und ein Engel aus Papier im 3D Effekt hervor sprang und Happy Birthday rausgeschrien wurde. "Hast du Geburtstag?". Fragte Ryan, als er jetzt auch hier saß und meinen Schock bemerkte. "Nein, da hat sich jemand vertan". Sagte ich nur und las mir den Glückwunsch durch.

Happy Birthday Süße, ich weiß, wir haben uns eine Weile nicht mehr gesehen, aber die anderen und ich denken an dich. Viel liebe, Ashley.

Wenn diese hier erst von Ashley war, was würde Jule tun? "Komisch". Nuschelte Ryan und trank aus seinem Glas. "Ja oder?". Ich lächelte gespielt und setzte mich auch, doch als es nochmal klingelte, rollte ich meine Augen. "Ich gehe schon!". Hörte ich Jason rufen und sprang auf. Nein! "Was ist das?". Jason hielt einen Karton mit Luftballons hoch. Der Karton war nicht groß und nicht klein. Die Luftballons waren bunt und eine Schleife war am Karton, welcher mit Geschenkpapier verpackt war. "Da hat sie anscheinend jemand mit der Hausnummer vertan". Höhnte ich nur und ging auf ihn zu. "Warte, hier ist eine Karte". Sagte Jason und legte den Karton auf dem Boden ab. Bitte nicht. "Happy Birthday...Jamie?". Jason sah mich sauer und überrascht gleichzeitig an. "Was? Ich habe heute nicht-". "Doch, hast du". Unterbrach er mich und verschränkte seine Arme. "Na gut, heute ist mein Geburtstag, aber ich hasse es und ich habe es wirklich keinem außer Jule erzählt. Sie hat sich noch zurück gehalten, obwohl sie weiß, wie sehr ich diesen Tag hasse". Den letzten Satz zischte ich und nahm den Karton.
Ich öffnete diesen und schmunzelte, als ich ganz viele Fotos aus unserer Jugend sah. "Du warst ja früher schon verdammt heiß". Nuschelte Jason und sah sich ein Foto an, bei dem ich 16 war und wir zusammen am See waren. "Wenn ich dich früher getroffen hätte, hätte ich dich schon vorher vernascht". Ich sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an und schüttelte danach lachend den Kopf. "Ich sagte doch keine Geschenke". Zischte ich und schob den Karton bei Seite. "Happy Birthday!". Ryan kam mit geöffnetet Armen zu mir und schloss mich in eine feste Umarmung. "Danke". Erwiderte ich nur und merkte wie Abi und Chaz auch hier waren. "Alles Gute Schwester". Abi umarmte mich auch und drückte mir einen Kuss auf die Wange. Ich hoffte ich konnte wenigstens heute vergessen, was alles geschah. "Herzlichen Glückwunsch". Chaz umarmte mich ebenfalls. "Das Beste kommt natürlich zum Schluss". Höhnte Jason und umarmte mich. "Natürlich". Schmunzelte ich und erwiderte die innige Umarmung. "Happy Birthday Baby". Flüsterte er in mein Ohr und küsste mich auf die Stirn. "Danke Jay". Gab ich grinsend von mir und entfernte mich von allen. "Na gut, ihr habt mir gratuliert. Können wir aus diesem Tag jetzt wieder einen stink normalen Tag machen?". Fragte ich etwas genervt und nahm mir das Müsli aus dem Schrank. "Wieso bist du nur so ein Miesepeter?". Fragte Ryan amüsiert und reichte mir die Milch. "Wieso seid ihr alle nur so nervig?". Konterte ich und fing an zu essen. "Siehst du". Lachte er und verschränkte die Arme. Ja, ha ha.

Genervt vom heutigen Tag betrat ich mein Zimmer, nachdem ich geduscht hatte und zuckte erst mal zusammen. Hatte ich nicht ausdrücklich gesagt keine Geschenke?! Doch leider konnte Jason mal wieder nicht anders. Ein großer Teddy, der mindestens 1,30 m groß war und ein riesiger Blumenstrauß standen plötzlich in der Mitte meines Zimmer. "Jason?!". Ich ging zum Schrank und zog mir schnell Unterwäsche an. "Ja?". Grinsend betrat er mein Zimmer und lehnte gegen den Türrahmen. "Ich sagte doch keine Geschenke". Schmunzelte ich und zog mir schnell einen Over Sized Pullover über. "Ich konnte nicht anders". Er hob schützend die Arme und lächelte breit. Wenn er immer so wäre, würde man garr nicht denken, dass er manchmal so scheiße sein konnte. "Danke". Ich lächelte wie ein kleines Kind und schmiss mich auf den Teddy. Welches Mädchen wünscht sich bitte keinen riesigen Teddy? Ganz genau, keins.

"Jason?". "Hmh?". "Hast du sowas jemals für ein anderes Mädchen gemacht?". Unsicher verschränkte ich meine Figer mit seinen, als ich breitbeinig auf seinen Schoß saß. Der Sonnenuntergang zierte hinter mir, während wir auf der Bank auf der Terrasse saßen. Jason schüttelte nur den Kopf. "Die ganzen anderen Mädchen waren nie länger als eine Woche bei mir". Gab er zu und räusperte sich danach. "Wieso?". Na gut, ich war neugierig. "Weil die sich entweder eingemischt haben oder die haben alle genervt". Wissend nickte ich und legte meine Stirn gegen seine. "Ich weiß, hört sich kitschig an, aber du bist die einzige die mich versteht". Okay, meine bösen Zellen schmolzen. "Du bist süß". Lächelnd schmunzelte ich und drehte mich zum Sonnenuntergang. "Jamie". Ich wand mich wieder zu Jason und sah ihn abwartend an. "Du bist die Einzige für mich". Sprachlos sah ich ihn an und lächelte. "Du kannst dir nicht vorstellen wie viel mir das bedeutet". Erwiderte ich Wahrheitsgemäß und nahm sein Gesicht in meine Hände. Noch nie genoss ich die Nähe eines Jungen so sehr wie jetzt. Jason ließ mien gebrochenes Herz jeden Tag ein kleines Stückchen mehr zusammen wachsen.





Dangerous Desire - Jason McCannWhere stories live. Discover now