"Wow", hörte ich von Maggie, die sich mit großen Augen umsah. Von dem Haus führte ein Steg direkt ins Wasser und daran war auch ein Boot angebracht. Ein kleiner Schuppen stand neben dem Haus und kurz schloss ich die Augen, es schien niemand hier zu sein. Also war es einfach nur perfekt für unsere kleine Gruppe.
"Es ist auch niemand drin, auch kein Beißer", stellte ich klar und nahm mir meinen Rucksack, hier würden wir es über den Winter aushalten können.
"Woher kennst du das Haus?", fragte mich Rick auch schon und ich konnte Elliot leise lachen hören, wobei ich ihm einen bösen Blick zuwarf.
"Es gehörte unserem Rudel, wir haben es zwar nicht sooo oft benutzt, aber es war sehr beliebt, wenn einer von uns einmal seine Ruhe haben wollte. Ich glaub, ich war die Einzige, die es regelmäßig benutzt hatte."
Die Anderen fingen leicht an zu lachen und ich grinste sie kurz an, bevor ich die Veranda nach oben lief, darauf standen zwei Bänke. Ich überprüfte kurz die Tür, aber diese war noch immer verschlossen, also war wirklich niemand hier gewesen, oder ein Fenster war kaputt, aber das würden wir gleich herausfinden.
Aus einem der Töpfe zog ich den Schlüssel heraus und schloss die Tür auf, bevor ich diese aufschob und mit der Gruppe im Schlepptau nach drinnen verschwand. Der Gang war mit ein paar Bildern geschmückt, die ein paar von uns zusammen zeigten. Sofort wendete ich meinen Blick davon ab und lief weiter, es schmerzte zu sehr. Ich wollte nicht an das Rudel denken, wir hatten sie verloren und ich vermisste sie.
Durch den Gang gelangten wir in das geräumige Wohnzimmer, wodurch man auch einen Zugang und Blick auf den Steg hatte. Eine große Veranda war auch dort und das Wohnzimmer selbst war gemütlich eingerichtet. Zwei Sofas standen dort und zwei Sessel, beides direkt vor dem Kamin. Wenn ich nach links sah konnte ich die Küche sehen. Durch ein paar Stufen, die zu der Erhöhung führten, wurde diese vom Wohnzimmer getrennt. Die Kücheninsel wurden von ein paar Hockern umrandet und die Küche selbst war modern eingerichtet.
"Wow", murmelte Glenn und stellte sich neben mich, "das ist mal ein Haus. Ich denke, das ist unser neues Zuhause. Wie viele Zimmer habt ihr?"
"Diese sind alle im oberen Stock", erklärte ich und legte meinen Rucksack mit den Konserven auf die Inseln, "es gibt 5 davon, jeweils mit eigenem Badezimmer, aber das Wasser wird nicht mehr funktionieren, wegen dem fehlenden Strom. Vielleicht könnten wir Solaranlagen aufbauen, dann sollte auch wieder fließendes Wasser möglich sein."
"Das ist ja erst einmal nicht wichtig, wir können das Wasser vom See abkochen", sprach nun Rick und sah sich kurz um, "wir sollten erst einmal die Zimmer aufteilen, aber ich würde sagen, diese Nacht verbringen wir alle im Wohnzimmer zusammen."
Nickend stimmten wir alle zu und machten uns daran es etwas gemütlicher zu gestalten. Von oben wurden die Matratzen geholt und ausgelegt, die Sofas wurden anders hingestellt und die Vorhänge geschlossen. Merle holte etwas Holz aus dem Schuppen und brachte den Kamin in Gang, Glenn und Maggie sahen sich im gesamten Haus noch etwas um und Beth bereitete zusammen mit Sam das Abendessen vor.
Zusammen setzten wir uns alle in unser kleines Matratzenlager und wärmten uns an dem Kaminfeuer. Es war schön und ich erinnerte mich wieder an meine Tage hier. Ich hatte mich als Wolf vor den brennenden Kamin gelegt und einfach einmal die Ruhe genossen. Niemand der an meinem Ohr zog, oder mich mit anderen Methoden nervte. Ich hatte endlich einmal Ruhe vor dem Rudel und ich hatte es genossen.
Glenn und Maggie hatten noch ein paar Konserven in der Vorratskammer gefunden und die Küche wurden zum Aufstellen missbraucht. Carl schlief auf einem der Sofas und auch Hershel hat eines davon bekommen, auch wenn er nicht begeistert gewesen war, aber wir hatten alle nicht mit uns reden lassen. Sam und Beth kuschelten auf einer Matratze, genauso wie Nathalie und Merle, die sich leise unterhielten und ich konnte meine Schwester immer wieder kichern hören. Einfach zu süß.
BINABASA MO ANG
Not Human - The Walking Dead #DreamAward17
FanfictionJulia und ihre Geschwister Elliot, Nathalie und Sam sind nicht gewöhnlich, sie sind nicht wie andere Menschen und jeder von ihnen hat mit dem eigenen inneren Monster zu kämpfen. Die Vier haben ein altes Gen in sich, das sie kontrollieren müssen und...
