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nightmare - zickzack

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basti pov

Unruhig wälzte ich mich im Bett hin und her, war eigentlich tot müde, doch immer wenn ich meine Augen schloss tauchten diese schrecklichen Bilder vor meinem inneren Auge auf.

Ich presste mich näher an den warmen Körper vor mir, legte schließlich auch meine Arme um ihn, in der Hoffnung er würde mir ein wenig Ruhe schenken. Und tatsächlich, sein Duft benebelt mich und die Bilder verschwanden nach und nach weiter in den Hintergrund. Mit jedem weiteren Atemzug glit ich immer weiter in den Schlaf.
Endlich. 

Doch leider wurde ich auch in meinen Träumen nicht von den schrecklichen Ereignissen in Ruhe gelassen. Das Trauma folgte mir überall hin, war mein ständiger, dunkler Begleiter. Und Veni war mein kleiner Lichtblick in der Ferne.

Zitternd und immer noch schwer Atmend lag ich in meinem Bett, blicke hoch, direkt in das wut verzerrte Gesicht meines Vaters.
Emotionslos blickte ich zurück, aus Angst er würde sich weitere Bestrafungen ausdenken, wenn ich auch nur einen mucks von mir geben würde.

Ein letztes Mal lies er seinen Gürtel auf meinem eh schon geschundenen Köper schnellen. Fest bis ich meine Zähne aufeinander, unterdrückte einen Aufschrei. Der Ausdruck von wütend ändert sich zu gehässig, ehe er sich von mit abwandte und mich alleine in meinem kleinen Zimmer zurück lies.

Mein ganzer Körper schmerzte, war übersät von dunkel roten Striemen. Schon wieder. Mir war kalt. Eiskalt. Ich wollte aufstehen und mir was anziehen, doch selbst dafür war mein Köper zu schwach. Eigentlich kein Wunder. Seit Tagen schon hatte ich keinen Hunger mehr.

Der Regen welcher gegen mein Fenster prasselte, weckte weiter Erinnerungen, sorgte dafür, dass mein Körper mit Panik durchflutet wird.
Mein Herz verkrampfte sich und meine Atmung geriet nun endgültig außer Kontrolle. Wieso? Wieso war ich der mit den Elternproblemen? Meine Finger krallten sich in das Bettlaken und vor meinen Augen huschten schwarze Punkte umher.

Ich spürte die rauen Hände auf meinem Körper. Nichts davon war real. Ich lag alleine in meinem Bett und trotzdem fühlt sich alles so fucking echt an, so als würde es gerade jetzt wieder passieren.

Ein lauter, schriller Schrei hallte durch das Haus und ließ mich aus meinen Gedanken hochschrecken.
Schlagartig verschwand jegliche Angst, wurde ersetzt durch puren Hass.

Ich sprang förmlich aus dem Bett, stürmte aus meinem Zimmer die Treppe runter, ignorierte dabei die Ohnmacht, welche meinen Körper einnehmen wollte. Zielgerichtet lief ich ins Wohnzimmer.

Ich packte ihn und riss von meiner Schwester runter. Doch beirren ließ er sich davon nicht. Mit schnellen Schritten kam er auf mich zu.
„Hab ich dir erlaubt dein Zimmer zu verlassen?!", brüllt er sofort entgegen, doch ich antworte nicht mehr.

Ohne zu zögern holte ich aus, sammelte alle meine noch vorhandene Kraft, und schlug ihm mit voller Wucht direkt zwischen die Augen. Sein Kopf flog nach hinten und ein lautes knacken war zu hören. Doch anders wie erwartet fing er sich schnell wieder, stürmt auf mich zu, riss mich zu Boden. Schützend hielt ich mir die Arme vors Gesicht.

Immer und immer wieder wurde mein Name geschrien, doch auf einmal klang die Stimme ganz anders. Die Umgebung verändert sich schlagartig und ich riss meine Augen auf, wollte mich aufrichten, doch konnte mich keinen Zentimeter bewegen.

Meine Augen blickten direkt in Rafis schmerzverzerrte Gesicht. Er saß auf mir, hatte mit seinen Händen meine Handgelenke umschlossen und drückte diese über meinem Kopf auf die Matratze.

Was war passiert? Und wieso blutete seine Nase?
„Veni? Was ist passiert?", fragt ich verwirrt.
„Du hattest schon wieder einen Alptraum, doch dieses Mal hast du wie aus dem nichts angefangen um dich zu schlagen und hast dann mich erwischt", sagte er, ließ einen meiner Handgelenke los und wischte sich mit dem Handrücken das Blut weg.

Langsam löste er auch seine andere Hand von meinem Handgelenk, blieb aber dennoch auf mir sitzen.
Immer noch geschockt blieb ich bewegungslos unter ihm liegen.
Was hatte ich nur getan?
Ich hob eine Hand und strich ihm damit vorsichtig über sein Gesicht.

Es war erschreckend und faszinierend zu gleich, dass ich eigentlich unter extremen Vertrauens und Berührungsängsten litt, doch bei Veni war es anders. Bei ihm konnte ich mich fallen lassen. Beim ihm fühlte ich mich sicher. Bei ihm fühlte ich mich geborgen.
Doch nun hatte ich ihn, auch wenn unabsichtlich, verletzt.

„Es... Es tut mir so leid", flüsterte ich. Die ersten Tränen hatten sich bereits aus meinen Augen gelöst.
Kaum merklich schüttelte er den Kopf.
Er hob ebenfalls seine Hand und wischte mit seinem Damen die Tränen weg.
Auch wenn ich mich so schrecklich schuldig fühlte, wusste ich dennoch, dass er mir nicht böse war.

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Wörter sind von Livanjya
panik
emotionslos
trauma
schock
berührungsängste
elternprobleme
keinen hunger
schwach
angst
vertrauensängste
regen

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