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Kapitel 1 🍇

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Ca 3 Jahre zuvor

„Okay, Kleine, sei schön lieb!"

„Dad, bitte!"

Ich schlug die Hand meines Vaters weg und strich meine Haare wieder glatt.
Eine andere Hand legte sich auf meinen Kopf und erneut wurden mir die Haare zerzaust.

„Onkel!!!"
Der Beta fing schallend an zu lachen und zog mich an sich.

„Mein kleines Frettchen!"
Ich entriss mich seiner halben Umarmung und stieß gegen meinen Vater.

„Dad! Sag ihm, er soll sich benehmen!"
Mein Vater lachte.

„Ach, Liebes."
Er beugte sich zu mir herunter und gab mir einen Kuss auf die Stirn.
Dann nahm er meine Haare in die Hände und machte mir schnell einen Zopf.
Als er fertig war, stellte er mich vor den Spiegel im Flur.

„Na, was sagst du?"
Als ich mich selbst sah, musste ich anfangen zu kichern.

Mein Vater hatte meine Haare irgendwie zerzaust und nicht alle Haare durch den Zopf gezogen. Es sah wild aus.
Als er sah, wie ich lachte, fiel er mit ein, und als mein Onkel das mitbekam, lachte er ebenfalls.

Irgendwie überkam mich ein Moment der Traurigkeit und ich verstummte. Ich beobachtete, wie mein Onkel meinen Vater mit seiner nicht vorhandenen Fähigkeit als Friseur aufzog.

Wie mein Vater hatte ich silberne Augen.

Aber leider hatte ich nicht seine schönen schwarzen Haare, sondern rote.

Wie meine Mutter damals.

Ich wusste nicht viel über sie, da ich sie nie wirklich kennengelernt hatte. Aber mein Vater und mein Rudel hatten mir viele tolle Geschichten erzählt. Ich wünschte, ich hätte sie kennenlernen dürfen.

Mein Onkel sah uns gar nicht ähnlich. Er hatte braune Haare und strahlend blaue Augen. Das lag daran, dass er nicht mit uns verwandt war, sondern nur der beste Freund meines Vaters.

Er hatte mich im Endeffekt mit aufgezogen.

Onkel Jack zog meinen Vater spielerisch in den Schwitzkasten.

Da mein Vater der Alpha war, konnte er Onkel Jack locker die Stirn bieten.

Aus Spaß sprang ich meinem Vater noch auf den Rücken.

„Ich hab dich!"

Mein Vater schlang einen Arm um mich und einen um Onkel Jack. Im Nu hatte er uns umgedreht und die Kontrolle über uns.

Mit der einen Hand hatte er Onkel Jack in den Schwitzkasten genommen und mit der anderen mich an der Hüfte gepackt, sodass ich in der Luft zappelte.

„Okay! Ist jetzt gut!"

Er ließ Onkel Jack los, drehte mich einmal und setzte mich dann ebenfalls wieder auf den Boden.

„Wir müssen jetzt los."

Traurig umarmte ich meinen Vater.

„Nein! Noch nicht."

Ein leichtes Lächeln legte sich auf seine Lippen.

„Okay. Wie wäre es, wenn wir noch einmal gemeinsam durchs Rudel laufen, damit ich noch ein paar Leuten Tschüss sagen kann? Danach müssen wir aber wirklich los."

Begeistert nickte ich.

„Jaaa!"

Mein Vater hob mich hoch und setzte mich auf seine Schultern.

Onkel Jack nahm die Koffer und wir verließen das Haus.

Draußen lud Onkel Jack die Koffer in den Kofferraum und wir liefen die Straße entlang Richtung Rudelhaus.

Who is the best Alpha?!Stories to obsess over. Discover now