Achtung pausiert!!!
Das kalte Nass fiel in Massen auf mich, doch mich störte dies nicht ansatzweiße, denn es passte perfekt zu meiner Stimmung. In meinem schwarzen Kleid, das für meinen Geschmack viel zu schön war für einen Anlass wie diesen, stand ich in mitten fremder Leute vor dem Grab meiner Eltern. Mittlerweile realisierte ich immer mehr, dass sie tot waren. Ermordet, von Muggeln. Ich fühlte mich verlassen, jeder der mir etwas bedeutete war tot und all diese Leute wünschten mir mit einer gestellten Trauer Beileid. Diese Menschen waren doch nur da, um bei der anschließenden Feier international Kontakte zu knüpfen und den bestmöglichen Ehepartner für ihre Kinder zu finden. Dies hätten auch meine Eltern für mich getan, doch nun musste ich mein Schicksal selbst in die Hand nehmen, denn ich würde nicht einfach dem entfernten Verwandten, zu dem ich nun ziehen sollte, vertrauen.
Ich straffte meine Schultern und lief elegant, wie es meine Eltern mir von klein auf eingetrichtert hatten, in Richtung unseres, naja jetzt meines Herrenhauses. Die Menschenmasse folgte mir.
Im Ballsaal angenommen, stellte ich mich auf das Podest und wartete, bis all die Leute den Raum betreten hatten. Schließlich lagen alle Blicke auf mir.
Ich trat einen Schritt nach vorne und begann zu sprechen: ,,Liebe Gäste, liebe Freunde, wir alle haben uns heute versammelt um um meine Eltern Elisabeth und Andre Gamp zu trauern. Dabei bedanke ich mich für Ihr Mitgefühl. Doch nun kommen wir zum Glück zum etwas erfreulicheren Teil des Tages. Lasst uns zusammen auf Elisabeth und Andre Gamp anstoßen! Mögen Sie im Tode ihren Frieden und ihr Glück finden"
Ich nahm das Glas Elfenwein, den mir die Elfe Tinky hinhielt und beobachtete wie die anderen Elfen unter den Gästen ebenfalls den kostbaren Wein verteilten. Ich trank einen Schluck, dann trat ich vom Podest und lief in Richtung der hintersten Ecke des Ballsaals.
Dort saß ich eine Weile da und beobachtete die Leute. Sie alle schienen sich prächtig zu amüsieren, lachten und tranken Wein. Plötzlich traf mein Blick auf den Blick eines Mädchens mit glatten schwarzen Haaren und einer Stupsnase, etwa in meinem Alter, das gelangweilt bei ihren Eltern stand. Sie sagte etwas zu ihnen, dann kam sie plötzlich auf mich zugelaufen und setzte sich einfach so neben mich.
,,Hallo, ich bin Lucretia Black", stellte sie sich vor. ,,Meinen Namen kennst du wahrscheinlich schon, Clara Gamp", gab ich zurück.
Ich wollte doch einfach nur alleine in der Ecke sitzen und die letzten Tage review passieren lassen. Merkwürdigerweise schien sie dies zu verstehen und saß einfach schweigend neben mir.
Schließlich brach sie doch das Schweigen: ,,Sag mal, wie ist es eigentlich so in Durmstrang?"
Ich: ,,Voll schön, aber ich muss ja jetzt sowieso nach Hogwarts wechseln"
Lucretia, ich konnte ihre Neugierde deutlich spüren: ,,Lernt ihr dort wirklich die dunklen Künste?"
Ich: ,,Ja, das war auch immer eines meiner liebsten Fächer, naja das gibt es in Hogwarts dann auch nicht mehr"
Lucretia: ,,Ja, ich weiß nicht ob ich das gut oder schlecht finden soll. Weißt du schon in welches Haus du kommst?"
Ich: ,,Ich tippe auf Ravenclaw, aber der Hut wird das sowieso entscheiden"
Lucretia: ,,Dann wären wir zusammen in einem Haus. Du kommst dann nach den Ferien auch in die fünfte Klasse oder?" (für die richtig schlauen von euch, sie ist laut Harry-Potter-Lexikon in Slytherin, es hat aber für diese Fanfiction besser gepasst, dass sie in Ravenclaw ist)
Ich: ,,Wenn ich nicht komplett hinterherhinke schon. Wäre aber auch mies mit Jüngeren in einem Jahrgang zu sein"
Lucretia: ,,Mein Bruder Orion kommt dieses Jahr nach Hogwarts. Mein Vater möchte unbedingt dass er nach Slytherin kommt und so wie ich Orion kenne passt er dort auch am besten hinein"
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Lady Voldemort- Harry Potter Fanfiction
Fanfiction---Harry Potter Fanfiction--- Nachdem ihre Eltern von Muggeln ermordet wurden, muss Clara zu ihren einzigen lebenden Verwandten, der Familie Black, nach England ziehen und von ihrem geliebten Durmstrang nach Hogwarts wechseln. Dort lernt sie den Tyr...
