Prolog

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RUBY:

Ich saß auf der Bank am Fenster und las ein Buch, welches ich schon hunderte Male gelesen hatte. Onkel Newt hat es mir zum Geburtstag geschenkten, es war das Buch aus dem er die meiste Hilfe für sein Werk genommen hat, welches ich natürlich auch mehrmals durch hatte. Meine Mutter kochte mein Lieblingsessen, der Duft breitete sich im ganzen Raum aus und das Wasser ran mit im Mund schon zusammen.
Plötzlich flog eine Eule in die Küche. Ich erschreckte mich nicht, da ich es schon gewohnt war. Als Kind hab ich mich mal so erschreckt, dass sich meine Haare weiß gefärbt haben, ab da haben meine Eltern gewusst, dass ich ein Metamorphagus war. Mittlerweile konnte ich es schon kontrollieren, nur wenn ich sehr starke Emotionen verspüre kann es mir noch manchmal passieren, das sich mein Aussehen unkontrolliert verändert.

Die Eule ließ einen Brief vor mir auf den Tisch fallen. Er lag mit der Vorderseite auf dem Tisch, deshalb konnte ich meinen Namen auf der Rückseite lesen. Überrascht drehte ich ihn um und da saß ich es. Das Hogwarts Siegel. Natürlich hatte ich diesen Brief erwartet und doch hatte ich bedenken. Aber jetzt waren diese weg. In höchst Stimmung sprang ich in der Küche herum und klatschte in die Hände. Meine Mutter hörte kurz auf mit dem Kochen um zu sehen was los war. Als sie den Breif sah, gratulierte sie mir.
"Darf ich zu Vater und es ihm erzählen?", fragte ich meine Mutter. "Tut mir leid, Schatz.", erwiderte sie, "aber er ist auf der Arbeit und darf nicht gestört werden". Typisch, mein Vater darf nie gestört werden und er hat auch nie Zeit, und wenn er dann vom Ministerium zurück kommt ist er zu müde, um mit mir zu spielen oder meine kranken Tiere zu pflegen. Meine Mutter muss meinen enttäuschen Blick gesehen haben, den sie schlug vor, dass wir Onkel Newt besuchen könnten. Was mich wieder glücklich stimmte. Ich hatte noch eine Menge fragen über magische Tierwesen, die ich ihn stellen wollte.

Wir reisten per Flohpulver und als wir ankamen, war Tina in ihrem Wohnzimmer. Sie freute sich sehr uns zu sehen und ich durfte nach meinem Onkel suchen. Er war wie immer unten im Keller, bei seinen Tieren.
Von außen schaute ihr Haus wie ein ganz normales Reihenhaus aus, aber wenn man in den Keller geht, erkennt man, dass das ganz und gar nicht so ist. Denn dieser ist riesig und überall sind die seltsamsten und wunderbaren Geschöpfe. Ich habe schon oft meinen Onkel mit ihnen geholfen, ich habe sie schon oft gefüttert, sie schon oft gepflegt, schon oft mit ihnen gespielt und sie schon oft gestreichelt. Ich wäre viel lieber hier als irgendwo anders auf der Welt. Onkel Newt war bei den Mondkälbern, süße und flauschige kleine Geschöpfe. Ich wollte zu ihm rennen, besann mich doch eines besseren. Mondkälber sind sehr schreckhaft. Eines erkannte mich und hüpfte auf mich zu um mich zu begrüßen. "Shiny!" kicherte ich und winkte meinen Onkel. Als er sie fertig gefüttert hatte, kam er zu mir und Shiny rannte zu seiner Herde zurück. "Onkel Newton, ich hab meinen Hogwartsbreif bekommen!!" erzählte ich im aufgeregt. Er freute sich für mich und wir gingen zu meiner Mutter und meiner Tante. Dort beschrieb er mir alle Tierwesen, die in Hogwarts waren und wo sie lebten.

"Wir müssen noch in die Winkelgasse.", viel mir später ein. "Oh", kam es nur von meiner Mutter. Newt erkannte die Panik im Gesicht meiner Mutter. Und meine Trauer, meine Mutter hatte vermutlich schon etwas Wichtiges vor, das ihre ganze Zeit in Anspruch nahm. Hätten sie sich das nicht schon einplanen können, immerhin wusste man schon seit ich magische "Ausbrüche" hatte, dass ich dieses Jahr nach Hogwarts kommen werde. "Ich muss nächste Woche in die Stadt um etwas zu besorgen. Ich kann dich mit nehmen wenn es für euch in Ordnung ist.", schlug er vor. Meine Mutter sah mich fragend an und bedankte sich dann.

Ich hatte die Tage bis heute schon gezählt. Und nun ist es endlich so weit. Onkel Newt holte mich in der Früh ab, ich würde den ganzen Tag mit ihm verbringen. Wir gingen durch den Tropfenden Kessel in die Winkelgasse. Ich war zwar schon öfters mit meinem Onkel in der Winkelgasse (er hat mich immer mitgenommen wenn meine Eltern keine Zeit für mich hatten und er was für seine Geschöpfe holen musste), aber sie war jedesmal etwas besonderes für mich. Zuerst gingen wir zur Magischen Menagerie, mein Lieblingsladen. Dort streichelte ich die Tiere, während Newt ein paar Sachen abholte und seltsamer Weise auch noch ein Pflegeset für Niffler mit nahm. Eigentlich hatte er noch genug zu Hause, aber vielleicht wollte er etwas auf Lager haben, nur für alle Fälle. Ich hielt mich damit nicht zu lange auf. Schließlich konnte ich nun mein Zeug für Hogwarts einkaufen. Wir gingen zuerst zu Flourish und Blotts wo ich meine Schulbücher holte, dann zur Apotheke und dem anderem Kram. Nachdem ich das meiste hatte besorgten wir meinen Zauberstab. Natürlich bei Ollivander.
In dem Laden war überall Staub es schaute so aus als ob er schon seit Jahrhunderten nicht betreten worden war. Sogar die Luft war schon grau vor Staub und es roch moderig. Ich hatte Angst, dass das Gebäude einstürzen würde. "Guten Tag, kann ich Ihnen helfen? Wollen Sie einen Zauberstab kaufen?", drang es aus den Regale ön hervor. Und ich antwortete sofort: "Nein, wir wollen Zauberumhänge kaufen.". Selbstverständlich sarkastisch wie immer. Ich bin halt immer zu nervös wenn ich Fremde treffe, also bin ich zu ihnen gemein bevor sie zu mir gemein sein können. Mein Onkel räusperte sich und saß mich warnend an, dann grüßte er Ollivanders freundlich und erzählte ihm die Umstände. Darauf hin fing er an, zuerst nahm er irgendwelche Maße und dann kramte er nach ein paar Stäben. "Birke, Phönixfeder, 11¾ Zoll, federnd", er reichte mir den Zauberstab und dann den nächsten und nächsten. Es waren mindestens ein dutzend oder noch mehr, dann kam es von ihm: "Ahhh, sehr eigenwillig. Mhh, wie wäre es mit diesem? Bergahorn, Drachenherzfasern, 12½ Zoll und leicht federnd". Ich nahm ihn in die Hand und erwartete das er ihn mir gleich wieder wegreisen würde, doch es passierte etwas anderes. Es kam ein Licht aus dem Stab und er sprüht Funken. Onkel Newton klatsche und ich freute mich. Das war jetzt mein Zauberstab. Ich bezahlte und dann ging es zu Madam Malkins. Dort angekommen drehte Newt sich zu mir um und sagte: "Ich muss dich kurz alleine lassen, geh ruhig schon mal rein. Ich bin wieder zurück bevor du fertig bist".

Unsicher betrat ich den Laden. Da kam schon eine Frau zu mir, si ewusste schon was ich brauchte weil jetzt jeder Hogwartsschüler Umhänge brauchte. Sue stellte mich auf einen Sockel wo dann Nadeln von allein Stoff fest steckten, damit er dann später fest genäht werden kann. Neben mir standen noch zwei Mädchen. Sie waren wahrscheinlich auch in meinem Alter, aber ich hatte eigentlich keine Lust auf ein Gespräch. Aber dad eine Mädchen sprach mich doch an: "Hallo, kommst du dieses Jahr auch nach Hogwarts?". Ich versuchte alle Fragen so kurz wie möglich zu beantworten und stellte keine Gegenfragen, aber die beiden scherte das nicht. Sie erzählten mir auch so alles über sich. "Ich bin Amy McGonnagall und das ist meine Zwillingsschwester Katie. Wir kommen dieses Jahr nach Hogwarts so wie du. Ich hoffe wir kommen nach Gryffindor. Aber es ist mir auch recht wenn wir ein anderes Haus haben, Hauptsache wir bleiben zusammen." Und so ging das die ganze Zeit. Ich gab noch ein paar sarkastisch Bemerkungen von mir und ich glaube sie mochten mich nicht, sie ließen es sich aber nicht anmerken. Mir war es recht, ich mochte sie schließlich auch nicht sie waren so möchtegern nett, das merkte man.

Ich war froh, dass ich gehen konnte. Newt wartete vor dem Laden auf mich. Er grinste als ich heraus kam. Als ich ihn fragend ansah hielt er mir eine Tasche entgegen. Sie war dunkelblau, rundlich umd hatte weiße Punkte drauf, die wie kunstvolle Sterne aussahen. Sie war wunderschön, sie war perfekt. Schlicht aber nicht langweilig. Erfreut bedankte ich mich, doch er meinte, dass es das noch nicht wäre. Er griff in die Innenseite seines Mantels und holte ein kleines flauschiges Wollknäul hervor. "Dene Eltern haben mir erlaubt dir ein kleines Tier zu schenken. Aber sie wissen nicht, dass es ein Niffler ist, also sag ihnen lieber nichts davon.", sagte er mir mit einem Augenzwingern,"Und die Tasche hat übrigens deine Mutter ausgesucht. Sie ist mit einem unaufspürbaren Ausdehnungszauber belegt und sie hat eine kleine Innentasche für deinen Niffler. Keine Angst sie ist innen größer als man glaubt, ihm wird es dort gefallen". Das war das beste Geschenk das mir jemals jemand geschenkt hat. Ich konnte nicht aufhören mich zu Freuen und zu Bedanken. Der Niffler war so süß. Er war noch ein Baby und hatte schneeweißes Fell mit ein paar pechschwarzen Flecken. Und großen schwarzen Kulleraugen. Als mein Onkel ihn mir in meine Hände legte, schlief er noch. Dann drehte er sich langsam um blickte verschlafen zu mir hoch und streckte seine kleinen Hände nach meiner Halskette aus. Ich gab ihm eine Galleone, damit er von ihr abließ. "Mir fällt kein Name für dich ein. Ich werde dir erst später einen geben", flüsterte ich dem Kleinen zu und er schlief wieder ein. Ich legte ihn behutsam in meine neue Tasche, wie er mit seiner neuen Galleone weiter dösen konnte. Mein Onkel brachte much nach Hause und auf dem Weg frischte er mein Wissen über Niffler auf.

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