Es ist ein regnerischer Tag und du bist gerade von einem langen Spaziergang am Abend wieder nach Hause gekommen. Du hängst deinen nassen Regenmantel in einem Schrank, der direkt neben der Tür steht, auf.
Deine Eltern sind nicht zu Hause, weil sie für zwei Wochen in den Urlaub gefahren sind, um sich eine Auszeit zu gönnen. Du bist also zu Hause auf dich allein gestellt.
Nach dem langen Spaziergang merkst du, wie schwer deine Augen werden und wie du jede Sekunde einschlafen könntest. Deswegen gehst du die dunkle Wendeltreppe hoch und läufst in dein Zimmer, wo du dich direkt in dein warmes, frisch bezogenes Bett legst. Du schläfst ein.
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Deine Augen öffnen sich langsam und du bemerkst, dass du an einem fremden Ort bist. Schockiert siehst du dich um. Berge, wunderschöne Berge. Eine blühende Wiese erstreckt sich vor dir. Schmetterlinge, Tulpen in allen Farben rot, gelb, weiß und Taraxacum erythrospermums, so weit das Auge reicht. Die frische Windbrise gleitet durch deine langen (y/hf) Haare.
Du blickst nach unten und auf deinem Schoß liegt ein Buch. Du weißt nicht wieso, aber das Buch zieht dich in seinen Bann und du beginnst zu lesen.
In dem Buch befinden sich Illustrationen von übergroßen, Titan ähnlichen, Menschen wieder. Außerdem ist abgebildet wie diese angsteinflößenden Gestalten Menschen essen.
Gerade als du in diesem verstörenden Buch eine Seite weiter blättern möchtest, fängt der Boden unter deinen Füßen an zu beben. In der gleichen Sekunde hörst du einen laut schallenden, tiefen Ton. Dieser ähnelt einem Grollen.
Dein gesamter Körper fängt an zu zittern und das Buch fällt dir aus den Händen. Aus der Ferne sind Umrisse erkennbar. Sie gleichen den Gestalten aus dem verstörenden Buch. Du hast Angst. Deine Augen füllen sich mit Tränen und dein Körper steht so unter Schock, dass du dich nicht bewegen geschweige denn etwas sagen kannst.
Derweil werden die Gestalten immer größer und kommen immer näher. Ein lautes Stampfen erklingt. Nein, viel mehr klingt es wie die Schritte einer ganzen Armee. Du kannst deinen Augen nicht trauen als du siehst, dass es überdimensionale Menschen sind, die auf dich zukommen. Deren Mindestgröße beträgt 10 Meter.
Du fragst dich:
„Wo bin ich?" „Was geschieht hier?" „Ist das real?!"
Du kneifst dir in deinen Oberschenkel, um dich aus dem vermeintlichen Traum zu wecken und gleichzeitig schließt du dir dabei vor Angst die Augen.
Und sagst:
„Nein! Das kann nicht real sein. Das ist nicht real. Das ist nicht real. Das ist NICHT real! "
„Doch wenn es nur ein Albtraum ist, wieso fühlt es sich dann so echt an und wieso hört der Traum nicht auf?"
Es vergeht immer mehr Zeit und die überdimensionalen Menschen rennen auf dich zu, als wärst du ihr Mittagessen. Vier, nein sechs, nein zwölf. Je näher sie kommen, desto schneller steigt ihre Anzahl. Dein Körper steht immer noch unter Schock. Regungslos blickst du deinem Schicksal ins Gesicht, es sind nur noch wenige Sekunden bis dich die menschenähnlichen Gestalten erreichen und vermutlich in tausend einzelne Stücke reißen würden. Sie kommen immer näher. Du kannst deutlich sehen wie ihnen das Wasser im Mund zusammenläuft, du kannst sie riechen. Es ist ein metallischer Geruch, er erinnert stark an Blut. Das Grollen entwickelt sich zu einem immer lauter werdendem Schreien, dass voller Mordlust und Freude klingt.
Du schließt deine Augen und denkst daran was für ein einfaches und langweiliges Leben du hattest. Dein Leben und alle deine Erinnerungen ziehen wie ein Film an dir vorbei.
Und obwohl du mit deinem Leben abgeschlossen hast, hoffst du insgeheim doch noch auf ein Wunder, eine Rettung oder einfach darauf aufzustehen und zu merken, dass das alles doch nur ein Traum war.
„Ahhhhhhhhh!!!", eine männliche Stimme ertönt.
Du öffnest die Augen, der Himmel voller Blut, doch du lebst.
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Levi x Reader
FanfictionDu öffnest deine Augen, bist in einer anderen Welt, in der dir menschenfressende Gestalten begegnen. Du hoffst auf Rettung. Als es aussichtslos erscheint, bewahrt dich der große, gebräunte und gut aussehende Levi Ackermann vor dem Tod. Zusammen an L...
