Stella saß vor den etlichen Kartons, die Bald woanders stehen werden. Nämlich in der kleinen Stadt South Park in Colorado. Stella freute schon schon, neue Freunde, neues Umfeld und neue Spielhallen. Die mochte sie am meisten. Sie teilte dieses Hobby
mit ihrem Vater, Hans. Sie gingen früher jeden Samstagabend in die Nahegelegene Spielehalle. Stella hoffte das es dort viele von ihnen gab. Sie muss aber auch in eine neue Schule, was ihr Angst machte. "Was ist wenn ich hinfallen und mich alle auslachen?", fragte sie am Esstisch, als ihre Mutter, Diana, das essen für sie und ihre Brüder brachten. "Klar, dann blutet du aus der Nase und stirbst!", scherzte der zweit älteste, der schon in die Hauptschule ging. "Halt die Klappe Niklas, du kannst ja nicht mal essen!", meckerte Stella, als Niklas ein Klecks Katoffelpüre auf sein neues Hemd fallen ließ. Er aß aber einfach weiter, was Stella angewidert zu ihrer Mutter sehen ließ. Sie zuckte mit den Schultern und fing an, das Fleisch auseinander zu schneiden. "Habt ihr schon alles gepackt?", fragte sie, um die Stimmung aufzulockern. Alle nickten nur, selbst Vater nickte nur und aß weiter. "Auch du Stan?", fragte sie ernstblickend zu dem ältesten, namens Stan. Er bejahte. Stella musste schlucken, sie musste nich ihr Freundschaftarmband aus dem Schmuckkästchen holen! Sie stand auf, wodurch der Stuhl auf dem sie gerade saß, mit einem lautem Krach nach hinten viel. Sie rannte einfach weiter, die Stiegen nach oben, dann rechts und dann in die Tür. Schon war sie bei ihrem Schmuckkästchen. Sie stülpte das Armband an ihr Handgelenk und ging wieder runter, um weiter zu essen. Stan musste sich ein Lachen verkneifen, währen Stella's Eltern streng zu Stella blickte, die Übrigens das einzige Mädchen im Haus war, neben ihrer Mutter. "Was hat dir den der Stuhl getan?", scherzte Niklas, weswegen Stella ihm in den Arm boxte. "Wixxer", flüstern sie schnell, damit ihre Eltern es nicht hörten. Niklas rieb sich den Arm und sah sie böse an, was Stella nur mit einem böseren Blick konterte. "Hört auf, wir sind nicht auf einem Streitwettbewerb, sondern am Esstisch.", sagte Diana monoton und blickte sie ernst an. Wodurch Stella sofort auf ihren Teller starrte. Langsam war Stella satt, und wollte den restlichen Reis nicht mehr fertig essen. Sie stand auf, lief langsam zum Mülleimer und kippte das essen hinein. "Danke, hat gut geschmeckt", flüsterte Stella fast schon und rannte ins Bad. Als sie in den Spiegel sah, war sie nicht gerade fröhlich. Ihre, sonst so voluminöse, schwarze Haare, hingen schlaff herunter. Ihre braunen Augen waren kalt und nass. Stella war nicht bereit tschau zu Spanien zu sagen. Sie mochte es hier und verstand nicht warum sie weg mussten. Ein Träne viel auf das Waschbecken. Noch ein Tag ist sie hier. Noch einmal schlafen und schon ist sie nicht mehr bei ihrem alten Umfeld. Den einzigen Vorteil hat es, das sie neue Leute kennenlernt. Und vielleicht ganz neue Spielehallen! Mit großen Arcades! Sie putze ihre Zähne und bürstete ihr Haar. Stella zog ihren blauen Pyjama an, und legte sich auf die Matraze, das Bett war nämlich schon in Colorado. 'Ob es in South Park so schön sein wird wie hier?', mit diesem Gedanken schlief Stella ein.
Es wurde hell in Madrid, Stella öffnete ihre Augen, und wollte sie gleich schließen. Sie musste in 6 Stunden 12 Stunden lang Bus, Zug und Schiff fahren... darauf hatte sie kein Bock. Sie stand trotzdem auf, und zog eine Hose, ein Pullover und Socken an. Sie ging die Stiegen runter wo ihre Mutter schon voller Panik auf sie wartete. "Ich dachte schon du kommst zu spät runter! Beeil dich! Wir haben nur noch 5 Stunden und 40 Minuten! Hast du dein Zeug schon gepackt? Hast du dich auch von allen verabschiedet? Hier. Nimm zehn Euro und kauf dir Süßigkeiten, die in Colorado werden es lieben.", sie schob Stella zur Tür raus "Bye bye, und wehe du kommst nicht pünktlich!" Stella winkte noch kurz, bevor die Tür zu ging. Hm, was soll sie jetzt machen? Sie hatte keine Lust auf Süßes. Vielleicht ein neues Spielzeug? Sie ging die Straßen entlang, und sah ihre Beste Freundin über die Straße gehen! Sie rannte schnell rüber und sprach sie an:"Hey Vivi! Was machst du in der Stadt?" "Stella? Ich dachte du wärst in Colorado?", fragte sie leicht enttäuscht, statt zu antworten,umarmte Stella die, etwas kleinere, Vivien. Stella sagte fröhlich:"Wir gehen erst in genau 5 Stunden und 30 Minuten. Sag mal, Vivi, wo hast du unser Freundschaftsarmband hingetan?" Vivien schwieg und wippte mit den Füßen. Stella hob ihre Augenbrauen und sah die Blonde an. "Ich hab es abgemacht, weil ich dachte du seist weg." "A-Aber ich dachte wir behalten es für immer an?", fragte Stella traurig und sah Vivien an. Sie zuckte mit den Schultern, drehte sich um und ging. "Warte, Vivi! Wo gehst du hin?", fragte Stella und sah ihr hinterher. Vivien drehte sich um und sagte, mit bestimmenden Ton:"Erstens: Nenn mich nicht Vivi sondern Vivien! Zweitens: Was Interessiert dich das, huh? Drittens: Wir sind keine Freunde mehr, Stella. Jetzt geh weg, und lass mich!" Vivien ging schnell davon und kicherte. Stella stand da. Alleine. Mit gebrochenem Herz. Ihre Beste Freundin hat sie abserviert? Hatte Stella was getan? Hatte sie ihr nicht genug Pausenbrot gegeben? Die Schwarzhaarige sah zu Boden, jetzt will sie doch ein kleines Eis. Sie holte sich ein Cookie n' Creme Eis. Zwar nicht ihr Lieblings Eis, aber sie verabscheute es auch nicht. Sie setzte sich und schleckte genüsslich dran, bis ihr Nokia klingelte. Sie hatte es nur, damit ihre Verwandten sie bei einem Notfall erreichen können. Sie drückte auf den grünen Knopf und hörte sofort die hetzige Stimme ihrer Mutter:"Stella? Wo bleibst du denn? Es sind nur noch 4 Stunden und 40 Minuten und du hast dein Handgepäck noch nicht gepackt. Beeil dich, wir wollten noch Mittagessen gehen! Also hop hop!" "Ja Mama, ich bin schon unterwegs. Hab dich lieb, tschau!" Stella legte schnell auf, bezahlte das Eis und ging Richtung altes Zuhause. Sie klingelte und ihr Bruder Stan machte die Tür auf "Tut mir leid, wir kaufen nichts.", sagte er mit einem Lächeln auf dem Gesicht und wollte die Türe zu machen, doch Stella war schneller und zwängte sich durch die Tür und rannte in ihr Zimmer, und ihr restliches Gepäck zu packen. Ihr Stofftier, ihre Buntstifte, ihr Block und ihr Gameboy. Genauso wie ihr Nokia und ihr Ladekabel. Auch ihr Geld nahm sie mit, und ihre Handschuhe, Mütze und Jacke. Da es in South Park anscheinend sehr kalt sein sollte, was Stella garnicht gewohnt ist. Noch ein Grund warum sie nicht nach South Park will! South Park war klein, dort lebten wahrscheinlich grade mal 10 Leute! Die kannte sie doch in zwei Stunden alle auswendig, es war kalt. In Spanien brauchst du grade mal nie eine Mütze. Und dort jeden Tag! Sie nahm ihre Koffer und ging runter. Unten wartete schon ihre Familie mit ihren Koffern. Stella sah sie an und ging aus der Tür. Niemand hat sich gemeldet. Niemand hat ihr "Tschau" gesagt. Niemand. Sie bekam Tränen in den Augen. Mochte sie niemand mehr? Sie stiegen in das Taxi, ein Auto konnten sie sich nie leisten, und fuhren los. Stella sah die Bäume die an ihr vorbei fuhren, die Häuser und das Meer. Ja, das Meer wird sie auch stark vermissen. Nach ein paar Minuten kamen sie am Flughafen an. Sie gingen zum McDonalds neben an. Mit leerem Magen wollten sie ja nicht gerade gerne fliegen. "Ein Happy Meal mit Spielzeug Nummer 4, bitte!", sagte Stella stolz. Sie wollte den Mini Plüschlöwe unbedingt haben. Die Verkäuferin nickte lächelnd und drückte auf ihrem Tablet rum. Ihre Geschwister bestellten ebenfalls noch was. Das Menü kam und Stella aß schnell alles auf. Es schmeckte für sie nicht so gut. Doch sie hatte ihren kleinen Löwen bekommen! Die kleine Familie ging zu ihrem Flug, auf den sie sich so gut vorbereitet hatten. Das Flugzeug wartete schon, und sie stiegen ein. Stella saß neben ihrem Bruder Stan, der einfach nur ein paar Mangas las. Das Blechflugdings, wie es Niklas nannte, hebte ab und flog durch die Luft. Stella sah begeistert nach draußen. Sie waren höher als die Wolken!
Nach ein paar Stunden waren sie in Colorado. Sie mussten aber noch eine Stunde mit dem Taxi nach South Park fahren. Stella zog schon ihre Mütze an, da es langsam kühl wurde. Als das Taxi ankam saß sich Stella neben Stan und Niklas, der immer wieder dumme Lieder sang.
Endlich, dachte sich Stella als sie aus dem Taxi stieg. Sie waren vor einem blauen Haus, das von außen sehr schön aussah. Drinnen war alles mit Kartons und Möbeln vollgestell. Stella's Mutter erklärte wer welches Zimmer bekam und sie mussten schon mal ein paar Sachen aufbauen und einräumen. Die Stiegen hinauf und die erste Tür, dort war es, Stella's neues Zimmer! Es war recht schön, das Bett war schon aufgebaut, genauso die Regale. Sie bezog ihr Bett, räumte die Schränke ein und tat die Kleider in ihren Kleiderschrank. Als sie fertig war, checkte sie dir Uhrzeit. "Phu, schon 17:00 Uhr?", fragte sich Stella. Sie ging runter und gleich in die Küche, wo Diana gerade den Kühlschrank einräumte. "Mama, darf ich mich noch ein bisschen in South Park umsehen?", fragte Stella extra freundlich. "Natürlich mein Schätzchen. Nimm aber dein Telefon mit. Und sei wieder hier wenn es dunkel wird, hast du mich verstanden!" "Oke, Tschau!", rief Stella während sie gerade ging. Ihr Telefon hat sie natürlich mit.
Sie ging durch die Straßen als sie an einem Park ankam. Niemand war dort, außer ein etwas älterer Mann. Stella dachte sich nichts dabei und saß sich auf die Schaukel, schaukelte aber nicht, sondern sah lieber in den Wald, der davor lag. Sie spürte plötzlich eine Hand um sie.
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1630 Wörter
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<Olvidar>
FanfictionStella ist ein kleines, unschuldiges Kind aus Spanien. Sie kann sich, was andere eher nicht können, an ihr ganzes Leben erinnern. Sie weiß alles noch. Ihre ersten Schritte, ihr erstes Wort usw. Doch was sie noch nicht weiß das sie noch zu mehr fähig...
