Namjoon trat aus dem Vorlesungsraum und fuhr sich durch die Haare. Warum hatte er nicht einfach nur Englisch belegt? Warum auch noch Kunstgeschichte, nur weil seine Mutter das wollte? Das war einfach unnötig und anstrengend. Namjoon seufzte und machte sich auf den Weg in die Cafeteria.
Als er sich mit seinem Kaffee in der Hand nach eine geeigneten Platz umsah, fiel ihm jemand ins Auge.
Das war doch der Typ von gestern, wie hieß er noch? Seokjin?
Namjoon zögerte kurz, nahm sich dann jedoch zusammen und trat zu dem Älteren.
,,Ähm... Entschuldigung... ist... ähm, ist hier noch frei?"
Er wurde immer leiser und klopfte nervös mit den Fingern an seinen Kaffeebecher. Seokjin hob langsam den Kopf, sah ihn kurz verwirrt an und lächelte dann. ,,Ja klar, setz dich." Namjoon lächelte auch zaghaft und schob sich ihm gegenüber. Er wollte irgendwas sagen, doch er wusste nicht, was. Seokjin sah schon wieder auf sein Buch und schien ihn nicht wahrzunehmen.
Als Namjoon ausgetrunken hatte, stützte er das Kinn in seine Hände und betrachtete den Anderen. Wie konnte jemand so hübsch aussehen, indem er einfach nur las?
Als Seokjin den Kopf hob, zuckte er schnell zurück und versuchte unbeteiligt auszusehen. Er merkte, wie der Andere ihn wie in Trance ansah, als ob er eigentlich noch im Buch steckten, bis er sich schüttelte und ihn jetzt richtig ansah.
,,Namjoon, richtig?" Namjoon nickte überrascht. ,,D-du hast dir meinen Namen gemerkt?" Seokjin lächelte jetzt wieder. ,,Natürlich. Hübsche Farbe übrigens", setzte er noch hinzu und deutete auf Namjoons Haare, deren lila Tönung langsam mal wieder nachgefärbt werden musste. Namjoon lächelte verlegen und sah auf den Tisch. ,,Danke", murmelte er und sah wieder zaghaft zum Älteren auf.
Dieser schien ihn jetzt überlegend zu mustern. ,,Darf ich dich mal etwas fragen, Namjoon?" Der Angesprochene hob die Augenbrauen und sah ihn neugierig an. ,,Klar, was denn?"
,,Du belegst doch den Englischkurs und scheinst einer der Besten zu sein. Könntest du vielleicht..." Seokjin stockte kurz, bevor er weitersprach: ,,Könntest du mir vielleicht... Nachhilfe geben?" Als Namjoon darauf nichts antwortete, sprach er schnell weiter. ,,Also, mein Englisch ist nicht so gut und ich trete in ein paar Wochen in Thailand bei einer Modeshow auf, da sollte ich schon ein bisschen was sagen könn-"
,,Du modelst?", unterbrach ihn Namjoon plötzlich, doch bevor Seokjin irgendwas erwidern konnte, nickte Namjoon eifrig. ,,Natürlich helfe ich dir." Er lächelte, sodass seine Grübchen stark zum Vorschein kamen. ,,Wir können uns heute Nachmittag treffen, ich bin mit meinen Kursen für heute durch." Seokjin warf einen kurzen Blick auf seinen Wochenplaner und nickte dann. ,,Ja, ich hab auch Zeit." Er packte sein Buch weg, stand auf und nickte Namjoon auffordernd zu. Namjoon lief ihm hinterher. Warum lief Seokjin so schnell? Selbst er mit seinen langen Beinen musste sich beeilen, um Schritt halten zu können.
Seokjin führte ihn in eins der Wohnheime und öffnete dann die Tür seines Zimmers. Namjoon staunte, als er dieses sah, denn er hatte sich es total anders vorgestellt. Diese BadBoy Einrichtung passte irgendwie nicht zu dem gutaussehenden, guterzogenen Streber... Während er sich noch im Zimmer umsah, hatte Seokjin schon seine Tasche abgestellt und seinen Mantel ausgezogen und stand wieder vor ihm. ,,Soll ich dir mal deine Tasche abnehmen?" Namjoon schüttelte lächelnd den Kopf. ,,Alles gut, Danke."
Er stellt seine Tasche neben die von Seokjin und drehte sich wieder zu diesem. ,,Ähm... schönes Zimmer." Er knetete nervös seine Hände und starrte den Älteren an. Dieser lächelte wieder sein geheimnisvolles Lächeln, stellte sich direkt hinter Namjoon und beugte sich etwas nach vorne, sodass dieser seinen Atem im Nacken spüren konnte. Er drehte sich um, bis er Seokjin direkt ins Gesicht sehen konnte und sein Atem stockte.
Warum kam ihm der Andere so nah? War das Absicht? Er brauchte Luft zum Denken, Seokjin verwirrte ihn, doch als er einen Schritt mach hinten machte und gegen den Tisch stieß, folgte ihm der Andere sofort und stützte sich dann mit den Händen links und rechts von seiner Hüfte auf den Tisch.
Namjoon knetete seine Hände und sah verwirrt zu Seokjin. Was hatte er vor? Oder übertrieb sein Gehirn nur gerade und das alles war völlig normal? Er schloss die Augen und versuchte, seine Atmung zu beruhigen, als Seokjin raunte ,,Warum bist du denn so rot?" Namjoon spürte den Hauch der Worte auf seinen Lippen und schlug schnell seine Augen wieder auf. ,,Ich... äh..." Er knetete wieder seine Hände, woraufhin Seokjin plötzlich sein Handgelenk ergriff und ihn näher zu sich zog. Kurz standen sie nur so da und starrten sich einander an, bis Seokjin mit leiser Stimme fragte: ,,Machst du das mit Absicht?" Als sich die Augen des Jüngeren daraufhin nur fragend weiteten, zog er Namjoon am Handgelenk herum, sodass dieser mit dem Rücken an der Wand stand und drückte ihn dagegen.
Während er seine eine Hand zwischen ihnen immer tiefer wandern ließ, lehnte er sich vor zu Namjoons Ohr und raunte: ,,Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie lange ich dich schon so haben will..." Er griff in den Schritt des Anderen und musste grinsen, als er merkte, wie hart Namjoon schon war. Langsam fing er an, Namjoons Länge durch die Jeans zu massieren und musste wieder grinsen, als Namjoon die Augen schloss und ein leichtes Stöhnen seine Kehle verließ. Doch auch er war hart und der Druck in seiner Hose wurde langsam schmerzhaft. Er öffnete mit einem schnellen Griff die Hose des Anderen und zog sie ihm zusammen mit der Boxershorts herunter. Die Unsicherheit in den Augen des Jüngeren war zwar immer noch zu sehen, aber jetzt gab es auch noch dieses lustvolle Funkeln, das Seokjin nur noch mehr anspornte. Er umfasste wieder die Härte von Namjoon und hob dessen Kinn sanft an, sodass er ihm in die Augen sehen musste. Namjoons Augenlider flackerten und er wollte seinen Kopf gerade wieder in den Nacken legen, doch in dem Moment verschluckten Seokjins Lippen sein Stöhnen. Er bewegte sie so sanft gegen seine, dass Namjoon dahinschmolz. Er legte seine Hände sanft auf Seokjins Brust und zog ihn an seinem Shirt näher zu sich. Dieser öffnete überrascht seine Augen, doch lächelte und schmiegte sich dann näher an Namjoon. Seokjin fing an, mit seiner Hand an Namjoons Schaft entlangzufahren und presste sich gegen ihn. Als ob er Seokjins unausgesprochene Bitte gehört hätte, wanderten Namjoons Hände zu Seokjins Hose, öffneten sie und zogen begierig am Bund. Seokjin ließ von ihm ab und trat einen Schritt zurück. Während er sich schnell seiner Klamotten entledigte, fuhr sich Namjoon mit geschlossenen Augen durch die Haare. Seokjin betrachtete ihn kurz, wie er dort schwer atmend an der Wand stand und er spürte, wie all sein Blut zu seiner Körpermitte schoss. Er ergriff wieder Namjoons Handgelenk, zog ihn auf das Bett und ließ sich zwischen seine Beine sinken. Als er ihm zwei Finger vor den Mund hielt, sah Namjoon ihn wieder mit diesen großen, unschuldigen Augen fragend an. Seokjin grinste leicht. Niedlich. Namjoon öffnete zögernd seinen Mund und befeuchtete die Finger des Anderen. Seokjin zog seine Finger wieder aus Namjoons Mund und neigte seinen Kopf, um ihre Lippen miteinander zu verbinden. Namjoon verlor sich in diesem Kuss und keuchte überrascht auf, als er etwas kaltes an seinem Eingang spürte, doch sie lösten den Kuss nicht. Seokjin strich mit der Zunge über Namjoons Lippen, während er einen Finger langsam in ihn schob, und als Namjoon daraufhin erregt seinen Mund öffnete, ließ er seine Zunge in ihn gleiten. Sie erkundeten gegenseitig ihre Münder, währenddessen schob Seokjin den zweiten Finger in den Jüngeren und begann ihn zu dehnen. Dieser spürte zwar ein Stechen, doch es wich schnell der Erregung. Er wimmerte leise in den Kuss und zog den Älteren näher an sich. Seokjin grinste leicht, platzierte sich dann und flüsterte: ,,Bereit?" Als Namjoon daraufhin nickte, schob er sich langsam in ihn. Namjoon keuchte auf ud biss sich auf die Lippe, bis der leichte Schmerz verschwand. Seokjin wartete kurz, küsste den Anderen sanft und drückte sich immer tiefer in ihn. Er ging an, sich zu bewegen und verschränkte ihre Hände neben Namjoons Kopf. Er wurde immer schneller und härter und als Namjoon plötzlich laut aufstöhnte und den Rücken durchdrückte, wusste er, dass er dessen Punkt getroffen hatte. Er zog sich wieder fast komplett aus diesem heraus, nur um dann noch tiefer in ihn zu stoßen. Als er kurz vor seinem Orgasmus war, merkte Er, wie sich Namjoon um ihn herum zusammen zog und sein Glied zwischen ihnen zu zucken anfing. Das gab ihm den Rest und als Namjoon zwischen ihnen kam, konnte sich Seokjin nicht mehr zurückhalten und ergoss sich in ihm. Schwer atmend schaute er ihn durch seine leicht verschwitzten Haarstränen an, die ihm ins Gesicht gefallen waren. Er lächelte und verband seine Lippen mit Namjoons.
< Drei Tage später >
Seokjin saß in der Cafeteria und arbeitete an seinem Mitschrieb aus der letzten Naturwissenschaftslesung, als die Tür des beinahe leeren Raumes geöffnet wurde und Namjoon eintrat. Er ging zum Tresen und bestellte sich einen Kaffee. Als er durch den Raum sah und Seokjin erblickte, wurde er sofort rot und drehte sich schnell wieder um. Mit dem Kaffee in der Hand wollte er schleunigst wieder verschwinden, doch als er mit gesenktem Kopf an Seokjins Tisch vorbeikam, wurde er von diesem aufgehalten. ,,Namjoon?" Der Ältere schaute ihm fragend ins Gesicht. ,,Ist alles in Ordnung?" Namjoon wich seinem Blick aus und räusperte sich. ,,Ähm... ja... alles bestens", sagte er und wollte mit gesenktem Kopf weitergehen, da stand Seokjin auf und hob Namjoons Kinn sanft an. ,,Gehst du mir aus dem Weg?" Er suchte in den Augen des Anderen nach einer Antwort, doch dieser senkte den Blick schnell wieder. ,,Du... was willst du noch von mir?" Mit kaum hörbarer Stimme setzte er hinzu: ,,Du hattest doch, was du wolltest, lass mich ruhig fallen." Seokjin sah ihn verwirrt an. ,,Was meinst du damit? Wieso fallen lassen?"
Namjoons Stimme klang brüchig, als er wieder etwas sagte. ,,Du willst doch nichts von mir, ich war eine gute Ablenkung und mehr nicht. Also lass mich bitte und hör auf mich zu verwirren." Eine Träne rollte über seine Wange. Seokjin wischte sie sanft weg und ließ seine Hand an Namjoons Wange liegen. ,,Namjoon... Bitte denk das nicht", flüsterte er. ,,Ich werde dich nicht fallen lassen! Niemals." Er hob seinen Kopf und näherte sich dem Jüngeren, doch dieser hielt ihn auf. ,,Seokjin... Bitte tu nichts, was du später bereust..." Er sah ihn traurig an. Seokjin aber erwiderte seinen Blick. ,,Das hier werde ich nicht bereuen." Daraufhin lächelte er und verband ihre Lippen miteinander.
Hey, das ist meine erste Oneshot-Geschichte überhaupt... bitte entschuldigt, wenn sie vollkommen dumm ist... 😂 ich hoffe sie gefällt euch trotzdem. Wenn ihr irgendwelche Fehler seht, sagt sie mir gerne, und auch sonst gerne her mit Kritik (vorzugsweise konstruktive ;) )
Glg und bis zur nächsten Geschichte ❤
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TROUBLE (Oneshot)
FanfictionDer Student Kim Namjoon trifft auf den gutaussehenden Kim Seokjin. Doch er merkt, dass hinter der unschuldigen Fassade mehr steckt... Achtung kleine smut Warnung. Don't like it, don't read it. Enjoy ;)
