...Der Anfang ist getan...

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„Guten Morgen Saya." Begrüßte mich mein charmanter Bürokollege mit einem Kuss auf die Wange. Ein sehr attraktiver Mann und einer meiner engsten Freunde mittlerweile. Seine etwas längeren braune Haare sahen immer so aus, als wäre er aus dem Bett gefallen. Er hatte Muskeln über Muskeln und sein Lächeln - ja verdammt, es war wirklich ansteckend. Immer wieder schaffte er es mich zum Lachen zubringen, egal wie sehr er nervte. "Guten Morgen Nick, du bist mal wieder zu spät Freundchen." Nick lächelte schelmisch und reichte mir einen Becher. "Ja, ich weiß Kleines, aber dafür hab ich dir eine weiße Schokolade mit einem doppelten Espresso mitgebracht." Da musste ich auch grinsen und nahm ihm den Becher ab „Hmmmm okay, dann will ich dir das noch einmal verzeihen. Du weißt einfach zu gut, wie du mein Herz erwärmst." "Ich bin ja auch ein Frauenversteher. Früher oder später kannst selbst du mir nicht mehr wiedererstehen und wirst mich wie eine wilde Furie bespringen." "Ach mein hübscher Träumer, pass lieber auf, dass dein Traum nicht wahr wird, sonst überlebst du das ganze am Ende nicht. Das wäre wirklich zu Schade für alle Frauen auf der Welt." Antwortete ich ihm lachend. "Oh man Kleines, du bist echt nicht mehr ganz dicht. Aber das wissen wir ja alle schon und genau deswegen fangen wir jetzt mal mit der Arbeit an." Nick klatschte in seine Hände und wir fingen an, an unserem Auftrag zu arbeiten.

Nach ein paar Stunden fleißig arbeiten, war es dann auch Zeit für die Mittagspause. "Kommst du auch mit essen Saya?" Fragte Nick mich. „Nein Danke. Du kannst mir aber gern einen Salat mitbringen, das wäre wirklich lieb." "Für dich würde ich sogar extra einen auf der Wiese pflücken." "Halt deinen Mund und geh jetzt lieber." "Aiai Chefin." Er salutierte und ging aus unserem Büro. Nach etwa dreißig Minuten kam er mit einem Salat wieder und stellte ihn mir auf meinen Tisch. "Willst du heute Abend mit Jessi und mir zu einem Konzert gehen? Freunde haben eine Band und die spielt heute in einer coolen Bar." Fragte er mich und setzte sich auf seinen Stuhl. "An sich gerne, aber ich kann dieses Wochenende nicht. Ich hab schon etwas vor." Nick und Jessi wussten nichts von meinem Nebenjob und das mussten sie auch nicht. "Schade, aber dann musst du beim nächsten Mal unbedingt mit dabei sein." Ich nickte ihm zu und dann gingen wir wieder an die Arbeit.

Gegen halb drei war unser Projekt fertig. "So, mein Hübscher. Ich bringe das Projekt zu Marry und dann mach ich mich vom Acker." "Okay Kleines, wir sehen uns am Dienstag und einen schönes Wochenende dir." Ich stand auf, nahm meine Sachen und gab ihm noch einen Kuss auf die Wange und ging aus dem Büro. Die Tür von meiner Chefin stand immer offen und so trat ich einfach ein. "Hallo Saya. Bringst du mir euer Projekt?" Fragte sie mich. Marry hatte lange schwarze Haare, eine frauliche Figur und war immer gut gelaunt. „Hallo Marry. Ja, genau. Nick und ich sind jetzt fertig damit. Ich hoffe, alles passt so, sollte allerdings doch etwas nicht stimmen, dann kannst du mich anrufen und ich komme am Montag schon zur Arbeit. Ist das okay für dich?" Sie lächelte mich mit ihren weißen Zähnen an. "Das Projekt wird mir bestimmt gefallen, keine Sorge. Ich wünsche dir ein schönes Wochenende." "Vielen Dank, dass gleiche wünsche ich dir auch. Bis Dienstag." Antwortete ich ihr und ging aus ihrem Büro. Marry war stets eine wirklich nette und gute Chefin, auch wenn Sie keine Ahnung von meinen gefälschten Bewerbungsunterlagen hatte.

Auf dem Weg nach draußen hielt ich noch kurz am Empfang. "So Jessi, ich mach jetzt los. Unser Date für Montag steht noch oder?" Ein Lächeln schlich sich auf ihre Lippen. Ihr lächeln war ehrlich und lieb. „Aber natürlich, meine liebe. Nick hat mir schon eine Mail geschrieben, dass du heute nicht mitkommen kannst. Das holen wir aber auf jeden Fall nach versprochen?" "Natürlich, keine Sorge. Ein andermal bin ich zu 100% dabei." „Nun geh schon und genieße das, was auch immer du das Wochenende vor hast. Hop, Hop!" Mit einem Lächeln sah ich sie an und nickte. Ihre langen braunen Haare hat sie meistens zu einem Dutt oder Pferdeschwanz zusammen gezimmert und ihre blauen Augen leuchteten immer. Von ihrem Kleindungstil wollte ich nicht anfangen, denn dieser lies mich immer vor Neid erblassen. Jessi war immer gut gelaunt und wirklich eine Frohnatur. Seit ich hier arbeitete, hatte ich sie noch nie mit schlechter Laune erlebt. Freudestrahlend machte ich mich auf den Weg nach Hause.

Mein neues Leben (Abgeschlossen)Stories to obsess over. Discover now