a good morning indeed

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„Alec Lightwood. Wer ist da?", raunzte Alec ins Telefon. Er war gerade erst in seinem Bett aufgewacht, mit Kopfschmerzen, die ihm irgendein Dämon gesandt haben musste. Er unterdrückte gerade noch ein frustriertes Aufstöhnen. Als er sich aufsetzte, musste er sich redlich bemühen, die aufsteigende Übelkeit herunterzuschlucken. Er konnte sich an keinen Schritt erinnern, den er letzte Nacht getan hatte. Alles war wie im Nebel. Er bemerkte nur, dass seine Kehrseite seltsam schmerzte. „Begrüßt du so alle deine Bettbekanntschaften, Alexander?", holte ihn eine sanfte Stimme mit einem provokanten Unterton aus seinen depressiven Gedanken. Die eindeutig männlich war. Alec erschrak. Er konnte doch nicht .... ! Das war doch nicht möglich! Er war doch nicht schwul. Oder? Doch dieser andere schien es ernst zu meinen. Vorsichtig, als könnte es ihn beißen, hob er das schwarze Laken an, das seinen Körper bedeckte. Er war komplett nackt! Was war nur passiert? Obwohl er es sich schon denken konnte .... . Auch wenn es ihm absolut nicht gefiel. „ Wir haben .. miteinander geschlafen?", wiederholte er leicht dümmlich. Das durfte doch nicht wahr sein! „Wow. Du scheinst das wirklich schnell verdrängt zu haben! War ich etwa so schlecht? „ Nun klang der Mann auf der anderen Seite eher belustigt, auch seine Frage war wohl rein rhetorischer Natur. Er war es anscheinend nicht gewohnt, irgendetwas Schlechtes über seine Bettkünste gesagt zu bekommen. Alec wünschte, er könnte sich an irgendetwas von letzter Nacht erinnern, aber es ging einfach nicht. Da war nichts, außer einem großen schwarzen Fragezeichen, das sein Erinnerungsvermögen zu beeinträchtigen schien. „Hör zu ...", rang Alec sich einige Worte ab, musste allerdings abbrechen, als ihm schlagartig klar wurde, dass er den Namen seines offensichtlichen Bettgenossen gar nicht kannte. Wahrscheinlich hatte er ihn ihm verraten, immerhin hatten sie miteinander ein Bett geteilt, aber da seine Erinnerungen komplett ausgelöscht waren, konnte er sich beim besten Willen nicht mehr entsinnen. „Magnus Bane. Oberster Hexenmeister von Brooklyn. Jederzeit zu Diensten. Egal in welchem Bereich ...". Das Angebot in seiner Stimme war unüberhörbar. Das wusste selbst er, der in solchen Dingen eigentlich keinerlei Erfahrung vorzuweisen hatte.

„Also, Magnus ... das, was zwischen uns passiert ist, kann nicht nochmal passieren." „Oh. Nun ja, falls du es dir anders überlegen solltest, weißt du ja, wen du anrufen musst. Wie ich vorhin schon gesagt hatte: Immer zur Stelle und immer zu Diensten" Alec konnte das Grinsen in die Leitung wandern und bei ihm ankommen hören. „ Ähm ... Ja, bye", brachte er gerade noch hervor, bevor er überstürzt auflegte und den Kopf in seinem Kissen vergrub.

Nachdem er eine Weile mit dem Kopf im Kissen festgesteckt hatte, beschloss er irgendwann, aufzustehen und unter die Dusche zu gehen. Vielleicht würde eine ordentliche Brause die Erinnerungen von gestern wieder heraufbeschwören können? Er beschloss, es auszuprobieren. Trotzdem hatten sich für ihn noch so viele Fragen nicht geklärt. Vielleicht hatte er zu viel getrunken? Aber wie war er dann zu Magnus Bane, dem obersten Hexenmeister von Brooklyn, gelangt? Alec beschloss, sich über diese Fragen jetzt nicht den Kopf zu zerbrechen und lieber unter die Dusche zu gehen. Er zog sich schnell seine Boxershorts und ein T-Shirt, schwarz, an, bevor er aus dem Bett stieg und ins Bad schlurfte. Seine Kehrseite schmerzte wirklich entsetzlich. Was hatte Magnus nur damit getan? Nun ja, eigentlich konnte er es sich ja denken.

An jedem anderen Tag hätte Alec die Zeichen sehr wohl bemerkt. Das Licht im Badezimmer. Das leise Kichern, das aus der Dusche hervordrang. Normalerweise. Heute übersah- und hörte er alles. Deswegen war es auch schon zu spät, als er lustlos hineinmarschierte, durch das Badezimmer wanderte und seine Blick bei zwei Personen, die gemeinsam und nackt in der Dusche standen, hängenblieb.

Zwei sehr bekannten Personen.

„Izzy!" Seine Ausruf hätte Tote aufwecken können. Izzy und Simon, die bis gerade eben noch heftig herumgeknutscht hatten, stoben in Blitzgeschwindigkeit auseinander. „Alec", keuchte Izzy, während Simon versuchte, sich so gut wie möglich zu bedecken, was mit einer stetig wachsenden Erektion nicht ganz so einfach war. „Was machst du denn hier? „Duschen. Und ihr?", kam seine Antwort, die noch bissiger war als sonst. „Zumindest hatte ich das vor, bis ich euch beide gesehen habe. Jetzt habe ich eher das Bedürfnis, mich zu übergeben." Er zog sein angeekeltstes Gesicht. In Simon kam nun endlich Bewegung, er bedeckte sich mit einer Hand, was nicht einhundertprozentig alles verdeckte, griff nach einem Handtuch und murmelte Izzy zugewandt: „ Ähmm ... Ja, wir sehen uns gleich, oder?" Sie nickte und er verließ das Badezimmer. Jetzt waren es nur noch er und Izzy, die sich gar nicht die Mühe machte, ihre Blöße zu verstecken. Schließlich waren sie Geschwister. Die Wahrscheinlichkeit war also recht gering, dass Alec irgendwelche sexuellen Gedanken an sie hegte.

Aku cinta kamu - Malec short storiesStories to obsess over. Discover now