Willkommen zu einem Abenteuer, das mir schon eine ganze Weile im Kopf herumspukt. Ich habe mich dazu entschieden diese Geschichte aus Hermiones POV zu erzählen, da es Hauptsächlich ihre inneren Dämonen sind, die hierbei den Ton angeben. Stellt euch darauf ein, dass die Dinge eine gaaaanze Zeit brauchen werden um sich zu entwickeln ;-) Ich garantiere jedoch für eine Wiedergutmachung in späteren Kapiteln. Womit wir bei meiner Bewertung wären- M (mature); Sowohl Sprache, als auch Handlung werden an einigen Stellen nicht jugendfrei. Ich möchte außerdem darauf hinweisen, dass PTBS und andere psychische Erkrankungen thematisiert werden.
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Ich mache hiermit keinerlei Profit und die meisten Charaktere entstammen der brillanten Feder von JKR, deren Werke ich weder in Sinn, noch Handlung verändert habe.
:-* S.
1
Ich umklammerte das Geländer vor mir mit beiden Händen, schloss die Augen und atmete tief ein. Wie ich es so oft tat, seit jenem Morgen, als mir zum ersten Mal bewusst wurde, dass ich überlebt hatte.
Die salzige Meeresluft kitzelte meine Nase; Trotzdem sog ich gierig einen noch tieferen Atemzug ein. Tiefrot schimmerte die Morgensonne durch meine geschlossenen Lider und eine warme Brise, die mir über die nackten Arme strich versprach einen heißen Tag.
Seufzend öffnete ich die Augen und genoss den kurzen Moment der Stille und des Friedens. Ich hatte gelernt diese Momente zu schätzen. Nach all den Wirren des Krieges, zwischen Trauer, Wut und Erschöpfung, nach so vielen Wochen des Wiederaufbaus, waren sie wie kleine Inseln; Kurze Augenblicke, in denen mir bewusst wird, dass ich lebe, atme und die Schönheit um mich herum wieder wahrnehmen kann.
Ich wandte mich um und blickte über die belebte Küstenstraße. Auf der anderen Seite sah ich eine ganze Reihe von Bars, Cafés, kleine Boutiquen und Souvenirläden. Die meisten hatten so früh morgens noch geschlossen und würden ihre Türen erst öffnen, wenn die Touristen mit ihren Sonnenschirmen und Luftmatratzen aus den nahe liegenden Hotels Richtung Strand strömten; Oder gegen Abend, wenn sich Arbeitskollegen und Freunde zu einem Glas Bier, oder einem gemeinsamen Abendessen trafen.
Wie schön wäre es, hier mit meinen Freunden zu sitzen. Mit einem bunten Cocktail in der Hand über die Erlebnisse des Tages zu sprechen- über Rons Witze zu lachen, oder mit Ginny den nächsten Konzertbesuch, vielleicht auch einen anstehenden Shoppingtrip zu planen. Ich lächelte reumütig bei dem Gedanken. "Vielleicht- später".
Später. Seit einiger Zeit gab es wieder ein Später. Dieser Gedanke war beruhigend. Immerhin hatten wir im letzten Jahr oft nicht damit gerechnet die eigene Zukunft zu erleben. Andererseits machte es mich ungeduldig und nervös, nicht zu wissen, wann genau diese Zukunft beginnen würde.
Zuerst einmal musste ich damit anfangen mich selbst wieder zusammenzusetzen. Soviel war mir klar und deshalb war ich jetzt hier. Ich musste meine Eltern finden, mich selbst und dann einen Weg damit zu leben.
Ich schulterte meinen Rucksack und überquerte die Straße, nur um gleich wieder zögerlich inne zuhalten. Rechts- oder Links? Während ich stirnrunzelnd und unschlüssig in beide Richtungen blickte, übernahm mein Magen die Antwort, indem er sein Entzücken über den kräftigen Duft nach Kaffee, den ein kleines Café zu meiner Linken verströmte, durch ein Grollen zum Ausdruck brachte. Die kleine Glocke an der Ladentür klingelte, als eine junge Kellnerin heraustrat um die Tafel mit den Tagesangeboten auf dem Bürgersteig zu platzieren. Ein kleines Frühstück konnte nicht schaden, auch wenn mein begrenztes Budget nicht viel für einen 6 Dollar Kaffee übrig hatte.
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Crazy for you
Fanfiction'Ich bin kein Prinz- den braucht sie nicht. Ich bin einfach nur ein Typ, der in seinem Leben viele falsche Entscheidungen getroffen hat. Aus irgendeinem Grund bin ich derjenige, der ihr helfen kann zu heilen und verrückter Weise vergibt sie mir mein...
