Hallo. Ich habe die Geschichte schon auf einer anderen Plattform veröffentlicht. Ich wollte sie aber auch mit euch teilen. Ich werde alle meine Geschichten (deutsch/englisch) hochladen. Ich hoffe die gefällt euch.
Heute war der beginn von Ziva Davids neuem Leben. Ihr Vater wollte sie aus welchen Gründen auch immer nicht mehr um sich haben. Sie war froh darüber endlich frei zu sein. Bisher dachte die siebzehnjährige nicht daran dass sie älter als 25 werden würde. An die Gründung einer Familie hat sie auch nie gedacht, zu sehr war sie damit beschäftigt es ihrem Vater recht zu machen. Aber sie war nie gut genug für ihn. Immer machte sie in seinen Augen irgendetwas falsch.
Das war schon immer so. Das Leben ist eben nicht einfach wenn der eigene Vater der Direktor einer Behörde ist. Genau das ist Eli David, Zivas Vater er ist der Direktor des Mossad. Ihr Training begann schon sehr früh. Schon bevor sie überhaupt lesen oder schreiben konnte wurden ihr die verschiedensten Sprachen beigebracht. Mit drei hielt sie zum ersten mal ein Messer und mit vier zum ersten mal eine Waffe in der Hand. Schnell lernte sie mit diesen umzugehen.
Als ihre Mutter mitbekam was Eli aus den gemeinsamen Kindern machen wollte, reichte sie die Scheidung ein. Zivas Geschwister Ari und Tali konnte sie mitnehmen doch ihre älteste Tochter verlor sie an ihren Exmann. Seit ihrem vierten Lebensjahr hat Ziva nichts mehr von ihrer Mutter oder ihren Geschwistern gehört, sie wusste nicht einmal ob diese noch am Leben sind.
Bevor Ziva den Flughafen betrat atmete sie noch einmal tief durch. Natürlich kam ihr Vater nicht um sich von ihr zu verabschieden. Er hatte wie immer besseres zu tun. Ein anderer Mossad Offizier welchen Ziva von einigen Missionen kannte sollte lieferte sie vor ein paar Minuten vor dem Haupteingang des Flughafens etwas außerhalb von TelAviv ab. Sie hatte kaum ihr weniges Gepäck aus dem Kofferraum des Autos ausgeladen als der Offizier auch schon wegfuhr und sie in einer Wolke aus Abgasen und Staub stehen lies.
Ziva setzte sich ihren Rucksack auf und nahm den Griff ihres Koffers in die rechte Hand. Mit einem leisen Zischen öffneten sich die Türen welche sie in die klimatisierte Eingangshalle des Flughafens eintreten lies. Sie betrat die laute Eingangshalle und schaute sich sofort nach ihrem Check-In Schalter um. Sie musste auch nicht lange suchen bis sie ihn fand.
Sie stellte sich in der Schlange welche nicht sonderlich lang war an und wartete dort darauf ihr Gepäck abzugeben. Als sie endlich dran war überreichte sie der Dame am Schalter ihren Ausweis. Nach der Gepäckabgabe begab sie sich zum Zoll um zu ihrem Gate zu gelangen. Als Mossad Offizierin hatte sie viele Vorteile dies war auch hier der Fall. Sie zeigte ihren Ausweis und durfte sofort, ohne durchsucht zu werden durch die Kontrolle hindurch.
Sie musste noch zwei Stunden überbrücken bis ihr Flug nach Washington DC abfliegen sollte darum kaufte sie sich noch ein Buch. Die zwei Stunden vergingen schnell und Ziva konnte endlich das Flugzeug betreten. Sie setzte sich auf ihren Fensterplatz in der ersten Klasse nieder und lies die Sicherheitserklärungen welche sie schon in und auswendig konnte über sich ergehen. Als das Flugzeug endlich startete nahm sie wieder ihr Buch zur Hand und begann dort weiter zu lesen wo sie aufgehört hat.
Sie hatte schon sehr viele Länder bereist doch in Amerika war sie noch nie. Ziva war schon gespannt darauf wie es wohl so in Amerika ist. Bisher kannte sie es nur auf Büchern oder aus den wenigen Filmen die sie sah. Nach drei Stunden verging ihr die Lust am lesen und sie packte ihr Buch weg bevor sie ihre Augen schloss um noch ein wenig zu schlafen bevor sie sich nach der Landung auf die Suche nach ihren Erziehungsberechtigten machen würde. Diese waren Jennifer und Leroy Jethro Gibbs. Beide kannte sie kaum.
Sie hatte die beiden bisher nur einmal in ihrem Leben gesehen und das war vor einem halben Jahr als das Ehepaar geschäftlich nach TelAviv reiste. Jennifer ist die Direktorin des NCIS und Jethro arbeitet dort. Sie hatte sie kennengelernt als diese eine Besprechung mit ihrem Vater hatten. Damals hat sie auch erfahren dass die beiden eine Tochter in Zivas alter haben. Abby ist ihr Name.
Auch wenn Ziva wütend war dass sie ihre Heimat so unerwartet verlassen musste war sie aber auch froh endlich weg von ihrem Vater zu sein. Nicht immer waren dessen Erziehungstaktiken die richtigen. Um ehrlich zu sein waren sie es nie. Es geschah nicht nur einmal dass er die Hand gegen Ziva erhob. Nach einer weile war sie es aber gewöhnt. „Du musst schmerzen aushalten können" hatte ihr Vater ihr immer gesagt und wenn sie mal weinte hörte er auch nicht auf sondern sagte „Wer weint ist schwach und verliert." Mit der Zeit wurde Ziva hart, so wie ihr Vater es wollte. Sie zeigte keine Gefühle mehr und hatte diese auch unter Kontrolle. Befehle befolgte sie blind, wie es ihr aufgetragen wurde.
Nur selten erhob sie gegen ihren Vater das Wort was sie aber auch immer anhand von Strafen zu spüren bekam. Das letzte mal als sie dies tat war als sie erfuhr dass ihr Vater sie wegschickte. Sie stritten die ganze Nacht über. Die stimme einer Stewardess riss Ziva aus ihrem Schlaf. Erneut ertönte die Stimme der Stewardess durch die Lautsprecher dass sie in fünf Minuten landen würden.
Nachdem das Flugzeug zu einer sanften Landung ansetze verließ Ziva mitsamt den anderen Passagieren das Flugzeug. Bei der Zollkontrolle hatte sie einige Probleme da es für den amerikanischen Zoll ungewöhnlich war dass eine siebzehnjährige schon für die Regierung arbeitet und Waffen mit ich herum führt doch diese waren nach einer langen Diskussion behoben.
Fluchend begab sich Ziva zu der Gepäckausgabe wo sie ihren Koffer holte und das Terminal mit diesem Verlies um in die Haupthalle des Flughafens zu gelangen wo Jen und Gibbs mitsamt ihrer Tochter schon auf Ziva warteten.
Als Ziva die Eingangshalle betrat, sah sie Gibbs und dessen Familie schon von weitem. Mit einem leichten lächeln auf dem Gesicht begab sie sich zu ihnen. Kaum stand Ziva vor den drei wurde sie in eine feste aber herzhafte Umarmung von dem Mädchen welches Abby sein müsste gezogen.
„Ich freue mich so dich endlich kennen zu lernen Ziva. Ich konnte es kaum erwarten dich endlich zu sehen. Wir werden soooooo viel Spaß zusammen haben. Ich kann es kaum erwarten dich meinen Freunden vorzustellen und wir werden zusammen in eine Klasse gehen ist das nicht super? Ich habe auch meinen Eltern geholfen dein Zimmer herzurichten. Ich hoffe das es dir gefallen wird" sagte Abby ohne auch nur Luft zu holen.
„Abby beruhige dich ich bin mir sicher dass Ziva von ihrem Flug müde ist" sagte die rothaarige Frau zu ihrer Tochter.
„Ok Mom" sagte Abby und lies die überrumpelte Ziva erst einmal wieder los.
„Es ist schön dich wiederzusehen Ziva" sagte sie und schüttelte die Hand des jungen Mädchens.
„Ich freue mich auch dich wiederzusehen Jen" erwiderte Ziva mit einem lächeln auf ihrem Gesicht.
Dann wand sie sich Gibbs zu und schüttelte ebenfalls dessen Hand. Nach der Begrüßung nahm Gibbs Ziva den Koffer ab und die drei begaben sich zum Ausgang des Flughafens. Auf dem Weg zum Auto erzählte Abby Ziva einiges über die Schule und Lehrer, was Ziva aber nur am Rande wahr nahm da sie viel zu sehr damit beschäftigt war sich umzusehen. Dies war eine der ersten Lektionen beim Mossad. Man muss immer seine Umgebung checken und mögliche Gefahrenquellen ausmachen. Als sie das Auto erreichten hievte Gibbs den Koffer von Ziva in den Kofferraum und schloss diesen während die anderen sich ins Auto setzten und sich anschnallten. Gibbs drehte den Schlüssel im Zündschloss um und der Motor heulte auf was ihm signalisierte das er losfahren konnte.
Als sie auf der Autobahn waren brach Gibbs die im Auto herrschende Stille „Hast du Hunger Ziva?"
Diese antwortete nickend „Ja ein wenig"
„Ohh Dad ich weiß wo wir hingehen können. Ich hab voll Hunger auf eine Pizza gehen wir zu Francescos der macht immer die besten Pizzen und gegenüber von seinem Laden gibt es Caf-Pow zu kaufen davon hatte ich heute kaum etwas. Ich weiß auch schon was ich nehme ich will eine Pizza Oma die ist voll lecker. Natürlich ist da keine Oma drauf sondern..."
„Abbs" unterbrach Jenny ihre Tochter „Komm runter man versteht dich ja kaum"
„Ok Mom aber können wir bitte dort hingehen?" erwiderte diese mit einem Hundeblick.
„Was hältst du davon Ziva?" fragte Jen
„Mir ist es eigentlich egal" sagte sie.
Daraufhin bog Gibbs welcher mittlerweile schon von der Autobahn hinunter und in die Stadt gefahren ist nach links ab um zu Francescos zu fahren. Dort angekommen stiegen sie aus dem Wagen aus und betraten das kleine aber gemütliche Restaurant welches in einer ruhigen Seitenstraße der sonst so belebten Stadt lag. Als sie eingetreten waren wurden sie sofort herzlich von dem Besitzers des Restaurants begrüßt und zu einem freien Tisch am Fenster welches in einen kleinen Hinterhofgarten zeigte geführt.
Kurz nachdem sie sich hingesetzt haben kam auch schon eine Kellnerin und fragte diese „Was hätten sie den zu trinken?"
„Ich nehme einen Kaffee mit Milch" antwortete Jen.
„Ich nehme eine Cola" sagte Abby.
„Ich hätte gerne einen Eistee" meinte Ziva.
„Einen schwarzen Kaffee" gab Gibbs von sich.
Die Kellnerin schrieb alles nieder und verließ den Tisch um die Getränke zu holen. Wehrendessen überflogen Gibbs, Jen und Ziva die Speisekarte. Kurze Zeit später kam auch schon die Kellnerin mit den Getränken zurück und nahm die Bestellungen der vier Gäste auf.
Nur 20 Minuten später erhielten diese ihre Gerichte und genossen diese. Nach einem sehr ruhigen Essen begaben sie sich wieder ins Auto um die Heimreise vollends anzutreten. Weitere 15 Minuten vergingen bis sie in der familienfreundlichen Vorstadt von Washington ankamen und in den Hof des Hauses fuhren.
Das Zweistöckige Einfamilienhaus war recht groß und hatte eine gemütliche Veranda auf welcher die Eingangstür gebaut wurde. Das Haus in dem Ziva in Israel wohnte war zwar größer aber bei weitem nicht so schön wie das Haus in dem sie die nächsten Jahre ihres Lebens verbringen würde. Der Vorgarten bestand aus mehreren alten Bäumen und einer Grünfläche.
Als Gibbs den Motor ausschaltete stiegen alle aus dem Wagen aus. Gibbs begab sich zum Kofferraum um Zivas Koffer zu holen während diese mit seiner Frau und Tochter das Haus betrat. Drinnen angekommen bekam Ziva eine Führung durch das Haus.
Im Erdgeschoss befanden sich Wohnzimmer, Esszimmer, Küche ein Gäste WC und ein Gästezimmer. Der Keller war Gibbs Territorium da er dort seine Boote baute und einen Rückzugsort hatte. Oben befanden sich das Elternschlafzimmer, Abbys Zimmer, Zivas Zimmer und ein großes Badezimmer. Der Dachboden war nur als Lagerplatz da.
Nach der Führung begab sich Ziva in ihr neues Zimmer um auszupacken. Ihr Zimmer war geräumig und besaß ein großes Fenster mit einem Sims auf welchem lauter Kissen lagen um sich daraufzusetzen. Auf der anderen Seite des Zimmer befand sich ein Kingsize Bett mitsamt Nachttisch. Rechts von der Türe waren ein Kleiderschrank und ein Schreibtisch über welchem Regale hingen. Das Zimmer selbst war in einem zarten beige Ton gestrichen was Ziva sehr zusagte. Gibbs welcher nach ihr das Zimmer betrat legte den Koffer auf dem Bett nieder und drehte sich zu Ziva um.
„Ich hoffe dir gefällt das Zimmer" sagte er.
„Es ist wunderschön" sagte Ziva „Danke" fügte sie nach kurzem schweigen hinzu.
„Wir sind unten wenn du und brauchst" sagte Gibbs und begab sich zur Türe des Zimmers. Er schloss diese hinter sich und begab sich ins Wohnzimmer. Währenddessen begann Ziva damit ihr Zeug aufzuräumen. Ihre Klamotten hing sie in den Schrank und ihre Bücher fanden auf den Regalen Platz. Ein Bild auf dem sie und ihre Mutter waren und ein anderes welches sie und ihre Geschwister zeigte stellte sie vorsichtig auf das Nachtkästchen. Nun lies sie noch ihre Waffen unter der Matratze verschwinden und begab sich ins Wohnzimmer zu den anderen.
„Ich würde gerne schlafen gehen wenn es euch nichts ausmacht" sagte Ziva und Jen antwortete „Das ist kein Problem du musst aber Morgen spätestens um sieben gerichtet sein da ihr kurze Zeit später zur Schule müsst"
„Ok" sagte Ziva und ging in die Küche um sich etwas zu trinken zu holen. Dann lief sie wieder ins Wohnzimmer wo sie den Anwesenden eine gute Nacht wünschte und machte sich wieder auf den Weg in ihr Zimmer. Sie schlief recht schnell ein und hatte eine traumlose Nacht. Am nächsten Tag war Ziva zu müde um früh aufzustehen und da ihr Vater ja nicht da war musste sie auch nicht joggen gehen darum schlief sie um sechs und zog sich dann um und richtete sich.
Eine halbe stunde später betrat sie die Küche in welcher Gibbs und Jen schon Frühstückten.
„Guten morgen Ziva ich hoffe du hast gut geschlafen" begrüßte Jen sie lächelnd.
„Guten morgen ja das habe ich" sagte Ziva. Gibbs welcher Zeitung las und seinen Kaffee schlürfte gab nur ein abwesendes „Morgen" von sich.
„Möchtest du etwas Frühstücken?" fragte Jenny.
„Ja" sagte Ziva und nahm sich einem Apfel aus der Schale welch auf dem Tisch an welchem Jenny und Gibbs saßen wusch ihn und setzte sich zu den beiden. Gerade als Ziva ihren Apfel verspeist hatte betrat eine wie immer fröhliche Abby das Zimmer und rief „Einen wunderschönen guten Morgen euch allen"
„Warum so gut drauf Abbs?" fragte ihre Mutter sie.
„Ich freu mich schon darauf Ziva meinen Freunden vorzustellen" sagte diese. Kaum hatte Abby zu ende gesprochen schon ertönte von draußen eine Autohupe welche signalisierte das Tim McGee Abbys bester Freund da war um die beiden abzuholen.
Abby und Tim kannten sich schon seit dem Kindergarten und waren seit jeher beste Freunde. Abby war auch so ziemlich sie einzige Freundin die Tim hatte denn er war das was viele als Nerd bezeichneten. Er war gut in der schule und kannte sich mit Computern aus. Kaum einer wollte etwas mit ihm zu tun haben außer Abby welche auch eine sehr gute Schülerin war und sich ebenfalls mit Computern auskannte.
„Das ist Timmy komm Ziva wir müssen los" sagte Abby strahlend und zog Ziva an der Hand aus dem Haus.
SO DAS WAR MEIN ERSTES KAPITEL ICH HOFFE ES HAT EUCH GEFALLEN.
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Highschool Story NCIS an der Schule
FanficZiva wird von ihrem Vater nach Amerika geschickt. Dort lebt sie mit den Eheleuten Gibbs und Jenny und deren Tochter Abby. Mit dieser geht Ziva in die Schule wo sie Tony kennen lernt. (TIVA)
