When I first saw you

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Heute war es wieder so weit. Cheryl stand vor ihrem Spiegel und blickte auf ihr schönes rotes Kleid. Sie wusste, sie war ein schönes junges Mädchen aber trotzdem war sie unglücklich. Gefangen von der Macht ihrer Eltern und der Angst in ihrem Herzen.

„Hey Cher," hörte sie von hinte. Sie drehte sich von ihrem Spiegelbild weg und blickte zu Jason, der in seinem Anzug vor ihrer Türe stand. Sobald sie seine Augen traf, setzte sie wieder ihr falsches Lächeln auf. Obwohl ihr Zwillingsbruder sie besser kannte als sonst jemand, war er nie in der Lage gewesen hinter die Mauern zu sehen. „Bist du bereit?" fragte der Blossom Junge.

Nein, dachte Cheryl. Sie wusste nicht wie Jason auf so einen Idee kam und in ihren Augen könnte es nur schief gehen. Nachdem ihre Eltern über seine Beziehung zu Polly, einer Cooper, rausgefunden habem, war ein Krach in Thornhill wie noch nie zuvor. Es gab nicht viele Nächte in denen Cheryl ihn weinen hörte doch diese war eine davon. Obwohl es ihm sein Herz zerrissen hatte, versuchte er von Polly fernzubleiben doch das klappte nicht sehr lange.

Heute war der letzte Tag der Sommerferien und als Penelope und Clifford fragten, wo Jason die ganzen Ferien gewesen war antwortete er „Ich uhm... Trainingslager... hab wen kennengelernt."

Cheryl wusste es war eine Lüge, er würde niemals für eine andere das empfinden, was er für Polly fühlte.  Die Wahrheit war, das Pärchen hatte sich einen Sommer außerhalb von Riverdale gegönnt und gehofft, dass ihre Lüge durchgeht.

Da waren sie nun. Jason musste eine Fake-Freundin zu sich nach Hause einladen und Cheryl musste so tun als wäre all das wahr. Sie hasste lügen. Aber sie liebte Jason.

„Ich weiß nicht, JJ" langsam ging sie auf ihren Bruder zu und richtete seine Fliege „Was wenn sie es nicht glauben?"

„Mach dir keine Sorgen... Ich zahle dem Mädchen viel Geld dafür und alle von der Southside haben es nötig."

Cheryl war nicht wohl bei dem Gedanken eine von diesen... Southsidern in ihrem Haus zu haben. Sie brachten nichts außer Chaos und die Blossom hatte gehört manche von ihnen sind sogar Dealer.

„Dein Wort in Gottes Ohr, JJ."

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Es war bereits 18:00 und ihre Eltern würden bald von der Arbeit nach Hause kommen. Dad Mädchen war immer noch nicht da und langsam find Cheryl and daran zu zweifeln ob sie überhaupt kommen würde.

Ihre Zweifel wurden von dem lauten Klang ihrer Glocke unterbrochen. Das muss sie sein.

„Cheryl mach auf bitte! Ich bin noch nicht fertig."

Sie verdrehte die Augen, legte ihren Skizzenblock zur Seite und ging in Richtung Türe. Innerlich war sie schon darauf vorbereitet einen ihrer frechen Sprüche über Pünktlichkeit abzuliefern doch als sie die Türe öffnete war sie wie vereist.

Cheryl hatte vieles erwartet aber nicht das. Das Mädchen vor ihr hatte braunes Haar mit pinken Strähnen und die schönesten braunen Augen, die Cheryl jemals gesehen hatte. Ihr Kleid war aus schwarzem Leder und obwohl es untypisch für jemand in ihrem Umfeld war, musste Cheryl sagen es war wirklich sexy.

„Du musst Cheryl sein, stimmts?"

„Was? Ich?... ich meine... ja hum ich bin Cheryl."

Cheryl hatte sich innerlich ohrfeigen können. Was war denn nur los mit ihr? Sie war niemals nervös und schon garnicht gegenüber jemanden der nicht reich und beliebt war.

Ihre Augen wanderten nochmal über das schwarze Kleid. Es schon gut aus... echt gut.

„Lass du mich auch rein oder soll ich mich zuerst noch drehen für dich?" fragte das Mädchen mit verführerischer Stimme. Cheryl war schockiert, wurde sie gerade beim starren erwischt?

Reiß dich zusammen, Cheryl.

„Ja, komm rein... Jason ist noch oben."

Mit einem frechen Lächeln betrat sie das Haus und sah sich um. Sie war schockiert, noch niemals war sie in etwas so wertvollem.

„Nicht schlecht... Ich bin übrigens Toni."

Toni streckte ihre Hand aus doch Cheryl dachte nicht einmal daran. Wie schön sie auch sein mag, und das war sie wirklich, Cheryl würde nicht anfangen mit Person von der Southside zu interagieren.

Also ging sie wortlos ins Wohnzimmer und hoffte Toni würde ihr nicht folgen. Sie gab ihr eine Gefühl und Kribbeln, das Cheryl noch fremd war und sie wusste nicht ob es gut oder schlecht war. Was sie aber wusste war, dass es nichts war, was Penelope und Clifford nicht bestrafen würden.

„Schön habt ihr es hier... muss eine Ewigkeit brauchen das alles zu putzen."

Verdammt, sie ist mir doch nachgegangen.

„Ihr Blossoms seid nicht wirklich gesprächig oder bist das nur du?"

Ihre Augen wanderten zu Toni, die sie immer noch mit demselben frenchen Ausdruck anlächelte. Nervosität breitete sich in Cheryl's Körper aus und der Rotschopf versuchte schnell an eine gute Antwort zu denken.

„Ich habe dir nichts zu sagen."

Wow, das war doch irgendwie gemein.

Bevor die Brünette noch antworten konnte war Jason die Treppen hinunter gekommen und begrüßte Toni mit einer Umarmung. Wie es sich wohl anfühlen musste von ihr umarmt zu werden... Omg was denkst du denn da, Cheryl?!

„Meine Eltern werden gleich hier sein, Toni. Lass uns nochmal alles in Ruhe durchgehen."

Zusammen mit Toni setzte er sich auf die Couch und besprach nochmal jedes Detail ihrer Fake-Lovestory.

Cheryl versuchte es. Sie versuchte wirklich sich auf ihre Zeichnung zu konzentrieren aber immer wieder fand sie ihren Blick auf den langen beinen von Toni, die fast nicht bedeckt waren.

Hätte Cheryl nur gewusst, dass Toni's Augen auch so oft auf sie gerichtet waren.

Fake LoveStories to obsess over. Discover now