NEUE FF: CHANGES!!!
Spät in der Nacht hatte ich mein Zimmer fertig eingeräumt. Leslie war schon vor einer Weile schlafen gegangen, aber ich war einfach noch nicht Müde. Ich ging in das Bad und stellte mich vor den Spiegel. Ich bürstete meine Haare, band einen Zopf und machte mich fertig fürs Bett. Ich schaltete das Licht aus und setzte mich auf mein neues Bett. Ich schaute aus dem Dachfenster über der Kommode. Sterne glitzerten und der Mond stand hell am Himmel. Ich seufzte. Ich stand auf und lehnte mich an den Fensterrahmen. Ich sah Sydney, es war ruhiger als in London. Aber ich genoss die Ruhe vollkommen. Ich starrte eine Weile aus dem Fenster, bis ich mich wieder in mein Bett legte. Meine Augen fielen zu.
„Em!“ weckte mich Leslie. „Was?“ knurrte ich. „Es ist schon spät!“ „Wie viel Uhr ist es?“ „11 Uhr.“ „Oh. Ich bin erst so spät ins Bett. Scheiß Jetlag“ „Glaub ich. In einer Woche ist alles Wieder normal!“ „Eine Woche?!“ fragte ich. „Das wird schon!“ Leslie grinste mich an. „Komm. Lass uns frühstücken.“ Gemeinsam gingen wir in die Küche. Les nahm sich ein Toast und ein Glas voll mit irgendetwas. „Was ist das?“ fragte ich stirnrunzelnd. „Vegemite!“ Leslie sah mich an uns grinste, weil mein Gesicht sehr fragend aussehen musste. „Hat Luke nicht davon erzählt? Er liebt dieses Zeug! Die anderen auch.“ „Nein.“ „Probier’s mal! Wird dir schmecken!“ sie grinste mich an. „Ist das dein Ernst?“ „Ja.“ Ich zog fragend eine Augenbraue hoch, aber Leslie zuckte nur mit den Schultern. Ich nahm eine Scheibe Toast und setzte mich an den Tisch. Mit einem Fragenden Blick reichte mir Leslie das Glas Vegemite. Ich seufzte und bestrich eine Ecke. Leslie bestrich gleich ihr ganzes Toast mit einer dünnen Schicht und biss hinein. Sie aß es, als würde es ihr schmecken. Also biss ich auch in mein Brot. Ich sah, wie Leslie anfing zu grinsen, das sich dann in ein Lachen verwandelte, als sie meinen Gesichtsausdruck gesehen hat. „Schmeckt nicht?“ fragte sie „Bist du verrückt! Das Zeug ist widerlich!“ „Ach, es geht.“ „Ganz und gar nicht. Nach was schmeckt das bitte?“ „Salz? Gewürze?“ „Ja! Wie kannst du so was essen?“ „Ich hab’s auch gehasst, aber Calum hatte nichts anderes bei sich zu Hause, da musste ich es essen. Man gewöhnt sich an den Geschmack.“ „Na ja. Meins ist es nicht.“ Ich stand auf und holte ein glas Marmelade. Les grinste mich nur an.
Wir frühstückten zu Ende und ich ging in das Bad, um mich fertig zu machen. Ich duschte schnell und föhnte dann meine Haare. Dann ging ich in mein Zimmer und stand vor dem Kleiderschrank um mir meine Sachen rauszusuchen. Ich nahm eine weiße, ärmellose Bluse und eine schwarze, hoch geschnittene Shorts. Meine Haare ließ ich einfach glatt über meine Schultern fallen. Ich schminkte mich leicht und ging dann zu Les ins Zimmer. „Das ist ja schön hier!“ sagte ich. „Stimmt. Du warst ja noch gar nicht hier drin!“ Leslies Zimmer war genauso groß wie meins, hatte auch eine Schräge, aber eine komplett andere Einrichtung als meins. Die wände waren blau gestrichen und sie hatte weiße, nicht so wie ich holzfarbene, Möbel. Es war sehr gemütlich eingerichtet. Wir nahmen unsere Taschen und zogen uns unsere Schuhe an. Ich wählte meine Sandalen. Draußen war es angenehm warm. Es war komisch. In London war es um diese Jahreszeit kalt und regnerisch, aber hier war ende Sommer und die Sonne war wunderbar warm. Les wollte mir die Stadt zeigen. Wir gingen einen kurzen Weg bis zum Meer und gingen dort weiter.
„Also hier sind wir immer am liebsten, hier waren wir auch Gestern!“ „Das ist echt schön!“ Es war eine art Bucht, die Sonne schien auf das glitzernde Wasser. „Das da hinten ist das Konzerthaus!“ Les zeigte auf das riesige Gebäude. Es ist unglaublich das alles echt zu sehen. „Und das da ist die Harbour Bridge.“ Sie drehte sich etwas weiter und zeigte auf die riesige Brücke. „Wow!“ sagte ich. „Das ist es!“ grinste Les. „Los. Lass uns weiter.“ Ich nickte und folgte Leslie. Nach einer Weile standen wir direkt vor dem Konzerthaus und ich sah die vielen Hochhäuser. Die Sonne spiegelte sich in den modernen Häusern. Die Innenstadt sah so anders aus als dort, wo ich wohnte. Alles war aus Glas und ich sah kaum solche hübschen Häuser wie in meiner Straße. Eine riesig lange Straße erstreckte sich zwischen den riesigen Häusern. Unzählige Geschäfte, Restaurants oder Cafes befanden sich dort. „Das ist mein Lieblings Cafe! Die Muffins sind göttlich!“ sagte Leslie grinsend. Sie zeigte auf ein kleines, sehr gemütlich aussehendes Cafe. Wir schlenderten durch die Straße und nach einer Weile trat ein riesiges Bauwerk in unser Blickfeld. „Das da.“ Leslie zeigte auf das Gebäude, „ist die Universität!“ Ich staunte. Ich hätte sie mir ganz anders vorgestellt. Viel Kleiner. Es sah auf der einen Seite Modern und auch sehr gepflegt aus, aber es hatte auch etwas Altes. Es hatte kein Flachdach, oder Fenster, die sich aneinander Reihten. Außen bestand es aus rötlichen, orangefarbenen und braunen Steinen. „Wenn du da hin gehen willst diesen Sommer, dann weißt du schon mal wo es ist.“ „Hm.“ Sagte ich. Wir gingen weiter. Wir setzten uns auf eine Bank. „Was ist mit Kim? Wo ist sie?“ fragte Les. Ich zuckte mit den Schultern. „Bei ihrem Dad, ich kann sie ja mal fragen, ob sie kommen will!“ Leslie nickte und ich schrieb eine Nachricht an Kim. Wenig später bekam ich schon eine Antwort. „Kim fragt, ob wir zu ihr kommen wollen, weil sie Sydney schon kennt.“ „Klar!“ sagte Les. Ich lächelte sie an. Es war schön, dass sie sich mit Kim anfreunden wollte. Es fühlte sich mit Leslie wieder so an wie vorher. „Okay, dann los!“ Les nickte wieder und wir standen auf. Wir, oder besser gesagt Leslie, suchten die nächste Bahnstation, die es überall in Sydney gab. Zum Glück hatte ich Leslie, denn ohne ihre Hilfe hätte ich niemals die richtige Bahn gefunden. Etwa eine Viertelstunde später kamen wir an. Die Häuser hier waren groß und modern. Es sah anders aus, als dort, wo Les und ich wohnten, und auch anders als die riesigen Hochhäuser. „Welche Hausnummer ist es?“ „25“ sagte ich. Wir gingen die Straße entlang und hielten an einem großen Haus. Es war weiß, mit großen Fenstern. Wir klingelten und Kim machte die Tür auf. „Hi!“ sagte sie. „Hey!“ sagten Leslie und ich. „Schön euch zu sehen!“ sagte Kim und umarmte uns. „Hallo!“ sagte eine Tiefe Stimme. „Das ist Dad!“ sagte Kim lächelnd. Ein großer Mann mit den gleichen dunkel blonden Haaren und blauen Augen wie Kim trat vor uns. „Ich bin James!“ sagte er mit einem lächeln. „Kommt doch rein!“ Leslie und ich traten in das Haus. Obwohl es so riesig war, hatte es auch etwas sehr gemütliches. „Kommt in mein Zimmer!“ sagte Kim. Wir gingen eine Treppe hoch in das Zimmer von Kim. Sie setzte sich auf das Bett. „Es ist so toll hier! Ich habe Dad so vermisst!“ sagte sie. „Und ich Luke!“ grinste ich. „Wohnt ihr alleine hier?“ fragte Les. „Nein. Das Haus wäre auch ein bisschen zu groß. Dad hat eine neue Freundin. Sie ist wirklich nett. Und sie haben eine gemeinsame Tochter. Sie ist so süß!“ „Echt?“ fragte ich. Kim sah so glücklich aus. Sie passte hier hin. Zu Australien, zu ihrem Dad. Ich kann sie mir genau Vorstellen, auf einem Surfboard, in den Wellen. Sie gehörte einfach nicht nach London. Ich freute mich so für sie. „Was ist mit Jeremy?“ „Ich habe keine Ahnung. Er schreibt mir täglich, aber ich denke mir, was bringt es.“ Ich sah, wie Leslie schluckte. „Ich kann ihn nicht sehen, und er hat mir ja gesagt, dass er mich nicht liebt.“ Ich nickte. Ich sah, wie weh es ihr tat. Und ich wusste genau, wie sie sich fühlte. Denn dieses Gefühl hatte ich so lange mit Luke…
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So, hier ist das neue Kapitel! :) Noch einmal, danke für so viele Leser, ich kann das gar nicht glauben! Vielleicht mögt ihr ja auch meine neue FF. sie heißt Changes und ihr findet sie im externen Link oder auf meinem Profil :) Hier ist der Klappentext:
Veränderungen sind immer schwer, aber ich bin bereit für Veränderungen.
Abhauen, irgendwo hin, wo du du sein kannst. Ich will nicht mehr das Leben führen, das ich jetzt führe. Mir von jeder erdenklichen Person in meinem Leben vorschreiben zu lassen, wie mein Leben aussehen soll. Ich soll mich anpassen und so sein, wie sie es für richtig halten. Und wenn es nicht tue, dann stoßen sie mich weg und lassen mich alleine.
Es ist so ein schönes Gefühl, verstanden zu werden, eine beste Freundin zum reden zu haben, und jemanden, für den du alles tun würdest. Nur mit ihnen ist deine Welt komplett. Das erste Mal in meinem Leben fühle ich mich wohl. Und zu Hause, obwohl ich auf der anderen Seite der Welt bin.
Ich kann diesen wunderbaren Ort nicht verlassen, der mich zu einem neuen Menschen gemacht hat, aber irgendwann hört auch der Schönste Moment auf…
Ich widme dieses Kapitel Lukes_little_girl. Ich hoffe es gefällt dir! :)
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Beautiful Fortuity (Luke Hemmings Fan Fiction)
FanfictionKann man jemanden lieben, den man nicht kennt? Jemanden, der von einem ganz anderen Kontinent kommt als man selbst? Jemand der über tausend Kilometer von dir entfernt wohnt? Jemanden, den man erst ein mal gesehen hat, aber innerlich weiß, dass man i...
