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Taehyung P.o.V

Mein Name ist Kim Taehyung, ich bin 23 Jahre alt und lebe in Seoul. Man kennt mich jedoch auch unter dem Namen Park Jae, jedoch nur zum dienstlichen Zwecke. Für mich ist heute ein Tag wie jeder andere auch. Früh aufstehen, mich für den Tag vorbereiten, meiner Arbeit nachgehen und hoffen, dass nichts schief geht.

Ich habe gerade Sex in einer Badewanne. Mein Gegenüber nennt sich Xiumin, mit bürgerlichem Namen heißt dieser jedoch Kim Min-seok und ist ein Mitglied der momentan angesagtesten K-Pop Boygroup: Exo. Er ist jung, reich und erfolgreich. Jedoch ist er auch der Mörder zweier Menschen, obwohl ihn das Gericht als >nicht schuldig< empfunden hat.

"Baby...härter~" stöhnt er gerade und dies lasse ich mir nicht mehrmals sagen. Ich beschleunige meine mittlerweile schlampigen Stöße in ihn noch einmal und komme nicht drum herum, selbst aufstöhnen zu müssen.

Nach ein paar weiteren kräftigen Stößen meinerseits spüre ich den unter mir liegenden zusammen zucken, was mir verrät, dass dieser seinem Höhepunkt nicht mehr fern liegt. Dies bestätigt mir dieser auch mit einem "I-Ich... k-komme~" seinerseits und ich spüre bereits wie sein Schließmuskel sich zusammen zieht und sein Penis zu zucken beginnt, wodurch sich sein Saft zwischen uns verteilt. Mit der entstandenen Enge an meinem Glied, gibt er mir somit den Rest. Kurze Zeit drauf ergießen ich mich bereits in das von ihm übergestülpte Kondom und lasse meinen Orgasmus durch ein paar weitere Stöße ausklingen. Mein letzter Sex ist bereits einige Wochen her, was mich diesen um so mehr genießen lässt.

Mir fällt auf, wie der unter mir liegende noch Probleme damit hat, seine Atmung unter Kontrolle zu bekommen und jetzt wo ich mich ihm entzogen habe, auch seine Augen wieder öffnet. Er wimmert daraufhin kaum merklich auf und schaut mich nun mit seinen großen dunklen - fast schon schwarzen - Augen an und beginnt zu sprechen. "Weißt du, dass war der beste Sex den ich je hatte und ich habe bereits mit vielen Männern geschlafen." Solche Aussagen bekomme ich oft zu hören, sehr oft, um ehrlich zu sein von fast jedem meiner Sexualpartner. Dennoch kann ich es nicht abstreiten, wie sehr es mir gefällt, dies wieder und wieder zu hören. Und auch wenn es von einer Person wie meinem Gegenüber kommt, fühle ich mich durch solche Komplimente in meinen Tun bestärkt, auch wenn er nur meine sexuellen Leistungen preist.

Ich antworte ihm nur mit einem kurzen "Ich weiß, schließlich bin ich das für jeden." und sehe einen fragenden Ausdruck in seinem Gesicht entstehen. Diese Verwirrtheit schüttelt er jedoch schnell wieder beiseite und beginnt aufs neue zu sprechen. "Du gefällst mir Jae! Nimmst kein Blatt vor den Mund und bist dir deiner Fähigkeiten scheinbar sehr gut bewusst." Auf diese Worte seinerseits reagiere ich mit einem leisen seufzen, was der andere aber überhört und wieder anfängt breit zu grinsen.

Dieses Grinsen wirkt nunmehr sehr schelmisch und ich erkenne nun auch eine Art funkeln in seinen Augen. Seine ganze Mimik verrät mir, dass er bereits Lust auf eine zweite Runde bekommen hat. "Weißt du, was mich wirklich glücklich machen würde?" Fragt er an mich gerichtet. Was ich mit einem Augenbrauen hochziehen beantworte.

Nun mustert er mich mit einem immer breiter werdenden Grinsen, worauf ich mir auf die Unterlippe beisen muss. "Ich sehe dir deine Erregung förmlich an." Beginnt er wieder zu sprechen und kommt mir meinem Gesicht näher, um mir einen Kuss zu geben. Jedoch drücke ich ihn mit Leichtigkeit wieder runter in die Badewanne und sage darauf hin nur "Baby, ich küsse nicht und das weißt du." Darauf äußert er sich nur mit einem lauten Schnaufen, welchem ich aber keine Bedeutung schenke und er beginnt von neuem zu sprechen "Dann eben ohne küssen, aber dafür fickst du mich jetzt noch einmal richtig hart." und starrt mir dabei unentwegt mit seinen lustverzehrten Augen in die meinen.

"Tut mir echt leid Baby, aber daraus wird nichts mehr." Kommt nur noch Monoton aus mir heraus und ich konzentriere mich bereits auf das nun folgende. "Was..." Bringt er nur noch quickend heraus, bevor ich meine Hände an seinen Schultern platziere und damit beginne, seinen Körper unter Wasser zu pressen.

Nun scheint er die Lage, in welcher er sich befindet zu verstehen und beginnt wie wild um sich zu schlagen, trifft mich aber kaum merklich. Ich sehe ihm in die Augen und erkenne wie Panik in ihnen aufsteigt, pure Panik. Von der Lust die man noch kurz davor gesehen hat ist nun nichts mehr übrig und ich verstärke meinen Griff an seinen Schultern, um sicher zu gehen, dass er sich nicht mehr befreien kann.

Er öffnet seinen Mund, was eine ganz natürliche Reaktion ist wenn man gerade dabei ist zu ertrinken. Angst breitet sich im Körper aus und auch wenn man versucht seinen Mund geschlossen zu halten, öffnet man diesen dennoch nach nur kurzer Zeit. Durch den Mangel an Sauerstoff fühlt sich das Gehirn an, als würde es förmlich explodieren und man versucht wieder zu atmen, um das Gehirn wieder mit dem benötigten Sauerstoff zu versorgen. Statt Luft, gelangt Wasser in die Lunge, wodurch sich die Panik des Menschen noch einmal steigert und dies nur zum schnelleren Tod durch Erstickung führt.

Und damit bin ich bei meinem Stichwort >Tod< angelangt, sehe nochmals in das Gesicht des anderen. Sofort fällt mir auf wie er sich nicht mehr zu bewegen scheint und höchst wahrscheinlich bereits Tod ist. Um mir seinem Tod auch einhundert Prozentig sicher zu sein, verharre ich noch einige Zeit in dieser Position und über nach wie vor Druck auf seinen Oberkörper aus.

Als ich mir seines Todes kurz darauf sicher bin, steige ich aus der Badewanne und ziehe das Kondom von meinem nunmehr erschlafften Glied. Stecke es in meine Hosentasche und beginne damit, mich wieder anzuziehen. Nachdem ich damit fertig bin, gehe ich zu meiner Tasche und nehme mir Handschuhe und Putzutensilien zur Hand. Ich beginne damit, meine Spuren im Badezimmer zu beseitigen.

In der restlichen Wohnung muss ich dies zum Glück nicht erledigen, da ich darauf geachtet habe nichts anzufassen und mit Xiumin gleich im Badezimmer verschwunden bin.

Als ich mit meiner Reinigungsaktion fertig bin, schaue ich mich ein letztes mal um und gehe sicher, keine Spuren hinterlassen zu haben, weder in diesem riesigen Badezimmer, noch an dem Toden. Mein Blick liegt nun auf dem Verstorbenen und mir fallen seine dunklen, noch immer geöffneten Augen auf. Seine Haut sieht wie nach einem zu langen Bad bereits sehr schrumpelig aus. Ich ziehe mir nun meinen schwarzen Mantel über und setzte einen Hut auf, den ich bereits beim hereinkommen getragen habe, um nicht von Überwachungskameras erkannt zu werden.

Ich verlasse die Wohnung und kurz darauf das Haus zur Hintertür, stehe nun in einer Seitengasse. Es ist dunkel, da es bereits 2 Uhr in der Früh ist und nur der Mond etwas Licht zu spenden scheint. Ich nehme mein Handy aus meiner Tasche und wähle einen meiner Kontakte. Es klingelt nur kurz, bis eine mir bekannte Stimme am Apparat ertönt und ich kurz und knapp "Das Ziel ist ausgeschaltet" von mir gebe und wieder auflege. Erst jetzt kann ich wieder beruhigt ein- und ausatmen,

Ich beginne mich in Bewegung zu setzten und bevor ich die dunkle Gasse verlasse kann, bemerke ich ein leises Rascheln. Woraufhin ich wie erstarrt stehen bleibe und meinen Kopf in Richtung der Quelle des Geräusch drehe. Mit meinem Blicke hinter mich gerichtet, erkenne ich aber nach längerem Hinsehen nichts unauffälliges.

Langsam glaube ich, Paranoid zu werden und beginne, mir Sachen einzubilden. Ich atme erleichtert aus und verlasse diesen düsteren Ort letztendlich.

Rights of a Murder | TaekookStories to obsess over. Discover now