Kapitel 1

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Beep! Beep! Beep! Bee... ertönte es plötzlich aus meinem Handy, bevor ich den Alarm ausstellte und wegen meiner Müdigkeit beschloss, mein Handy in 15 Minuten nochmal klingeln zu lassen, und dann erst aufzustehen. Ich legte es wieder auf meinem Nachttisch ab, drehte mich um und versuchte wieder einzuschlafen, als plötzlich
Meep! Meep! Mee

"Was?" fragte ich übermüdet und genervt in mein Handy, während ich es mir ans Ohr hielt.

"Schläfst du etwa noch? Und hast du ernsthaft schon wieder deinen Wecker ausgestellt?!" fragte mich die Stimme am anderen Ende der Leitung. "

Man Becca. Du weißt doch was heute für ein Tag ist!" kreischte meine beste Freundin hysterisch in ihr Telefon, sodass ich es erstmal 3 Meter von meinem Ohr weghalten musste um nich taub zu werden.

"Was redest du da? Was soll heute scho..." da stockte ich plötzlich als es mir wieder einfiel. Unser Umzug! Oh mein Gott das hätte ich ja fast komplett vergessen!

Als sie merkte, dass es mir wieder eingefallen ist, konnte ich ihr Grinsen schon förmlich durch den Hörer hören.
"Alsooo... Aufstehen!" sagte sie noch in der Hoffnung ich würde endlich wach werden, doch das war ich bereits.

Ich war hell wach. Ich war so wach, dass ich plötzlich ohne richtig Kontrolle über meine Beine zu haben aus dem Bett sprang und in Richtung Bad lief und dabei komplett vergaß aufzulegen.

"Hallo? Haaalloo? Bist du noch dran?" erklang es dann aus meinem Handy und ich hielt es mir wieder ans Ohr.

"HAAALLOO?!" schrie Lydia mir dann schon wieder in mein Ohr und vermutlich war ich jetzt endgültig taub.

"Ja, Gott, Schrei doch nicht so! Ich mach mich jetzt fertig. Tschüss." Und schon hatte ich aufgelegt, ohne auch nur eine Antwort abzuwarten.

Ich ging ins Badezimmer, schaltete Musik an, zog mir meine Schlafsachen aus und stieg unter die Dusche. Als ich fertig war, trocknete ich mich ab, wickelte mir ein Handtuch um den Körper und eins um meine langen hellbraunen, gelockten Haare, putzte Zähne und ging dann zurück in mein Zimmer.

Doch dafür müsste ich erstmal den langen, kalten Weg durch das Haus bis in mein Zimmer auf mich nehmen, da ich leider kein eigenes Bad hatte.

Ich stellte die Musik lauter und fing an laut mitzusingen. Inzwischen war ich richtig gut gelaunt, da ich mich schon so sehr freute, endlich nach California zu fliegen und dort auf die Schule zu gehen. Ich hoffte so sehr, dass die Gastfamilie bei der wir dann wohnen werden auch nett ist. Während ich so über den Tag  nachdachte, ging ich in meinen kleinen begehbaren Kleiderschrank und kramte mir Unterwäsche, eine schwarze Highwaest, ein weißes T-Shirt und Socken raus und zog sie mir an. (BILD)

Als ich mit Anziehen fertig war, föhnte ich mir noch meine Haare und band sie mir zu einem schnellen Dutt um dannach in die Küche zum Frühstücken zu gehen

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Als ich mit Anziehen fertig war, föhnte ich mir noch meine Haare und band sie mir zu einem schnellen Dutt um dannach in die Küche zum Frühstücken zu gehen.

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