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Lia Sicht:

Ich sitze vor meinem Schrank und schaue was ich heute für die Schule anziehe. Doch nach fünf Minuten entscheide ich mich für ein Schwarzen Pullover und eine Jeans. Angezogen mache ich noch meine Haare, schnappe mein Rucksack und gehe runter. Ich nehme mein Frühstück was meine Mutter für mich gemacht hat mit und gehe zum Bus.

Der Bus kommt gleich als ich grade komme und ich steige schnell ein. Er fährt los, ich hole meine Kopfhörer raus und schließe sie an meinem Handy an. Ich setze sie auf und starte meine Playlist mit meinen Lieblingsliedern. Nach 15 Minuten sehe ich schon meine Schule und steige aus als der Bus hält.

Ich packe meine Kopfhörer und Handy in mein Rucksack da ja Handy verbot an der Schule herrscht. Ich sehe schon meine Freunde vor dem Eingang warten. Schnell laufe ich zu ihnen und begrüße alle mit einer Umarmung.

Zusammen gehen wir rein und schlendern den Schulflur lang. Die anderem erzählen mit einander und ich laufe stumm neben ihnen her.

Im Klassenzimmer setze ich mich an mein Platz und packe meine Sachen aus. Unsere Lehrerin kommt rein und schaut auf die Uhr was ich auch tue bis der Sekundenzeiger auf der Zwölf steht und es klingelt. Alle stehen auf und das getuschel hört auf. "Guten Morgen 9b" begrüßt uns Frau Dörfel. "Guten Morgen Frau Dörfel" begrüßen wir sie im Chor und setzen uns leise hin. Sie startet den Unterricht, in der Klasse hört man nichts außer das geräusch von schreibenden Stiften.

Ich bin fertig mit den aufgaben lösen und starre aus dem Fenster. Vögel fliegen draußen umher und ich lächel leicht. Wenn ich doch auch nur fliegen könnte weit weg von all dem Schmerz und Kummer.

Total in Gedanken habe ich nicht gemerkt wie es geklingelt hat und das Zimmer immer leerer wird. Ich packe schnell meine sachen zusammen und laufe zum nächsten Zimmer wo wir unterricht haben.

×Nach der Schule×

Ich verlasse das Schulgebäude und muss feststellen das es regnet. Es stört mich nicht und ich laufe im Regen nach Hause. Ich hätte den Bus nehmen können aber bei Regen verzichte ich drauf. Total durchnässt komme ich zuhause an. Ich bin wieder allein zu Hause nichts neues für mich. Ich ziehe meine Schuhe und Jacke aus.

Ich gehe ins Bad und ziehe meine restlichen klamotten auch aus. Ich schaue in den Spiegel und betrachte mich. Was ist nur aus mir geworden? An meinem Hals ist eine größere Narbe und an meinen armen sind auch Narben. Ich hatte schon zwei Suizid versuche hinter mir und beide habe ich überlebt. Schade eigentlich...

Ich wende mein Blick ab und gehe warm duschen. Ich lasse das Wasser einfach über mich laufen und denke nach. Warum Liebe ich sie? Warum genau sie?

458 Wörter

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