Prolog

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Eine junge Frau ging Ausdruckslos durch den Wald. Viele Kilometer waren sie gegangen, mehre Tage, ununterbrochen. Ihre Kleidung war zerfetzt, ihre Haare waren zu allen Seiten aufgebauscht. Ein leerer Blick fiel auf die Straße, die sie seit Stunden entlang lief. Der Vollmond strahlte durch die Baumkronen auf sie nieder. Ihr Blut am Hemd war schon getrocknet und doch sickerte immer noch welches aus ihrer Bauchwunde. Ihre kleine Umhängetasche hielt sie eisern fest, während sie langsam in den Wald ging. Ein großer Wolf kam auf sie zu gerannt und blieb vor ihr stehen, ein Zweiter folgte. Einer verwandelte sich, der Andere begab sich in Angriffsstellung und fing an wild zu knurren.

"Wer bist du und was machst du hier!?"


Fuhr der, nun Mann, die junge Frau an. Sie drehte sich zu ihnen um. Langsam, ohne jegliche hetze. Die Wölfe starrten sie nun geschockt an. Doch sie dachte nur: Werwölfe! Endlich sicher.


Mit diesem Gedanken und der letzten Kraft verwandelte sie sich in einen Wolf. Ein schneeweißer Fellball, der zu erschöpft, war um noch einen Schritt zu gehen und sich lieber hinlegte und schlief. Leider für immer.

Die Wölfin des Mondes Stories to obsess over. Discover now