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'Wollt ihr etwa schon gehen, Haley?' Die Stimme kam mir bekannt vor, erweckte allerdings keine guten Erinnerungen in mir. Sofort blieb ich stehen, starr vor Angst. 'Lass uns gehen, Haley.' Liam zog an meinem Arm wie ein wilder, doch ich konnte mich nicht rühren. Ich war wie gelähmt. 'Na, hast du immer noch Angst vor mir?' 'Halt die Klappe.' sagte ich leise. 'Was?' Ich drehte mich um und rannte auf ihn zu. 'Du sollst deine Klappe halten!' Ich hämmerte mit all meiner Kraft auf Daniel's Brust. Liam versuchte mich weg zuziehen, aber auch hier blieb ich stur. 'Du bist stärker geworden was?' Er lachte laut auf. 'Aber noch nicht stark genug!' Er hob mich hoch und schleuderte mich kurz darauf durch den Saal. Alle Augen waren wieder einmal auf uns gerichtet. 'Du Mistkerl! Ich sagte dir, du sollst sie in Ruhe lassen!' Erst sah Liam zu mir, um sicher zustellen das mir nichts weiter passiert ist, bevor er sich auf Daniel stürzte. Dieser schnippte mit den Fingern und zwei große Männer, tauchten wie aus dem nichts aus und ergriffen Liam. Er versuchte sich zu wehren, aber es klappte nicht. Liam ist der stärkste Mann den ich kenne, doch gegen zwei von seinem Kaliber kommt er nicht an. Ich lag immer noch auf dem Boden und versuchte meine Schmerzen zu unterdrücken. Daniel wandte sich mir zu. 'Ich habe doch gesagt, ich komme wieder Baby.' 'Fick dich!' Ich spuckte ihm ins Gesicht, weshalb er wütend wurde. Er knallte mir links und rechts eine und grinste dann schellmisch. Warum hilft denn keiner? Hier stehen so viele Personen, doch alle schauen sie nur. 'Lass deine Finger von ihr und verschwinde!' schrie Liam. Er gab den Männern ein Zeichen, worauf hin sie Liam in den Magen schlugen. Dieser sackte auf dem Boden zusammen. 'Hey, was soll das?' Julian kam aus der Menge gerannt, hinter ihm ein paar weiter Jungs. Ich kroch langsam zu Liam herüber, welcher vor Schmerzen zusammen gekauert da lag. 'Was willst du Kasper denn jetzt?' 'Ihr verschwindet jetzt wieder, oder....' 'Oder was?' 'Ich rufe die Polizei.' 'Das wirst du schön bleiben lassen!' Daniel schrie Julian an und seine Männer gingen auf ihn los. Auch Julian's Jungs mischten sich mit ein, aber es kamen immer mehr von Daniel's Komplizen. Sie hatten keine Chance. Ich sah mir die Schlägerei eine Weile an, bis ich nicht mehr konnte. 'Stop!' schrie ich. Daniel sah mich an und die anderen hörten auf. 'Was willst du?' 'Nach was sieht es denn aus, Baby. Ich habe doch gesagt, das du nicht so ungestraft davon kommst.' Schon wieder lachte er. 'Was hast du vor?' 'Ich werde dich töten, was denkst du denn?' Er holte aus seiner Jacke eine Pistole und hielt sie auf mich. 'Eine falsche Bewegung und dein Freund ist tot!' 'Das wagst du nicht Daniel! Lass den Scheiß. Er kann nichts dafür.' 'Ach nein?' Er zielte auf Liam und feuerte einen Schuss ab. Vor Schreck und auch Angst, er könnte ihn getroffen haben, kniff ich die Augen zu. Der gesamte Saal wurde ruhig, die Musik wurde abgestellt und für die, die es noch nicht mitbekommen hatten, bekamen genauso einen Schreck wie ich. Langsam öffnete ich meine Augen wieder und sah als erstes auf Liam. Es waren keine sichtbaren Verletzungen zu sehen. 'Das nächste mal schieße ich nicht vorbei, versprochen.' Daniel sagte dies in einem provokanten Unterton, so als sei alles hier selbst verständlich und seine Freizeitaktivität. 'Daniel, ich mache alles was du willst aber lass Liam aus dem Spiel! Bitte.' Ich flehte ihn an, denn wieder einmal war die Sorge Liam könnte etwas zustoßen, größer als die Angst das Daniel mir etwas antut. 'Alles?' 'Ja, alles. Aber lass die anderen in diesem Saal in Ruhe. Außerdem sollen deine Jungs meine Freunde loslassen.' Ich versuchte so stark wie nur möglich zu klingen. 'Na schön. Jungs, lasst sie los. Aber versucht ihr irgendwas, seit ihr tot, alle!' Seine Männer ließen von Julian und CO. ab und stellten sich wieder etwas abseits. 'Also, was genau soll ich machen?' 'Du? Gar nichts. Das übernehme ich.' Mit der Waffe in der Hand kam er auf mich zu. Da ich, auch wenn ich es nicht wollte, Angst vor Daniel hatte, wich ich zurück. Er lies sich davon allerdings nicht abbringen und mein Weg endete an der Wand. 'Weist du was jetzt passiert?' Ich schüttelte mit dem Kopf und sah ihn nicht an. Seinen Atem und den damit, für mich, ekelhaften Geruch konnte ich spüren sowie auch riechen. 'Du wirst jetzt nochmal mir gehören und dann werde ich dich töten.' Was meinte er mit, ich werde ihm gehören? 'Was machst du mit den anderen? Ich meine sie haben dich und deine Komplizen gesehen, denkst du da alle werden da die Klappe halten?' 'Lass das mal meine Sorge sein.' sagte er laut, doch flüsterte mir im nächsten Moment noch etwas ins Ohr. 'Ich werde sie alle umbringen, glaub mir und jetzt halte still.' Er küsste meinen Hals und berührte meinem kompletten Körper. Ich versuchte mich zu wehren, doch er presste mich an die kalte Mauer. Immer wieder fuhr er zwischen meine Beine. Daniel stand so nah an mir, das ich seine Erregung Spuren konnte. Ich bettelte, er solle bitte aufhören, aber das tat er nicht. Es spornte ihn noch an. Das hatte er also vor, er wollte mich vor versammelter Mannschaft vergewaltigen. Liam hatte es schon vor einer Weile gepeilt, denn schon als Daniel auf mich zu lief wurde er unruhig und wurde wieder von den Männern festgehalten. Die ganze Zeit über, schrie er Daniel an und beleidigte ihn. Und dann geschah es. Daniel öffnete seine Hose, hob mich hoch und vergewaltigte mich. Seine Bewegungen waren schnell und hart und verursachten starke Schmerzen in mir. Zum Glück ging es schnell und ich kauerte mich auf dem Boden zusammen. Liam schrie immer noch und kämpfte gegen die Männer an, was ihn nicht viel brachte. 'Du Schlampe bist noch immer so gut wie ich dich in Erinnerung hatte.' Mit jedem Satz machte er Liam wütender. Die anderen im Saal beobachteten still und ängstlich das Treiben. Und für die die gehen wollten, war es zu spät. Daniel's Männer hatten jeden Ausgang versperrt. 'So und jetzt kommen wir zum Ende.' Er wischte sich den Schweiß von der Stirn und richtete seine Waffe wieder auf mich. Sein Finger lag schon am Abzug und in einem Bruchteil einer Sekunde, riss sich Liam los. Im selben Moment feuerte Daniel die Pistole ab. Das letzte was ich sah, war das sich Liam zwischen mich und Kugel warf.

Haley's POV

'Liam!' Ich erwachte mit einem lautem Schrei aus einem Albtraum. Schweiß gebadet sah ich mich um, musste aber feststellen das ich alleine war. 'Wir sind nicht mehr zusammen, du Trottel.' sagte ich zu mir selbst. Ich lies mich zurück ins Kissen fallen und wollte weiter schlafen, doch der Gedanke das Liam etwas passiert sei, ließ mich nicht los. Was ist wenn es doch kein Traum war, ging es mir im Kopf herum. Auch wenn es blöd klingen mag, aber ich werde ihn später anrufen. Es ist jetzt immerhin erst 4 Uhr Morgens.

Gotta be you (Liam Payne ff)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!