1~ The beginning of this shit

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Tae POV

Langsam schlenderte ich durch die Straßen von Seoul. Wie jeden Tag in der Hoffnung dass mich niemand sah. Manch einer würde sich vor mir erschrecken. Augenringe und Narben bedecken meinen Körper. Die Augenringe kamen vom nicht schlafen, der Rest, weil ich die ganze Situation nicht mehr aushalte.

3 ganze Jahre. Ja drei schon schleppte ich diese Last mit mir rum. Wie lange ich es noch aushalten kann ? Ich weiß es nicht. Ich seufzte laut.

Da ich was zum wachhalten brauchte beschloss ich mir wie jeden Abend einen Kaffee zu holen. Also bog ich in die nächste Straße ab und zog mir die Kapuze meines grauen oversize Pulli über den Kopf. Diesen könnte ich auch mal wieder waschen, aber warum Sorge ich mich eigentlich um mich?

Ich habe bessere Probleme, naja eher gesagt Probleme mit den Problemen der anderen.

Das Leuchten des Schildes was über dem Shop hing holte mich wieder zurück in die Realität.

Vorsichtig öffnete ich die Tür ging zum Tresen und schaute nicht hoch. Ich wusste wer da steht. Ich wusste dass ich die Person nicht mag. Sie konnte es nicht lassen sich um mich zu sorgen. Jedesmal fragte die Person was mit mir los ist, ob er mir helfen könnte, was mein Problem sei, ob ich eine Wohnung und genügend Essen und Trinken habe.

"Mister kann ich irgendwas für Sie tun" fragte er auch heute.

Schnell schüttelte ich meinen Kopf. Ich weiß selber nicht was ich brauche, was ich will oder wie ich mein Problem aus dem Weg gehe.

Hörbar atmete er aus.
"Also das gleiche wie jeden Abend?" sprach er weiter. Ohne hoch zu sehen nickte ich. Er füllte mir einen Becher mit Kaffee und überreicht ihn mir. Ich lege das nötige Geld in die Geldschale, doch er schüttelte dankbar den Kopf und meinte
"Ich denke du brauchst es nötiger". Er legte ein leiches grinsen auf und schob mir die Schale entgegen.
Da ich keinen Bock auf Diskussionen hatte nickte ich bloß nahm meinen Kaffee und das Geld und verließ schnell den Laden.

Draußen angekommen schlug ich einfach die nächstbeste Richtung an. Ziellos schlenderte ich wieder vor mich hin ich und nam einen Schluck von dem Kaffee. "FUCK ist der heiß". Menschen die wohl von der Nachtschicht nach Hause kam schaut mich fragwürdig an, doch diese Blicke ignorierte ich. Ich lief weiter und setze mich auf eine Bank. Dieses mal vorsichtig trank ich wieder einen Schluck von meinem Kaffee. Zum Glück hatte er sich abgekühlt. Ich schaue auf meine Uhr. Ihr dachtet wohl ich wäre Arm. Jedoch überweist wenn meine Mutter jeden Monat eine schöne Summe Geld von dir man gut leben konnte. Kurzinfo zu meiner Mutter: Meine Mutter hat mich mit meinem Problem allein gelassen, weil sie meinte ich bin verrückt geworden. Und mein Vater der ist bei meiner Geburt abgehauen. Meine Mutter meinte dass meine ganze Verhaltensweise vielleicht daran liegen könnte, dass ich ohne Vater groß geworden bin, aber daran liegt es nicht.
Ich seufzte.

Schon fast Mitternacht. Wieder nahm ich einen Schluck von meinem Kaffee, jedoch störte mich irgendwas am Kaffeebecher. Eigentlich war das ganze Teil 100% aus Pappe aber ander Seite hing ein kleiner Zettel weg. Ich riss ihn ab, überlegte ob ich ihn auf klappen sollte, entschied mich aber dafür und las was drinn stand:

'Wenn du Hilfe brauchst ruf mich an' und eine Handynummer

Sagte ich doch. Dieser Typ kann mich einfach nicht in Ruhe lassen. Trotzdem ist er der der einzigste wo sich etwas um mich sorgt. Also steckt ich den Zettel in meine Jackentasche. Vielleicht bräuchte ich ihn ja noch irgendwann?!

Da ich meinen Kaffee inzwischen Zeit schon ziemlich ausgetrunken hatte schmiss ich den Becher in einen Mülleimer und begab mich auf den Weg nach Hause.

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⏰ Last updated: Nov 05, 2017 ⏰

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Future Dreamer | VKOOKWhere stories live. Discover now