Wie alles begann...

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"And if you feel your sinking I would jump right over into cold cold water for you..."

So weckte mich Justin wie jeden Morgen sanft um 6:30 Uhr. Langsam tapste ich zu meinem Badezimmer . Ich sah in den Spiegel und mir blickten ein paar ozeanblaue Augen, die zu einem hellen Gesicht -zu meinem Gesicht- , gehörten entgegen.  Obwohl mir meine kurzen roten Haare wohlbekannt waren fühlte ich mich heute nicht wie ich selbst. Irgendetwas stimmte nicht. Vielleicht lag es an meinem Meet and Greet mit Justin Bieber dass ich in der Bravo gewonnen hatte. In einer Woche war es soweit. Da mein Vater meine Mutter als er von mir erfahren hatte verlassen hatte, suchte ich mir mein männliches Idol eben bei Stars wie Justin Bieber. Früher dachte ich oft darüber nach ob meine Existenz der Grund für diesen Schicksalsschlag war, so wie meine Mutter es mir ständig predigte. Doch inzwischen war mir bewusst dass er alleine die Schuld trägt, schließlich habe ich mir nie ausgesucht geboren zu werden. Trotzdem durfte ich mir oft anhören wie ähnlich ich ihm doch sah. Er hatte mir das schmale Gesicht und die Sommersprossen vererbt. Das war alles das ich je von ihm bekommen hatte. Obwohl ich natürlichen Hass für ihn empfand, gab es eine Seite von mir, die wünschte er wäre nie gegangen.

Ich vertrieb diese düsteren Gedanken aus meinem Kopf und band mir schnell einen Zopf nach hinten. Schnell zog ich noch ein einfaches T-Shirt über, tuschte meine Wimpern und ging wieder zurück in mein Zimmer.

Dort zog ich noch meine schwarze Lieblingshose an,die mir inzwischen schon viel zu groß geworden war.

Danach schlich ich in die Küche um meine Mutter nicht zu wecken und holte etwas Salat für meine Breitrandschildkröte Cassiopeia. Ich hatte ihr diesen Namen gegeben, da ich als Kind immer Momo geschaut hatte und sich mich daran erinnert hat, als ich sie im Tierheim gefunden hatte. Damals lag sie ganz alleine in einem kleinen Terrarium und niemand wollte sie, da sie schon alt und blind war.

Jetzt kroch sie gerade wieder fast gegen die Scheibe, aber ich konnte sie davor noch stoppen und setzte sie zu ihrem Futter.

Glücklich beobachtete ich, wie sie langsam begann an einem der Salatblätter zu knabbern.

Plötzlich hörte ich, wie jemand eine Tür zu schlug; meine Mutter war aufgewacht.
Vorsichtig schloss ich dass Terrarium, schulterte meine Schultasche und lief hinunter in die Küche um uns Frühstück zu machen.

Dafür schlug ich ein paar Eier auf und machte daraus für jeden ein Rührei.
Keine Sekunde zu spät stellte ich das Essen auf den Tisch, denn in dem Moment kam meine Mutter in die Küche.

Ich konnte noch den Alkohol in ihrem Atem vom Vorabend riechen und unterdrückte ein Würgen.

Ich zuckte kurz zusammen als sie mir auf die Schulter klopfte, das sollte wohl ein Dankeschön sein. Danach setzte sie sich wortlos an den Tisch und verschlang ihr Rührei. Mehr gab es da nicht zwischen uns zu reden.

"Mama?"

"Mmh?"

Okay, ich musste ihr davon erzählen.

"Du weißt ja noch letztens, als wir an der Tankstelle Zigaretten gekauft haben?"

"Ja genau, da war doch auch der Rudi da, der alte Wichser."

"Hmm, ja. Auf jeden Fall hab ich mir da doch eine Bravo von meinem Taschengeld gekauft."

"Ja was weiß ich, was du dir von deinem Geld kaufst.

Man konnte das Desinteresse förmlich von ihrem Gesicht ablesen. Kurz war ich davor, einfach aufzugeben, es hatte doch sowieso keinen Sinn, doch dann riss ich mich zusammen und erzählte weiter.

"Ja, auf jeden Fall, war dort drin ein Gewinnspiel für ein Meet & Greet mit Justin Bieber."

Ich erntete einen bösen Blick von ihr, sie mochte Justin Bieber nicht besonders.

"Das habe ich gewonnen und nächste Woche würde es Backstage im Olympiastadion stattfinden. Da wollte ich dich fragen, ob du mich vielleicht..."

Weiter kam ich nicht.

"Du glaubst doch jetzt nicht wirklich, dass ich dich da jetzt hinfahr, ich hab eigene Pläne und du kannst schauen, wie du selbst da hin findest! Du hast schon genug von meinem Leben für dich eingenommen und so viel ruiniert!"

Das war dann wohl ein Nein. Seufzend räumte ich die Teller weg und hörte noch, wie meine Mutter im Wohnzimmer vor sich hin fluchte. Ein Satz brannte sich besonders in meine Seele.

'Du undankbare, unnütze Platzverschwendung, scher dich zu dem Mistkerl, der sich dein Vater nennt!"

Wumms, damit flog die Tür zu.

Ich dachte nicht weiter darüber nach, ich würde wohl öffentlich fahren müssen und machte mich so auf den Weg zur Schule.

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Hey Leute ^^
Das ist mein erstes Buch hier auf Wattpad! Hoffe es gefällt euch :3

Bin natürlich für konstruktive Kritik offene aber seit bitte nicht zu harsch zu mir es ist schließlich mein Debüt :>

<3 :*

To już koniec opublikowanych części.

⏰ Ostatnio Aktualizowane: Aug 27, 2017 ⏰

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In den Fängen eines BadboysOpowiadania do pokochania. Odkryj je teraz