Kapitel 1

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[ Geschrieben für das Buch "Fanbase Projekt 2017 *Sommer*"
von -Notizbuch- ]

Harry Potter / Fantastic Beasts AU

New York City, 1926

Dominik Zone verließ gerade das Kongressgebäude und machte sich, statt wie die meisten Tage direkt nach der Arbeit nach Hause zu gehen, auf den Weg zum Markt. Er schritt die Stufen des stattlichen Gebäudes nach unten und beäugte seine Umgebung. Es hatte gerade geregnet und die steinerne Treppe war noch nass. Auf den unteren Stufen standen ein paar Kinder, die ihn staunend betrachteten. Er warf ihnen ein freundliches Lächeln zu, als er an ihnen vorbei schritt. Von außen sah er aus wie ein Geschäftsmann. Er trug einen feinen Anzug, darüber einen langen, dunklen Mantel, schöne Stiefel, in seiner rechten Hand seinen ledernen Koffer und einen schwarzen Regenschirm. Das Haupt des Bärtigen zierte ein einfacher Hut und um den Hals trug er einen gestreiften Schal, den er schon seit Schulzeiten besaß. Zwar schien er von außen ein gewöhnlicher Geschäftsmann zu sein, doch eigentlich war er das nicht. Eigentlich war das alles nicht so wie es schien. Eigentlich war all das nur Fassade. Dominik Zone war kein normaler Mensch, genauso wenig wie die Anderen im Kongress. Sie alle waren Zauberer. Verborgen vor den No-Majs, oder auch Muggeln, lebten sie, direkt unter ihnen.

Er schlenderte durch den Markt, begutachtete die Stände und überlegte, was er kaufen sollte. Gerade war er vor einem der Stände stehen geblieben und hatte einen Apfel in die Hand genommen, um ihn näher zu betrachten. Er drückte dem Händler ein paar Münzen in die Hand und ließ den Apfel in seiner Manteltasche verschwinden. Als er in die Tasche fasste, striff seine Hand seinen Zauberstab. Es war ein wunderschöner Stab, gefertigt aus Erlenholz und Einhornhaar, passte er perfekt zu ihm. Es war ein Stab für rücksichtsvolle und hilfsbereite Zauber, loyal denen gegenüber, die der guten Seite der Magie treu blieben. Dominik seuftze, wenn doch nur all die Muggel wüssten, dass Zauberer unter ihnen lebten und sie in Frieden miteinander leben könnten, das hätte so vieles einfacher gemacht. Doch so einfach war es nicht, woran er leider auch nichts ändern konnte. Er sah wieder auf und blickte zu dem Händler, war er doch einige Zeit nur still da gestanden und hatte nachgedacht, doch dieser schien nichts davon mitbekommen zu haben und hatte sich schon längst einem anderen Kunden zugewandt.

Als er sich umdrehte, um zum nächsten Stand weiter zu gehen, stieß er mit jemandem zusammen. Er konnte die Person gerade noch so halten, bevor sie mit ihm zu Boden fiel. Sein Gegenüber, ein großer Mann, ebenfalls mit Anzug und Mantel bekleidet, meinte, sich noch an ihm festklammernd "Entschuldigung! Es tut mir außerordentlich leid! Wo habe ich nur wieder meine Augen! Ich hoffe es ist Ihnen nichts passiert? Bitten sie vielmals um Verzeihung!" Gerade als Dominik etwas erwidern wollte, wurde ihm klar wen er dort vor sich hatte. Sein Atem stockte und sein Herz setzte einen Schlag aus. Er kannte diesen Mann nur zu gut. Es war einige Zeit her, seit er ihn das letzte Mal gesehen hatte. "Dario!" hauchte er dem Anderen entgegen. "Wie schön dich zu sehen!" Fröhlich lächelte er den Anderen an, während er sprach. Ein verwirrter Blick des Größeren. "Entschuldigung? Haben wir uns schon einmal gesehen? Sie kommen mir bekannt vor, aber ich bin mir gerade nicht so ganz sicher." Ein schmerzhaftes Ziehen in Dominik's Brust. Dario hatte keinerlei Erinnerung an ihn. "Ja, wir kennen uns. Aber es ist schon eine Weile her." Er schluckte, die Erinnerung schmerzte und als er ihn nach all den Jahren so wieder sah, schossen ihm all diese Bilder wieder in den Kopf.

》Obliviate《 KelayCerita yang bikin terobses. Temukan sekarang