In 2 Wochen wäre es soweit, ich könnte mein 4. Schuljahr in Hogwarts besuchen. Wären da nicht meine Eltern, welche mir meinen grössten Traum zerstörten. Wie in einer Seifenblase träumte ich schon seit ich denken konnte, von Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei. Ich wollte vom sprechenden Hut in mein zukünftiges Haus eingeteilt werden, in der grossen Halle essen, neue Freunde und Zaubersprüche kennenlernen. Und vor 5 Jahren dann die niederschmetternde Nachricht, dass ich nie nach Hogwarts gehen dürfte. Meine Eltern waren stolze, reinblütige Slytherins. Dieser Stolz war schon seit Jahren im Blut unserer Vorfahren und dann konnten sie es natürlich nicht akzeptieren, dass mein Bruder nach Hufflepuff kam. Der erste in der Familie, welcher in ein anderes Haus als Slytherin eingeteilt wurde. Das war vor 5 Jahren und genauso lange hatte ich ihn nicht mehr gesehen. Jeden Morgen wachte ich mit einem schmerzenden Herzen auf und vermisste ihn schrecklich. Sie hatten ihm verboten wieder nach Hause zu kommen. Er musste in Hogwarts bleiben oder bei Freunden unterkommen. Aus Angst, dass ich auch in ein anderes Haus kommen könnte, hatten meine Eltern mir untersagt nach Hogwarts zu gehen. Das einzige was ich durfte war, dass ich meinen Zauberstab holen durfte. Sie stellten ein Gesuch in Hogwarts, welches warum auch immer, genehmigt wurde, dass man mich von zu Hause aus unterrichten durfte. Mittlerweile war ich 14 Jahre alt und mir fiel gefühlt die Decke auf den Kopf. Ich hatte nie viele Freunde, wie auch wenn man immer nur daheim sitzt. Eine normale Schule besuchen konnte ich schliesslich als Hexe auch nicht. Gerade räumte ich meine ganzen Bücher in neuer Ordnung ins Regal in meinem Zimmer, als meine Mutter reingeplatzt kam. "Wo findet man einen Bezoar?" Erschrocken fiel ich vom kleinen Hocker und landete auf dem Boden. "Autsch." "Ich warte Alex." "Im Magen einer Ziege und übrigens, es hat echt weh getan.", schnautzte ich und ihre blauen Augen musterten mich. "Na los, steh auf. Es gibt noch vieles zu lernen." "Nein, ich habe die Schnauze voll.", murmelte ich und sie zog eine Augenbraue nach oben. "Was hazt du da gesagt?" "Ich habe gesagt, dass ich die Schnauze langsam voll habe und nach Hogwarts will!", sagte ich jetzt etwas lauter. "Du lässt mir keine Verschnaufspause, es geht dir immer nur ums Lernen. Bezoar hier, Zaubertrank da, ich habe nie Zeit für mich. Geschweige denn für irgendwelche Freunde, ich bin ganz alleine und drehe langsam durch. Wann versteht ihr das endlich?", eine Wutträne tropfte auf meine Wange und ich wischte sauer über meine Wange. "Ich weiss, dass du nach Hogwarts willst aber du kennst den Grund.", sie sah nach hinten und schloss dann meine Zimmertür. "Weisst du, wenn es nach mir ginge, würdest du schon längst dort sein und alles von den Professoren selbst lernen. Es ist wegen deinem V-." "Ich weiss, es ist wegen Dad. Aber wann versteht er, dass ein dummes Haus nichts an der Person ändert, die sie im Herzen ist? Nur weil Shawn in Hufflepuff ist, heisst es noch lange nicht, dass man ihn wie einen Aussätzigen behandeln sollte. Ich vermisse ihn Mom. Er ist mittlerweile 15 Jahre alt. Ich habe ihn schon 5 verdammte Jahre nicht mehr gesehen! Und er ist keine Enttäuschung.", den letzten Satz flüsterte ich und musste dann schluchzen. Sie nahm mich in den Arm und ich drückte mich an sie. "Ich rede noch einmal mit ihm, okay?" Ich nickte nur mit dem Kopf. "Geh jetzt schlafen, es ist schon spät.", sie küsste meine Stirn und verliess dann mein Zimmer. Ich wischte mir die Tränen weg und öffnete dann die Balkontür und sah in den Sternenhimmel hoch. Eine Weile stand ich noch da und hörte das entfernte Gewitter, wie es näherkam. Als ich die ersten Blitze sah, legte ich mich ins Bett und schlief bald ein.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, fiel mein Blick auf meinen ehemaligen Brief von Hogwarts. Er lag auf dem Boden. "Der war gestern aber noch nicht da." Misstrauisch machte ich mich auf den Weg in das Esszimmer und sah meine Mutter grinsend am Tisch sitzen. "Was ist?" "Wir gehen heute in die Winkelgasse und du in 2 Wochen nach Hogwarts." Mein Mund klappte auf und ich starrte sie einfach nur an. "Wie- wa-, was?" "Ich habe noch lange mit deinem Vater diskutiert und er gab mir endlich das Einverständnis. Dumbledore habe ich auch schon informiert und für ihn ist es ebenfalls okay. Du musst einfach etwas früher dort sein, um noch einige Aufnahmeprüfungen zu machen." Immer noch fassungslos rannte ich auf sie zu und umarmte sie. "Danke.", ich löste mich von ihr u d setzte mich hin. Sie zauberte einen Teller mit Pancakes und frischen Früchten hin, welche ich sofort anfing zu essen. Mein Grinsen, welches ich seit gefühlten Stunden im Gesicht hatte, wurde ich auch unter der Dusche nicht los. Ich durfte einfach nach Hogwarts, unglaublich. Nachdem ich mich fertig geduscht hatte, stellte ich mich vor meinen Kleiderschrank. Ich entschied mich für ein weisses, schulterfreies Oberteil und hellblaue Jeans. Dazu weisse Sneaker und eine kleine Tasche. Danach setzte ich mich vor meinen Schminktisch, meine Haare steckte ich zu einem Dutt hoch und liess einige kleine Strähnen mein Gesicht umrahmen. Im Gegensatz zum Rest meiner Familie waren meine Haare rot, sie hatten alle rabenschwarze. Meine Augen waren grün, welche ich anscheinend von meiner Urgrossmutter geerbt hatte. Denn auch da gab es einen Unterschied zu meinen Eltern, ihre waren blau. Doch das beste waren meine Metamorphogus-Kräfte, meine Mutter hatte sie mir weitergegeben. Ich konnte meine Haarfarbe, besser gesagt alles an meinem Aussehen nach Belieben ändern. Allerdings tat ich dies nur sehr selten, meine Haare liess ich je nach Gefühlslage eine andere Farbe annehmen. Nachdem ich etwas Lippenbalsam aufgetragen hatte, machte ich mich auf den Weg nach unten. Dort erwartete mich schon meine Mutter, welche eine Jeans und eine schwarze lange Bluse trug. "Na komm." Ich fasste nach ihrem ausgestreckten Arm und wurde sogleich in den unangenehmen Sog des Apparierens gezogen. Keine 5 Sekunden später standen wir in der Winkelgasse. "Alles gut?" "Ja, nur übel.", ich hasste apparieren. Nachdem sich mein Magen beruhigt hatte, machten wir uns auf den Weg zu Madame Malkins, der besten Schneiderin in der ganzen Zauberwelt. "Geh du schonmal rein Alex. Ich hole dir die Bücher.", schon war sie verschwunden und ich betrat den Laden.
Überall standen Puppen mit Kleidungsstücken, verschiedenste Stoffe und Spiegel. "Gott, wie viele Weasleys gibt es denn?", eine hönische Stimme ertönte hinter mir und ich drehte mich mit erhobener Augenbraue um. "Siehst zwar nicht aus wie ein Weasley. Vielleicht sonst ein Schlammblut, dass sich bis jetzt vor mir versteckt gehalten hat." Ein grosser Junge, mit platinblondenem Haar und sturmgrauen Augen stand direkt hinter mir. "Ich bin keine Weasley. Und du bist sicher Malfoy-Junior." Irritiert sah er mich an. "Mein Vater arbeitet mit deinem zusammen im Ministerium.", beantwortete ich seine unausgesprochene Frage.
"Ach ja, der ausschlaggebende Punkt, dass ich dich erkannt habe, war dein arrogantes Verhalten.", säuselte ich und man hörte ein Lachen hinter einer Kleiderstange. Ein weiterer Junge in unserem Alter erschien. Er hatte dunkle, makellose Haut, bernsteinfarbene Augen und ein Zahnpastalächeln. Seine schwarzen Haare waren kurze Löckchen und glänzten im Sonnenlicht. "Die hats dir ganz schön gegeben Draco. Ich bin Blaise. Blaise Zabini.", er streckte mir seine Hand hin, welche ich nur misstrauisch schüttelte. "Das ist mein bester Freund, Draco Malfoy.", er deutete auf das Blondchen und dieser sah grimmig zu Blaise. "Alexandra Clark.", stellte ich mich ebenfalls vor und drehte mich zu Madam Malkins, welche soeben hinter einem Vorhang hervor kam. "So, stell dich mal auf den Podest da." Ich tat, was sie mir sagte und sie nahm die Masse. "Perfekt, danke Liebes. Bin gleich zurück.", sie verschwand wieder und ich blieb erneut mit den 2 Döfis alleine. "Gehst du jetzt auch nach Hogwarts?", fragte Blaise und sah mich neugierig an. "Ja, ist ne lange Geschichte." Madam Malkins kam mit mehreren schwarzen Umhängen zurück. "So, die sind für dich." "Vielen Dank.", sie packte mir alles in eine Tüte und ich bezahlte. "Bis in 2 Wochen.", rief ich den 2 Jungs zu und verliess den Laden. Draussen fand ich meine Mutter, wie sie mit einer alten Freundlin plapperte. Danach durfte ich mir noch eine Eule aussuchen. Ich nannte ihn Hades und kaufte sogleich noch 2 Packungen Eulenkekse. Er kreischte und ich gab ihm sogleich einen, welchen er gierig frass. Nach den ganzen Eindrücken machten wir uns wieder auf den Heimweg. Zu Hause angekommen, umarmte ich meinen Vater und bedankte mich auch bei ihm. Dann nahm ich Hades Käfig und lief in mein Zimmer, wo ich schon alle Büvher bereit stellte.
Die nächsten 2 Wochen flogen nur dahin und jetzt stand ich mit meiner Mutter vor Professor Dumbledore. Der alte Mann sah mich durch seine Halbmondbrille an und strahlte eine Vertrautheit aus. "Dann kommen Sie bitte mit mir Miss Clark." Nachdem ich meine Mutter noch lange umarmte, folgte ich dem Professor in sein Büro. Dort hängten überall Gemälde der ehemaligen Schulleiter, welche mich kritisch musterten. "So, Sie werden nun einige Fragen beantworten und Zaubersprüche ausüben. Wenn Sie das Niveau der 4. Klasse haben, werden Sie noch heute Abend mit den anderen Erstklässlern in Ihr Haus eingeteilt. Nun denn, fangen wir an."
"Nahezu Perfekt. Sehr gut Miss Clark.", er lächelte mich warm an und mir fiel ein Stein vom Herzen. "Ich bringe Sie nun zu den Erstklässlern. Professor McGonagall wird Ihnen alles erklären.", wir ginge zig Gänge entlang und ich war froh, leistete er mir Gesellschaft. Ich hätte mich sicher verlaufen. "Uuuuuh ein neues Gesicht." Ich erschrack fast zu Tode, als plötzlich ein Geist über unseren Köpfen hinwegflog. "Peeves! Lass unseren Gast doch erstmal ankommen.", tadelte Dumbledore und der Geist verschwand grummelnd wieder. "Entschuldigen Sie, unser Poltergeist hat nicht die besten Manieren." Ich lachte nur leise und dann kamen wir auch schon an, vor einer grossen Tür blieben wir stehen. Um mich herum scharten sich viele 11jährige, welche wie wild miteinander redeten. "Bis später Miss Clark.", Dumbledore verschwand und meine Aufmerksamkeit galt einer älteren Frau mit einem langen Gewand und Spitzhut. "Ruhe bitte.", alle verstummten und sie erklärte die Prozedur und die verschiedenen Häuser. Danach schwang die grosse Tür auf und wir liefen hinein. 4 grosse Tische standen mit Bänken im Raum, ganz vorne waren die Lehrertische und hunderte Kerzen schwebten im Raum. "Wow."
"Ich bitte um Ruhe.", sagte Dumbledore mit ruhiger Stimme und sofort verstummten alle Gespräche. Ich schaute immernoch verträumt an die Decke, welche den Nachthimmel wiedergab. Mein Kopf drehte sich zu einer Sternschnuppe. "... und dieses Jahr dürfen wir eine neue Schülerin begrüssen, Alexandra Clark wird ins 4. Schuljahr einsteigen. Miss Clark, treten Sie bitte mach vorne." Oh Gott, bitte nicht. Etwas mühsam drängte ich mich aus der Masse von Erstklässlern und lief mit wackeligen Knien nach vorne. "Setzen Sie sich.", ich setzte mich also auf den kleinen Stuhl und betete innerlich, dass der nicht zusammenbrach.
Die Gelegenheit nutzte ich und schaute mich in der Halle um. Mein Blick blieb an einem paar tiefblauer Augen hängen. Seine schwarzen Haare fielen ihm lockig in die Stirn und seine Lippen zierten ein grosses Lächeln. Dieses hatte ich seit 5 Jahren nicht mehr gesehen, mein Bruder.
Kurz darauf wurde mir der allzubekannte sprechende Hut aufgesetzt, welcher sogleich anfing zu sprechen. Alexandra Clark, dass ich diese Ehre auch noch habe. Du bist zwar nett und hilfsbereit, allerdings reichen diese 2 Eigenschaften nich aus, um nach Hufflepuff zu kommen. Loyal bist du ebenfalls aber wenn ich dich nach Gryffindor schicke, wären dein Ehrgeiz, wie auch Intelligenz in den Schatten gestellt. Bleiben also noch Slytherin und Ravenclaw. Was denkst du? Bitte Slytherin. Bist du dir da ganz sicher? Ich glaube, sicherer kann ich mir da gar nicht sein. Na wenn du meinst, ich habe mich entschieden:
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It Hurts- Draco Malfoy Fanfiction (Beendet)
Fanfic"Draco, komm.", rief nun auch Narzissa und er zögerte. Kurz darauf liess er meine Hand los und lief nach vorne. Er sah noch einmal kurz zu mir und sah mich traurig an. Danach drehte er sich wieder um und Voldemort umarmte ihn. "Ah gut gemacht Draco...
