Wem gehören diese rot unterlaufenden Augen, die ihn da anstarrten?
Ein leerer Blick aus noch leereren Augen.
So langsam kommt er zu sich, er kann sich nicht bewegen und auch nur spekulieren, wer dort vor ihm liegt.
Das Gesicht ist entstellt und Blutüberströmt, mehr kann er nicht sehen.
Die Angst steigt in ihm auf, er spürt seine Beine nicht. Regungslos muss er in das Zertrümmerte Gesicht einer Leiche gucken. Beim Anblick dieser trüb,- roten Augen dreht sich sein Magen um.
Er zwingt sich, ruhig zu bleiben und seinen Puls zu normalisieren, als wieder Gefühl durch seine Fingerspitzen strömt, atmet er auf.
Jetzt wo er den ersten Schock verkraftet hat, legt sich die totale Starre. In seine taub,- gummiähnlichen Arme kehrt so langsam aber sicher wieder ein Gefühl ein.
Ein Blick auf seine von Wunden übersäten Arme, lässt ihn plötzlich die, zum Schutz von seinem Körper, ausgeblendeten Schmerzen empfinden.
Er stemmt sich mit seinen muskulösen Bizeps empor, um den Leichnam zu identifizieren.
Es ist ein Sicherheitsmitarbeiter der größten Chemie und Genetik Firma der Welt.
Was auch die Frage überflüssig macht, wo er sich gerade befindet.
Er spürt seine Beine wieder, der erste Versuch aufzustehen: Mit Schwung katapultieren seine Arme den stählernen Oberkörper nach oben.
Er steht. - Oder.. auch nicht: mit einem ungesunden Schlag prallt er ungebremst vorn weg auf den Boden.
Seine Hände schützen gerade noch sein Gesicht, welches es fast dem entstellten Gesicht des Toten gleichgemacht hätte: Brei.
Der zweite Versuch gelingt. Er steht, und dass ohne plastische Gesichtskorrektur vom Boden...
Relativ schnell schöpft er wieder genug Kraft, um seine Umgebung nicht mehr verschwommen zu sehen.
Als er sich beginnt umzugucken, offenbart sich ihm ein erschreckender Anblick.
Er befindet sich in einem modernen Bürogebäude der Firma "World's Genetic" (WG).
Er beginnt das von Blut getränkte und von Projektilen durchsiebte Schlachtfeld, eines Büro's, zu erkunden.
Viel von den modern-spartanisch getrübten Glass-Trennwänden ist nicht mehr übrig.
Fast alle liegen in jetzt roten Scherben am Boden.
Leiche an Leiche, reit sich die ganze Sicherheitsabteilung blutig zwischen den Scherben aneinander.
Leiden mussten sie anscheinend nicht. Mit gezielten, nein perfekt-präzisen, Schüssen verschwendete der Angreifer nie mehr als zwei Kugeln pro Wachmann.
Die militärische Kampfausrüstung, von den söldnerartigen Wachmännern brachte ihnen nicht viel.
Das selbe Schema, bei jedem:
Das erste schallgedämpfte Projektil durchdringt Den Oberschenkel, bahnt sich den Weg durch die Oberschenkelarterie und lässt beim Austritt auf der Rückseite den Knochen in 1000 Teile zerbersten.
Nachdem sich die Söldner schmerzbetäubt nach vorne beugen, setzt er blitzschnell, im Bruchteil einer Sekunde, den Gnadenschuss am Nacken unter dem Helm an.
Das Zweite Projektil nimmt dann beim Austritt aus dem Gesicht gleich noch das Rückenmark sowie den Unterkiefer mit nach vorne auf den modernen Glas-Boden.
Woher weiß ich dass es nur ein Mann war?
Nun ja, wenn ich an mir so runter gucke, sehe ich zwei Schwarze Blackhawk-Hoster, welche sich mit zwei 9mm Smith&Wesson Schlittenwaffen brüstend, um meinen Gürtel schmiegen.
- Die beiden Schalldämpfer die sich ästhetisch, in einem 30 grad Winkel, von meinem Oberschenkel abspreizen.
Bereit, gehorsam und zuverlässig, jedem ein schnell-gedämpftes Ende zu bereiten, der sich mit in den Weg stellt.
Also liegt die Vermutung nahe, dass diese Söldner versuchten, sich mir in den Weg zu stellen.. Dieses Vorhaben misslang jedoch, nun liegen sie.
Bald wird die Polizei eintreffen, da hier Unmengen an toten Privatsoldaten liegen, solltet er sich hier nicht sehen lassen.
Doch als er den Beschluss fasst die Flucht zu ergreifen, entsteht eine brenzliche Situation...
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Executive
ActionEin Söldner, der nach einem verwirrenden Ereignis plötzlich ein eher größeres Problem hat.. Anmerkung: Beschreibung ist nur vorläufig.
