Prolog

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•Zitat•
》Der einzige Weg Zeit zu HABEN ist sich Zeit zu NEHMEN《
~Winston Churchill

Es war ein scheinbar normaler Tag im März. Die Blumen blühten gerade auf und die Sonne hüllte den Garten der Familie SaId in ein fantastisches Gold.

Nyla, das erste Kind ihrer stolzen Mutter Assana, saß gerade mit ihrer besten Freundin Gabrielle nach einer langen Shoppingtour in ihrem Zimmer und hörte Musik.

Ihr Bruder Kai war bei einem Freund, ihr Vater Cielle bei der Arbeit und ihre Mutter würde heute von ihren Erholungstagen (Montag bis Freitag) aus Italien zurückkommen. Sie war dort mit ihrer besten Freundin, Madeleine Mackenzie. Nyla freute sich schon so auf sie, denn das Verhältnis zu ihren Eltern und ihrem Bruder war sehr gut.

Als sie Shoppen war, hatte sie ihr deswegen ein schönes paar Ohrringe besorgt.

Alles schien perfekt.

"Gabrielle?", holte Nyla ihre Freundin aus dem Traumland.

"Hmm?", sagte sie verträumt und drehte ihren Kopf, um der schönen Schwarzhaarigen ihre volle Aufmerksamkeit zu schenken.

"Sag mal..Hörst du das auch?", fragte sie. Gabrielle lauschte angestrengt, bis sie in der Ferne eine Sirene wahrnahm.

Sie zuckte mit den Schultern. "Nyla, ein Überfall auf einen Juwelierladen ist hier nicht Neues."

"Ja schon, aber ich habe das Gefühl, dass es dieses Mal etwas schlimmes ist...", entgegnete sie.

Und sie sollte damit Recht behalten...

Die Sirenen wurden lauter und anschließend wieder leiser, da der Wagen anscheinend an ihrem Haus vorbeigefahren ist.

In Richtung Flughafen Lyon Saint-Exupéry.

Nyla schluckte das miese Gefühl runter und dachte sich nichts mehr dabei.

~2 Stunden später~

Es war inzwischen schon 17 Uhr, Nyla verabschiedete sich mit einer Umarmung von Gabrielle und winkte ihr zum Abschied.
"Wir sehen uns Montag in der Schule. Und wage es ja nicht krank zu sein, du Gollum! Deine Mutter kauft dir das vielleicht ab, aber ich nicht."

"Aha sicher, du Misset"
(Wer redet auch immer so mit seinen Besten Freunden?😂)

Allmählich machte Nyla sich schon furchbare Sorgen, ihre Mutter hätte eigentlich schon vor zwei Stunden ankommen sollen.
"Wo bleibt sie denn nur?", wunderte sie sich.

Sie schloss die Tür und wollte gerade nach oben, in ihr Zimmer gehen, als das Festnetz klingelte. Nyla war verwirrt, denn auf diese Telefonnummer riefen nur ihre Großeltern und das Krankenhaus an.

Das mit dem Krankenhaus wusste sie, da ihr Bruder extrem tollpatschig war.

Aber ihre Großeltern hätten nicht anrufen können, da sie diesen Monat in Spanien verbrachten und sich geweigert hatten, ein Telefon oder Handy mitzunehmen.

Nyla ging auf das Festnetz Telefon zu, um den Hörer abzunehmen. Sie nahm den Hörer in die Hand und sprach ein leises: "Hallo?"

"Guten Tag. Sind sie Nyla SaId, die Tochter von Assana SaId?", fragte ein Unbekannter Mann.

"Die bin ich, ja. Wer will das wissen?",
sie hatte ein furchbar schlechtes Gefühl bei der Sache.

"Sehr gut, mein Name ist Mathéo Bernand. Ich bin der Arzt, der ihre Mutter untersucht. Bitte kommen sie schnellstmöglich in das >Hospitalité de Béthanie<."

"Aber was ist denn passiert?"

"Das würde ich ihnen lieber vor Ort erzählen", erklärte er bedrückt.

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