✖️ Kapitel 2 ✖️

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Liam stoß sich weg von mir und ging einen Schritt zurück. „Die Jungs sind in zehn Minuten hier und es gibt noch ein paar Regeln. Du wirst ihnen nicht in die Augen schauen außer sie verlangen es von dir.

Du wirst alles machen was sie oder ich dir sagen, ohne jegliche Wiederworte. Du wirst die ganze Zeit an meiner Seite sein aber nicht auf der Couch sitzen sondern auf den Boden. Hast du verstanden?“ fragte Liam mich und ich nickte nur.

Dabei versuchte ich mir alles schnellstens einzuprägen da ich nicht wissen wollte was er tat wenn ich mich nicht so benahm wie er es wollte. „Gutes Mädchen!“ grinste Liam und strich mir über meine Wange.

Ich erschauderte und zuckte weg. Was ein Riesen Fehler war, den Liam packte mein Handgelenk grob und zog mich an sich ran.

„Du wirst nicht von mir weg zucken!“ knurrte Liam und strich nun grober über meine Wange. Ich wimmerte leicht und tat mein bestes still stehen zu bleiben. „Freue ich mich schon auf heute Nacht!“ grinste Liam , „Bist du denn noch Jungfrau Mädchen?“

Ich nickte und sah hinab. Ich würde es nur noch bis heute Nacht sein. Das war nun klar. „Nicht mehr lange!“ grinste Liam und küsste meinen Mundwinkel grob.

Dann ließ er meinen Arm endlich los. Ich taummelte ein zwei Schritte zurück während Liam aus den Raum ging. Erleichterte Atmete ich aus und ließ mich auf den Sessel sinken. Mein Herzschlag war unregelmäßig und mein Atem flach.

Liam machte mir angst. Wirkliche reale angst. Und wenn ich ehrlich war, war ich mir sicher dass das hier erst der Anfang war. Und ich hatte angst davor was Liam noch alles mit mir vor hatte.

Ich fragte mich auch was diese ganzen Regeln sollten. Ich durfte noch nicht einmal mehr auf der Couch sitzen sondern musste neben ihn auf den Boden sitzen. Wie ein Tier! Ich versteckte mein Gesicht in meinen Händen und wünschte mich an einen besseren Ort.

Vielleicht zu Hause. Zu Hause... ich vermisste mein zu Hause so. Ich vermisste meine Mutter, meinen Vater und meine Geschwister. Ich hoffte das es ihnen gut ging und das sie nun endlich in Frieden Leben konnten.

Eine kleine Träne schlich sich über meine Wange während ich an die letzten Minuten mit ihnen dachte.

Es war still im Haus. Das einzige was zu hören war war das leise schluchzten meiner Mutter, während sie sich an mich klammert.

Mein Vater stand mit den Rücken zu uns und schaute aus den Fenster. Er würde kommen und mich holen. „Du darfst das nicht zu lassen!“ meinte meine Mutter zu meinen Vater, doch mein Vater schüttelte den Kopf.

„Wir haben es vor siebzehn Jahren versprochen. Es tut mir so leid, Esmé!“ meinte mein Vater traurig und drehte sich zu mir. Seine Augen waren leer und dunkle Augenringe zeichneten sich unter ihnen. Er hatte seit Tagen nicht geschlafen. Das wussten wir alle.

„Warum waren wir damals nur so dumm gewesen. Für ein wenig Geld haben wir unsere Tochter verkauft. Ihr Leben verkauft.“ schluchzte meine Mutter. Ich schaute zu Boden.

Sie hatten mich und meinen Körper damals verkauft. Und jetzt würde er kommen um mich zu holen. Wie er es gesagt hatte. An meinen siebzehnten Geburtstag um zwölf Uhr. Es war nun zwei Minuten vor der besagten Uhrzeit. Ich schluckte und sah runter.

„Esmé es tut uns so leid. Wirklich!“ murmelte mein Vater. „Es war für die Familie!“ meinte ich lediglich. Es klopfte an der Tür und ich zuckte zusammen. Meine Mutter schluchzte laut auf und klammerte sich an mich.

Mein Vater machte die Tür auf und ein Mann in einen schwarzen Anzug kam mit vier weiteren Männern rein. Der Mann mit den Anzug hatte ein dreckiges Grinsen auf seinen Lippen und als er mich sah funkelten seine Augen böse auf.

Do What You Want With My Body || LP FFWhere stories live. Discover now