Humans World - Prolog

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Prolog

Ich wurde durch etwas Nasses geweckt. Irgendwas tropfte auf meiner Wange. Nur wusste ich nicht was es war. Eigentlich wollte ich einfach nur schlafen. Warum kann Sam mich nicht einfach mal in Ruhe lassen?

Sam ist 8 Jahre älter als ich, also ist er 13 Jahre und ich 5. Trotzdem weckt er mich in letzter Zeit immer nachts auf. Ich weiß nicht genau warum. Seit dem meine beiden Väter verschwunden sind, tut er es jedenfalls.

Ich weiß nicht wo hin Dad und Papa hin sind. Denn Sam sagt mir nie etwas. Nur das er mich nicht mehr alleine lässt und wir bald von zuhause weg müssen. Dad und Papa sind jetzt schon 4 Wochen weg.

Als das tropfen immer noch nicht aufhörte öffnete ich meine Augen und bereute es sofort. Über mir stand nicht Sam, sondern ein Monster. Die großen roten Augen sahen mich an. Aus dem Maul tropfte Sabber genau auf meine Wange. Ich konnte nicht richtig sehen wie es aussah, da es immer noch dunkel war und wir kein Licht mehr hatten. Ich wollte es auch lieber nicht sehen.

Wo war Sam? Und was war das für ein Ding!? Als ich seine langen scharfe zähne sah, fing ich aus vollem Halse an zu schreien. Was sollte ich auch anderes tun? Ich war 5! Und ein Monster stand über mir!

Neben mir bewegte sich etwas und dann hörte man ein lautes knall. Das Monster über mir fiel nach vorne und ich dachte schon es würde auf mir landen. Doch der jenige hinter mir zog mich rechtzeitig weg.

Als ich mich umdrehte, stand Sam mit einer Waffe neben mir. Sein griff um meinen Arm war schmerzhaft. Tränen liefen mir über die Wangen. Ich hatte keine Ahnung was passierte, noch was das Ding war.

Sam ließ mich kurz los. Holte unsere Rucksäcke und schlang mir meinen um die Schultern. Seinen hatte er über eine Schulter gehängt, bevor er sich vor mir hinhockte.

„Mason... wir müssen hier weg ok? Dad und Pa werden uns finden ok? Aber du musst immer bei mir bleiben. Egal was passiert. Bleib an meiner Seite."

„o-ok S-Sammy..."

Sam nahm meine Hand in seine. Er führte mich zur Tür, die er langsam öffnete und dann lauschte. Ich sah nicht zurück. Das Monster wollte ich mir lieber nicht anschauen. Als man nichts hörte, zog Sam mich hinter sich her. Wir beeilten uns die Treppe runter und zum Hinterausgang. Die ganze Zeit behielt Sam die Waffe in der Hand.

Ich wollte fragen was los ist, aber das traute ich mich nicht. Sam sah angespannt aus und ich wollte ihn nicht noch mehr beunruhigen. Wir huschten durch die Tür ins Freie. Unser Grundstück lag direkt am Wald, wohin Sam mich auch zog.

Von weiter weg hörte man ein lautes knurren. In dem Augenblick. Fing Sam an zu rennen, und zog mich hinter sich her. Ich stolperte einige Male, doch Sam zog mich immer weiter hinter sich her.

Ich weiß nicht wie lange wir rannten. Als Sam aber langsamer wurde, wurde der Himmel schon heller. Durch die Bäume sah man die ersten Sonnenstrahlen. Meine Beine taten weh und ich war am Verdursten. Wir stoppten aber erst als wir auf einer Lichtung waren. Sam half mir auf einen umgefallen baum. Nahm eine Flasche Wasser aus seinem Rucksack und gab sie mir.

Schnell trank ich einige schlucke daraus, bevor ich sie Sam wieder gab. Sam blickte hinter mir und nach links und rechts. Ich weiß nicht auf was er Ausschau hielt. Wollte es auch lieber nicht wissen.

„S-Sammy?"

„Wir können uns hier erst mal ausruhen. Wir müssen aber weiter bevor es dunkel ist."

„w-was war d-das?"

„Ruh dich aus ok Mason?"

„hmm... o-ok..."

Sam stand auf und sah sich noch mal um. Ich saß auf dem Baum und versuchte den Schmerz in meinen Beinen zu ignorieren. Denn wie es aussah wollte Sam so schnell wie möglich weiter. Dabei wollte ich mich eigentlich nur hinlegen und schlafen.

Nach einigen Minuten gab er mich noch mal was zu trinken bevor er mich vom Baum runter hob und wieder meine Hand nahm. Diesmal gingen wir aber normal und rannten nicht. Was gut für meine Beine waren.

Sam war die ganze Zeit wachsam. Ich lief lächelnd neben ihm her. Papa nahm sonst immer nur Sam mit in den Wald. Ich blieb mit Daddy immer zuhause. Also freute ich mich auch endlich mal in den Wald zu dürfen.

Ich weiß nicht genau wie lange wir liefen. Als es aber anfing dunkel zu werden. Waren wir auf einer anderen Lichtung. Vor uns stand ein Haus, was aussah als würde es bald zusammen fallen. Überall waren aber noch andere Leute. Einige reparierten das Haus und die Mädchen die ich sah, waren damit beschäftigt etwas im Garten zu pflanzen. Sobald sie uns aber sahen, hatten alle ihre Waffen gezückt. Schreiend versteckte ich mich hinter Sam.

„Was wollt ihr hier?"

Ich presste mich enger an Sam. Der schlang einen Arm um mich, bewegte sich sonst aber nicht weiter.

„Jason sagte mir, wenn wir angegriffen werden sollen wir her kommen."

„SAM!"

Die Stimme kannte ich! Vorsichtig schielte ich an Sam vorbei. Jason, Sammys bester Freund kam auf uns zu gerannt. Jason war aber schon 16 Jahre, ich wusste nicht wie sie dann beste Freunde sein konnten. Aber Sammy war immer glücklich wenn Jason in der Nähe war. Einen arm schlang er um Sams Schulter und grinste mich dann breit an. Ich versteckte mich aber wieder hinter Sam.

„Wenn ihr hier seid, kann es nichts Gutes heißen."

„nope. Eine dieser Monster wollte Mason angreifen."

„Ist er... bist du verletzt Mase?"

„Nein ist er nicht und wir konnten fliehen bevor mehr dieser Dinger auftauchen konnte."

Mehr dieser Monster? Es gab mehr davon? Mein Griff an Sammys Hose wurde fester. Tränen stiegen in meine Augen. Ich wollte so etwas nicht noch mal sehen. Nie wieder! Sam hockte sich vor mich hin. Sein Daumen strich über meine Wange und er lächelte mich beruhigend an.

„Dir wird nichts passieren Mason. Ich pass auf dich auf ok?"

„o-ok..."

„Ihr müsst Hunger haben. Kommt mit. Das Essen ist gleich fertig."

Jason lächelte mich kurz an und drehte sich dann um. Sam hob mich hoch in seine arme und trug mich hinter Jason her. Ich vergrub mein Gesicht an Sams Hals. Tränen liefen immer noch über meine Wangen.

Ich vertraute Sammy. War er doch die einzige Familie die ich noch hatte. Ich hoffte, dass ich ihn nie verlieren würde...

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⏰ Última actualización: Nov 26, 2016 ⏰

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