2. das war heute etwas zu viel für sie

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Update: 26.07.2016

Kim's..PoV
Amelie kam durch die Terrassentür ins Haus. "Mach dich fertig." - "Wieso?" - "Weil Kyle vor der Tür wartet." - "Was macht er hier?", zischte ich. "Dich abholen. Weil du nicht zur Party kommen kannst sollen du und Emma heute zu uns. Außerdem hat er von dem Vorfall damals erfahren." - "Verdammt heißt das er weiß, wer Emma wirklich ist?" - "Nein!" Also tat Amelie alles, was ich ihr sagte in die Tasche von Emma während ich uns beide akzeptabel zum Rausgehen machte. Außerdem holte ich auch den Maxikosi um Emma rein zu setzten. In der Zwischenzeit hatte Amelie auch die Tür auf gemacht und Kyle bescheid gegeben. Dieser trug nun den Maxikosi für mich zum Wagen um ihn inzwischen fest zu schnallen. Dann taten wir die Tasche in den Kofferraum bevor wir einstiegen. Meiner Mum hatte ich nur noch schnell eine SMS geschrieben.

Auf der Terrasse des größten Hauses stand ein älteres Paar und begrüßte uns lächelnd. Wie automatisch nahm Kyle Emma und trug sie ins Haus. Wir folgten ihm mit der Tasche. Etwas unwohl war mir schon. Immerhin könnte jemand jederzeit bemerken wie ähnlich sich Emma und Kyle sahen. Nachdem ich mir Jacke und Schuhe ausgezogen hatte nahm ich auch Emma endlich raus. Nun zog ich auch ihr die Jacke aus. Gemeinsam setzten wir uns ins Wohnzimmer. Das Paar von eben war nun auch bei uns. "Die ist aber süß!", quiekte die Frau. "Mum!" - "Tut mir Leid." - "Schon gut.", lächelte ich. "Ich bin Victoria oder Vici und das ist mein Mann Helmut. Wir sind die Eltern von Amelie und Kyle." - "Ich bin Kim und das.." Ich deutete auf Emma. "..ist Emma, meine Schwester." -"Darf ich sie halten? Ist lange her, dass ich ein Baby im Arm hatte und so schnell wird das sicher auch nicht passieren." -"Mum!", riefen die Geschwister gleichzeitig genervt. "Ist schon gut." Ich gab sie ihr. Auf einmal zog Amelie mich hoch in anscheinend ihr Zimmer. "Sollten wir nicht unten bleiben?" - "Meine Mum passt schon auf Emma auf und Kyle erst Recht."

Kyle's..PoV
Amelie zog meine liebe Kim hoch in ihr Zimmer. Ich sah ihnen traurig hinterher. "Kim ist nett.", lächelte meine Mutter, die gerade mit Emma spielte. Emma, das Mädchen, welches ich genau so gern mochte wie meine Kim. Und das konnte eigentlich nie passieren außer... "Scheiße." - "Jetzt schimpf doch nicht vor einem Baby!", ermahnte mich meine Mum. "Und jetzt was ist los?" - "Ich glaub Kim und Amie haben gelogen." - "Wieso?" - "Weil ich das Gefühl habe Emma genau so zu lieben wie Kim und das ist ja unmöglich außer sie ist meine Tochter." - "Nimm sie mal." Widerwillig nahm ich also Emma. Sie lachte sofort als ich sie auf meinem Schoß hatte. Glücklich strahlte sie mich an. "Und jetzt riech an ihr." Erst sah ich sie fragend an bevor ich es schließlich tat. Ich roch den Blumengeruch von Kim und auch ganz leicht den Wald. Auf einmal kam es mir. "Sie ist meine Tochter. Scheiße. Was machen wir jetzt?" - "Du meinst wohl, was machst du jetzt." -"Ich sollte mit ihr reden." - "Und was willst du sagen, wie du's heraus gefunden hast?" - "Soll ich ihr die Wahrheit sagen? Was meinst du?" - "Du solltest ihr nicht das Gefühl geben gezwungen zu werden, aber reden solltet ihr." Ich nahm Emma und ging mit ihr hoch zu Amelie's Zimmer.

Ich klopfte. "Ja Kyle?" Ich machte also auf und sah die beiden Mädchen am Bett sitzen. "Kann ich kurz mit Kim reden?" - "Dein kurz wird etwas länger Brüderchen, aber klar. Ich geh daweil runter."

Kim's..PoV
Kyle setzte sich und legte Emma am Bett ab mit ihrem Spielzeug. "Worüber willst du reden?" - "Emma ist nicht deine Schwester, hab ich Recht?" Ich nickte.

Scheiße, er weiß es. Ich wusste es war keine gute Idee her zu kommen.

"Woher weißt du es?" Er schien zu überlegen. Dann atmete er tief durch. "Es gibt da etwas, dass du schon lange wissen solltest besonders, weil es auch dich betrifft." - "Und was?" - "Du bist meine Mate." - "Was ist eine Mate und wie kommst du drauf, dass ich dir gehöre?" - "Eine Mate oder Soulmate ist die Seelenverwandte eines Werwolfs." - "Werwölfe gibt es nicht. Erzähl mir keine Märchen." Ich schnappte mir Emma und ließ Kyle allein.

Im Wohnzimmer traf ich auf Amelie und ihre Eltern. "Ich muss hier weg." - "Was ist passiert?" Amelie und auch ihre Mutter kamen gleich zu mir. "Er hat es heraus gefunden Amelie. Er weiß, dass Emma seine Tochter ist und..." - "Und ich habe ihr unser Geheimnis erzählt. Naja zumindest zum Teil. Sie glaubt mir jetzt schon nicht." Beide sahen mich an. "Okay gib mir Emma und geh mit Kyle raus. Bitte Kim." Sie sah mich schon verzweifelt an und auch Kyle sah bittend zu mir. Ich seufzte. "Okay." Kyle hielt mir seine Hand hin, welche ich ergriff. Es kribbelte wie verrückt. Dann zog er mich raus vors Haus. Dort zog er sich das Shirt über den Kopf. Nun stand er da oberkörperfrei vor mir. Auf einmal funkelte es. Lautes Knacken war zu hören. Dann stand da an Stelle von Kyle ein grauer Wolf mit schwarzen Flecken. Auf einmal wurde alles schwarz.

Kyle's..PoV
Ich stand also als Wolf vor ihr. Auf einmal kippte sie um, direkt in die Arme meiner Mutter. Schnell verwandelte ich mich zurück. "Ich glaub, das war heute etwas zu viel für sie." Ich hob sie hoch um sie in mein Zimmer zu tragen. Dort legte ich sie auf mein Bett. Anschließend kuschelte ich mich zu ihr und schlief auch ein.

Kim's..PoV
Als ich aufwachte lag ich allein in einem fremden Bett. Ich stand auf. Nun ging ich erstmal zum Kasten und holte mir eins der T-shirts und eine Shorts raus. Dann zog ich mich um. Anschließend suchte ich die Küche. Nachdem ich Amelie's Zimmer gefunden hatte, war das auch ganz leicht.

My WerwolfdaughterWo Geschichten leben. Entdecke jetzt