Eswar der erste Tag nach den offiziellen Schulferien. Für michbedeutete das das Ende meiner dreimonatigen Tour durch Amerika und abzurück nach Deutschland, wo der Umzug in eine Wg nach Berlinanstand. Im herbst würde dann endlich mein Schauspielstudiumbeginnen. Ich gähnte und streckte mich ganz weit. Mieuf!Meldete sich mein kleiner Kater Chip zu Wort, der bei meinenVerrenkungen auf dem engen Platz von meiner Schulter gefallen war undsich dann schlaftrunken auf dem Schoß meines etwas zu viel Platzeinnehmenden, schwer atmenden und tief schlafenden Sitznachbarnräkelte. Mit einer Hand griff ich nach Chip und zog ihn zurück aufmeinen Schoß wo er begann gemütlich und beruhigt zu schnurren undmir dabei noch seine Krallen in mein Knie zu rammen. Mit erneutemGähnen -lange Flüge und immer diese Müdigkeit sind ein ernst zunehmendes Problem- drehte ich meinen Kopf zu dem kleinen rundenFenster links von mir. Guckmal wie tief es da runter geht Chip.Ich hob das schwarze Wollknäul lächelnd hoch um ihn an die Scheibezu halten. Die plötzliche Ansage zum nahenden Landeflug ließ michzusammenzucken. Miew!Beschwertesich Chip und sprang mir vor die Füße. „Bleib stehen!", riefich ausversehen etwas zu laut, was den Mann neben mir aufschreckenließ. Ich hielt mir die Hände vor den Mund. Vielleicht sollte ichdas erklären. Nun ja, Chip ist etwas speziell. Nur ich kann ihnsehen. Das kommt jetzt bestimmt verrückt rüber... Uhm Na, ja.. ichwerde nicht näher drauf eingehen, einigen wir uns einfach darauf,dass es nicht praktisch ist Etwas oder Jemandem hinterher zu rufen,der eigentlich garnicht da ist. Also nur für mich da ist... wie auchimmer. Der Mann schaute mich jedenfalls kurz verwirrt an. Blau,also alles gut. Er hat nichts gemerkt.Er verdrehte die Auge, schniefte etwas, drehte sich um und begannwieder zu schlafen. Ok das war strange.
Ichhätte schreien können. „Hallo Lästerschwein", hörte ich Aidenhinter mir sagen nachdem ich mich ein paar Minuten hilflos am Bahnhofnach meiner Mum umgesehen hatte. Schwesterlein!Dachteich, aber ich war gerade zu glücklich um es zu sagen. Mir stiegenTränen in die Augen als ich mich umdrehte und er mich mit seinen eisblauen Augen musternd breit angrinste. „Hi", ich konnte nichtaufhören zu grinsen. Ich hatte in Amerika wirklich kaum etwasvermisst. Mein bester Freund Aiden, der für mich wie ein Zwillingist, gehörte zu den wenigen Leuten die mir gefehlt hatten. Er löstesich aus meiner Umarmung, „Soll ich dir irgendwie was abnehmen?"Jetzt muss ich aber noch dazu sagen, dass Aiden nicht viel größerist als ich. Ich bin gerade mal 1,60 groß und mein lieber Zwillingist genau nur 13cm größer, also um einiges kleiner als die anderenJungs in unserem Freundeskreis. „Uhm, klar gerne", ich zog meinenRucksack nochmal etwas fester und schob Aiden dann meinen Koffer hin.„Also Ly, wir haben ganze zwei Stunden fahrt vor uns und nur nochdiese Woche dann verziehst du blöde Kuh dich ja nach Berlin." Ichmusste säuftzen. Die drei Monate ohne Aiden waren schon schwergewesen. Jetzt würde ich in eine Wohngemeinschaft ziehen, mitSammey, einem schwulen Freund von mir und vier anderen Leuten, dieich nur flüchtig durch ihn kannte. „Hey Maus, guck nicht so wiesieben Tage Regenwetter, erzähl mir lieber einfach alles was duerlebt hast und wenn wir zuhause sind drehen wir uns erstmal einen",Aiden grinste mich mit diesem unschuldigen Gesicht an, bei dem maneinfach nicht nein sagen kann. Ich musste schrecklich lachen „Duhast dich echt nicht verändert", Aiden schaute micht übertiebenerschrocken an. Ich knuffte ihn: „Na hallo? Wir müssen gaaaanzschnell heim, hab ich gehört". Mit einem zufriedenen Lächelnnickte Aiden: „Na dann hau mal raus, wurdest du von Cowboysflachgelegt? Hast du mit Indianern gebufft? Stars den Kopf verdreht?"Mit einem schwerenMieuf...signalisierte mir Chip, der die ganze Zeit auf meiner Schultergeschlummert hatte, dass er Aiden im gegensatz zu mir nicht sovermisst hatte. Ohneihn hattest du mehr Zeit für mich...ich spürte wie Chip schmollte -können Katzen schmollen?-. Stelldich nicht so an Chip, du weißt dass Aiden eine Lila Aura hat,vielleicht hört er dich. Sendeteich den beleidigten Wesen zurück.Dannhakte ich mich bei Aiden ein und Zog ihn in Richtung des Ausgangs vomFlughafen: „Hmm also Küssen können Cowboys ja schon", ichzwinkerte. Aiden guckte mich groß an: „Waaaaaas! Na los erzählHase" Ich musste lachen. Ja, alles beim Alten geblieben.
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.Souls.
Teen FictionLyia und Mila sind zwei komplett unterschiedliche Mädchen. Lyia ist angehende schauspiel Studentin, aufgedreht, sprunghaft und abenteuerlustig, wärend Mila diese ruhige, ordentliche "große Schwester"- Art besitzt und seit zwei Jahren in einer glückl...
