Percy's Sicht
'Ich fiel. Um mich herum war bodenlose Schwärze. Das einzige, was ich spürte, war der eiskalte Wind, der mir um die Ohren pfiff und Annabeth, die sich so verzweifelt an mich klammerte, wie ich mich an sie. Langsam wurde die Luft wärmer. Wir vielen durch ein Loch in einer Decke und rasten mit immer höherer Geschwindigkeit auf einen knochenbleichen Fluss zu. Ich schloss die Augen vor Angst aufzuprallen.'
Ein schriller Schrei durchbrach meinen Traum. Ein Schrei von solcher Angst, solchen Schmerzen und voll Verzweiflung, dass ich hochfuhr und mir den Kopf an der Dachschräge anschlug. Fluchend und meinen Kopf haltend drehte ich mich zu Annabeth, die schreiend um sich schlug. Geschockt über ihre wiederkehrenden Alpträume legte ich meine Hände auf ihre Schultern und redete leise auf sie ein. Plötzlich flog die Tür auf und Eragon, Arya, Harry und Ginny stürmten herein. "Pssst! Ich versuche grad sie zu beruhigen!", fuhr ich die lärmende Truppe an und wandte mich dann wieder meiner Freundin zu. Ohne auf das Publikum zu achten, lehnte ich mich vor und küsste Annabeth. Als ich atemlos wieder von ihr abließ, schlug sie heftig atmend die Augen auf. "Percy!", kam aus ihrem Mund. "Du... du hast mich allein gelassen! Ich... ich war so... allein! Ich hab dich nicht... gefunden!", presste sie hervor. "Pscht, alles ist in Ordnung, Annabeth! Wir sind nicht im Tartarus! Wir sind in London! Alles wird gut!", redete ich auf sie ein. Annabeth's Blick, der bis jetzt gehetzt umher gehuscht war, fixierte mich und sie fing an gleichmäßiger zu atmen. "Die... Die Alpträume!", fing sie an. "Ich weiß, bei mir auch, aber du hast mich geweckt, bevor es schlimmer wurde als das Fallen.", unterbrach ich meine Freundin und schielte zu unserem Publikum. Annabeth drehte sich zur Tür und schaute die anderen beschämt an. "Tut mir Leid, dass ich euch geweckt hab.", meinte sie leise und blickte zu Boden. "Was sind das für Alpträume, die eine Person so schreien lassen?", fragte Harry schockiert. Die Stille hatte sich gelegt und auch die anderen flüsterten jetzt aufgeregt. "Wenn ihr wüsstet, was sie erlebt hat, würdet ihr nicht so reden!", verteidigte ich Annabeth. Sie lachte verlegen. "Ach sei still, Percy! Du hast mindestens genauso viel durchgemacht!" "Was hat sie so verstört?", wollte Arya besorgt wissen. "Ihr wollt es nicht wissen!", versuchte ich die anderen davon abzubringen. "Doch, wollen wir!", meinte Harry selbstbewusst. "Wie?", fragte Annabeth. "Wir können in eure Gedanken, wenn ihr es zulasst.", schlug Eragon vor. "Ihr könnt was?!", fragte Ginny entsetzt. "Ja, aber eure Gedanken sind von Mauern umschlossen. Wir kommen nur rein, wenn ihr sie fallen lasst.", erklärte Arya ruhig. "Wir versuchen es jetzt, aber wir werden sie nicht durchbrechen. Wir kommen erst rein, wenn ihr die Mauern fallen gelassen habt. Und wir werden nichts versuchen herauszufinden, was ihr nicht wollt!" Alle nickten und plötzlich spürte ich etwas gegen mich drücken. Also mental. In meinem Kopf. Da war eine Mauer um meine Gedanken. Sie war schon immer da, aber ich spürte sie erst jetzt. Langsam löste ich die Mauer auf...
Passend zu meinem Geburtstag kommt ein neues Kapitel online. Ich hoffe es gefällt euch und erwarte wieder euer Feedback in den Kommentaren!
Welche Sicht würdet ihr gerne noch lesen? Antworten bitte in die Kommentare!
Eure LadyDragonwing
❤
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6 Helden - 3 Welten!
FanfictionDrei Welten treffen in London zusammen. Percy Jackson und Annabeth und Eragon und Arya verbringen einen ganzen Sommer im Grimmauldplatz bei Harry und Ginny Potter. Lasst euch überraschen von den Abenteuern und Gefahren dreier Fantasy-welten! ANMERKU...
