Teil 1

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Ich schluckte den Rest Heiße Schokolade, der noch in meiner Tasse war, runter. Ich bemühte mich nicht das Gesicht zu verziehen den, sie hatte grauenhaft geschmeckt und ich schwor mir, niemals wieder in dieses Café zu kommen. Ich legte einen 10 Euro Schein neben die Kaffeetasse und und wischte mir mit der Servierte den Mund ab. Danach zog ich mir meine Jacke über und verließ den Laden. Als ich die schwere Glastür öffnete, schlug mir ein kühler Wind in gegen. Ich zog den Kragen meines Mantels ein Stück höher und ging los. Obwohl es schon früher war und das Café etwas außerhalb der Innenstadt befand, waren die Straßen voller als sonst. Das lag vielleicht daran das wegen dem heutigen Feiertag die meisten ihren freien Tag genossen. Ich ging die Straße entlang, bis ich zu dem Abgang für die U-Bahn Haltestelle ankam. Ich wohne etwas außerhalb der Stadt und da ich kein Auto hatte, war es der einfachste Weg, so schnellstmöglich in das Stadtzentrum zu kommen. Ich fuhr die Rolltreppe runter, bis ich unten an dem Bahngleis stand. Hier unten an der U-Bahn-Station war es deutlich voller. Ich ging zur nächsten Anzeigetafel, um zu schauen, wann meine U-Bahn kommt.

In 3 Minuten auf Gleis 4. Ich stellte mich an den Rand des Gleises und wartete. Ich schaute umher. Überall tummelten sich Menschen und redeten lautstark miteinander. Ich ließ meinen Blick über die Menge schweifen, bis er an einem Pärchen hängen blieb. Sie standen direkt unter der Anzeigetafel. Sie umarmten sich liebevoll. Ich seufzte in Gedanken, ich hätte auch gerne mal wieder einen Freund. Meine Letzte Beziehung war schon ein Jahr her und das alleine Leben wurde langsam langweilig. Dann ertönte das Rattern eines Zuges und eine U-Bahn fuhr ein. Ich schaute auf die Wagennummer und stellte fest das es meine war. Ich ging in Richtung einer Tür, als sich öffnete strömte eine Menschenmenge heraus. Danach quetschte ich mich hinein und hielt mich an einer Stange direkt neben der Tür fest. Es gab einen Ruck und der Zug setzte sich in Bewegung. 

Nach fünf Stationen kam meine und ich stieg aus. Da die Stadtion ein bisschen außerhalb war, war die Haltestelle deutlich leerer. Ich stieg aus der Tür und mich empfing ein kühler Windzug. Endlich wieder frische Luft in der U-Bahn hatte man kaum atmen können. Ich ging das Gleis entlang bis zur Rolltreppe. Dieses Mal nahm ich die Treppe, was ich nach den ersten drei Stufen sofort bereute. Mit Absatzschuhen sollte man lieber Rolltreppe fahren. Als ich oben angekommen war, dämmerte es bereits.

 Es war Herbst und die Sonne ging jetzt deutlich früher unter. Ich setzte meinen Fußmarsch fort und ging die Straßen entlang. Jetzt kommen mir nur noch vereinzelt Menschen entgegen. Ich bog um die nächste Ecke in den Park, dann über die Brücke, weiter über den Supermarkt Parkplatz, bis hin zur nächsten Wohnsiedlung. Mittlerweile war die Sonne fast unter gegangen und die ersten Straßenlaternen wurden eingeschaltet. Ich ging auf dem Bürgersteig und meine Absätze klagten laut auf dem Asphalt. Plötzlich spürte ich mein Handy Vibrieren in meiner Manteltasche. Ich stoppte kurz und griff in meine Tasche. Ich holte es heraus auf entsperrte das Display. Ich hatte eine Nachricht von einer unbekannten Nummer bekommen. Ich drücke drauf. „Ich sehe dich." Stand da. Ich verdrehte die Augen. Diese Nachricht bekam ich diese Woche schon zum dritten Mal. Wahrscheinlich wollte sich einer meiner Studenten einen Scherz erlauben. Ich wusste das es ein Fehler war, der Arbeitsgruppe meine Private Handynummer zu geben. Nur damit sie mich jederzeit erreichen konnten, falls sie noch Fragen hatten. Gerade als ich das Handy wieder aus machen wollte, vibrierte das Handy erneut. Ich erschrak als ich die Nachricht laß. „Schicker Mantel Avery." Reflexartig drehte ich mich um. Niemand. Ich war ganz allein auf der Straße. Ich schaute in alle Richtungen. Auch in den Häusern schien kein Licht, kein Wunder es waren gerade Schulferien und die meisten Familien waren im Urlaub. Mein Herz schlug schneller und ich starrte wieder auf das Display. War das auch ein Scherz. Ich meine meine Schüler wissen doch das ich Mäntel liebe. Doch der Versuch mich selbst zu beruhigen, funktionierte nicht und ich begann leicht zu zittern. Ich schaute erneut umher. Nein das konnte nicht sein hier war niemand. Dann vibrierte das Handy erneut in meiner Hand.

Ich sehe dichStories to obsess over. Discover now