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1. Kapitel

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Er wusste nicht wirklich was hier vor sich geht, sein Blick lag auf seinem Monitor, starrte diesen schon förmlich an, in der Hoffnung die Wörter die vor ihm auf den Bildschirm zu sehen sind, sich auf einmal ändern würden, sich umformulieren würden. Er schloss die Augen, senkte leicht seinen Kopf, als er seine Augen öffnete, schaute er herab an sich selber, räusperte sich und knackte mit seinen Fingern leicht.
Seit mindestens 30 Minuten sitzt er schon hier und versucht Sätze zu formulieren, die Sinn ergeben. Er schaute hoch, legte seine Hände an die Tastatur, bevor er anfing weiter zu tippen.
Er muss noch etwas mehr schreiben. Vielleicht doch nochmal umschreiben damit sie nicht weiß das diese Nachricht von ihm ist ? Er lachte leicht auf, verdammt. Sie würde eh wissen das die Nachricht von ihm ist, er hat schließlich Sam und Abigail erwähnt und naja, er war immer bei ihnen. Kurz zögerte er, als er seine Hand an die Maus legte und den Zeiger bewegte. Sollte er ? Sollte er nicht ? Er tat es. Er bestätigte den Senden Knopf und schloss direkt die Augen. Er hat es getan. Er hat es wirklich getan. Er hat vielleicht gezögert - nicht vielleicht, er hat gezögert. Aber das spielt nicht zur Sache. Er hat es am Ende doch abgesendet. 

"Scheiße..."

Zweifel machen sich breit in ihm. War die Nachricht zu lang ? Oder zu kurz ? War die Nachricht zu aufdringlich ? Er musste verzweifelt aussehen so wie er sich gerade fühlt. Ob sie die Nachricht überhaupt lesen würde ? Ob sie bemerken würde, dass diese von ihm kommt ? Und ob sie weiß das die Nachricht von ihm kommt. Sie ist nicht dumm. Jetzt aber war es zu spät, rückgängig konnte er seine Aktion nicht mehr machen.

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Sie steht mitten auf ihrem Feld, sie sah erschöpft aus, hätte anscheinend nicht gedacht, dass dies so lange dauern wird. 

"Wie ist sowas überhaupt möglich ?"

Fragte sie sich schon selbst und lachte etwas auf. Ihr einer Fuß ist auf einen ziemlich großen Stein, ihr anderer ist standhaft auf dem Boden.

"Ein so großer Stein mitten auf dem Feld.."

Sie seufzte aus, klang genervt, schaute auf die Spitzhacke die an den Stein gelehnt war.

"Mit der bekomm ich den nicht klein.."

Wohl oder übel muss sie jetzt hier aufhören das Feld weiter frei zu räumen, in paar Tagen würde die Sommer Saison anfangen und sie wollte so viel Platz wie möglich schaffen. Im Frühjahr waren die Erdbeeren der Renner, verkauften sich wunderbar, brachten ihr ein gefühltes Vermögen ein. Evelyn hat ihr sogar ein Erdbeerkuchen gebacken als Danke schön, dass sie so viele Erdbeeren zur Verfügung stellen konnte.

Sie griff zur Spitzhacke, befestigte diese an ihrem Gürtel, bevor sie sich umdrehte und den ganzen Steinen die auf dem Boden lagen anstarrte. Dann machte sie sich an die Arbeit, hob die Steine in die Schubkarre und schob diese dann an die Seite. An eine Ecke wo sie die Steine lagerte für Robin damit sie diese benutzen konnte für Hofgebäude. Es dauerte wirklich lange, es waren viele Steine, mal größere, mal kleinere, und der Weg war auch nicht gerade kurz. Als sie endlich fertig war, ließ sie sich erschöpft auf die Veranda fallen. Schaute hoch und legte ihre Hand an ihre Stirn. Wie sollte sie bloß den Sommer überleben ?
Die leichte Vibration Ihres Handys sorgten dafür, dass Sie die herab schaute an sich, mit einer schnellen Bewegung griff sie in ihre Hosentasche und zog ihr Handy aus diesem. Entsperrte es und schaute was die Vibration verursacht hat. Eine neue Nachricht, von wem ? Und wer hat ihre Nummer den sie nicht eingespeichert hat ?
Ein kurzer Schauer machte sich breit, es fühlte sich komisch an eine Nachricht von einer ihr fremden Nummer zu bekommen. Erst wollte sie diese gar nicht öffnen, ihr Handy weg legen und es sein lassen, aber die Neugier packte sie und sie öffnete schließlich doch die Nachricht.
Erleichterung machte sich breit. Die Nummer ist Sebastians Nummer, aber woher hat er ihre Nummer? Schnell wurde es ihr klar Sam. Sie hatte ihm ihre Nummer gegeben als er sie fragte, falls sie mal abhängen möchte oder einfach reden wollte. Er war zu Beginn der erste, der mit ihr sprach, war aufgeschlossen ihr gegenüber und stellte sie auch bei seinen Freunden vor. Abigail und Sebastian sowie den anderen. Schnell überflog sie die Nachricht, musste erst schmunzeln bevor ihr schmunzeln definitiv zu einem Lächeln wurde. Er lud sie ein in die Kneipe. Heute, er, Sam, Abigail und sie. Bisschen Billard spielen, bisschen Spaß haben und eventuell auch etwas trinken. Paar Bier, paar Snacks. Kurz schaute sie auf die Uhr. Um 17 Uhr sollen sie sich in der Kneipe treffen, jetzt ist es halb 5 abends. 

A world beside my room [Stardew Valley]Historias para obsesionarse. Descúbrelo ahora