Erstarrt sah ich ihn an und versuchte verzweifelt seine Worte zu verarbeiten. Ich zitterte am ganze Körper und malte mir aus was alles passieren könnte. Meine Angst stieg und ich versuchte ihn von mir weg zu schubsen. Und es gelang mir. Ich drehte mich um und rannte los. Meine Tasche fiel zu Boden, doch ich machte keine Anstalt sie aufzuheben. Ich spührte wie mein Herz viel zu schnell gegen meine Brust schlug und meinen Kopf der vor Angst weh tat. Natürlich rannte Harry mir nach und ehe ich mich versah, zog er mich an meinem Arm zu ihm, sodass ich gegen seine Brust stieß mit meinem Rücken. Ich zappelte und versuchte mich zu lösen.
'Lass mich los!' flehte ich unter einer schweren Atmung. Ich spührte ihn gegen meine Hals grinsen.
'Du hättest fast deine Tasche vergessen.' hauchte er und reichte mir meine Tasche. Unsicher nahm ich sie entgegen. Ich hoffte gehen zu können, doch er hielt mich weiterhin fest. Ich spürte seine Lippen an meinem Hals, sanft begann er Küsse an diesem zu verteilen. Ich geriet in Panik als er anfing immer kräftiger meine Haute zuküssen, bis er anfing an ihr zu saugen. Was tat er da? Eine weitere Träne floss über meine Wange und ich sah mich hilfesuhend um, doch weit und breit war niemand zu sichten. Dann löste er sich endlich von meiner Haut.
'Ich fahr dich nach Hause.' sagte er und legte seinen Arm um meine Schulter, dann lief er einfach mit mir als würden wir ein Pärchen sein. Ich war eindeutig überfordert!
:'I-ich würde lieber laufen, es ist nicht mehr weit.' Flüsterte ich verängstigt und sah auf den Boden.
:'Stimmt für eine Straße würde sich das Fahren kaum lohnen.' grinste er und wir liefen die Straße entlang.
:'Wo-oher weist d-du wo ich wohne?'Stotterte ich und sah zu ihm. Er grinste mich an und flüsterte irgendetwas, jedoch bekam ich das nicht mehr mit da alles um mich herum schwarz wurde und ich nur noch spürte wie mich zwei starke Arme auffingen. Dann verlor ich das Bewusstsein.
***
Alles um mich herum dämmerte und ich hatte schreckliche Kopfschmerzen. Benebelt sah ich mich um. Ich lag in meinem Bett. Oh Gott, ich hatte wohl nur schlecht geschlafen! Aber wann war ich zu Bett gegangen? Und wann hatte ich mich umgezogen? Nun gut, ich musste mich nicht selbst noch mehr aufregen. Ich war zu Hause und nicht von diesem Traum ist passi-
'Na, gut geschlafen?' Ich quietschte erschrocken auf und sah mich um. Und da stand er. Harry. Vor mir und grinste mich warm an. Ich glaube ich sah ihn ziemlich unglaubwürdig an. Sofort wich ich ein paar Schritte zurück.
'W-wie kommst du hier rein?' stotterte ich und sah ihm ängstlich in die großen grünen Augen.
'Du hattest einen Schlüssel mit.' Grinste er.
'Warte mal, also hast du mich umgezogen?!' Fragte ich und wurde zum Ende hin immer lauter. Entsetzt sah ich ihn an. Oh Gott und ich hatte auch noch meine SpitzenUnterwäsche an, na super. Er kam nähr auf mich zu und jeden Schritt den er auf mich zu machte, lief ich zur Wand. Als ich dann mit dem Rücken gegen diese Stieß, lief er noch einen Schritt nährt sodass seine Brust meine Berührte und meine Atmung sich verschnellerte und das Angst Gefühl stieg. Seine rechte Hand legte sich an meine Wange und er sah mir in die Augen, als würde er sie lesen wollen.
'Es ist nicht das erste Mal das ich dich so sehe December.' Hauchte er und grinste mich an. Ich begann zu zittern und schubste ihn von mir.
'RAUS HIER SOFORT!' Schrie ich zitternd und nahm den Baseball Schläger, den mein Dad mir mal geschenkt hatte. Grinsend sah er mich an. Lachte er mich etwa aus? Er kam mir nähr.
'Ich warne dich, geh oder ich schlag zu!' Drohte ich und hielt den Schläger fester.
'Wir wissen beide dass du das nicht kannst.' Lachte er und mit einem Schlag lag der Schläger auf dem Boden und er kam mir nähr. Ich kniff meine Augen zusammen.
'Geh bitte einfach.' Sagte ich verzweifelnd und spührte das ich den Tränen nahe war. Er lief weiter auf mich zu und im nächsten Moment spührte ich Lippen an meiner Wange, dann ging er. Ich sah aus dem Fenster wie er das Haus verließ und atmete erleichtert auf. Er drehte sich noch einmal um und zwinkerte mir zu, bis er hinter der nächsten dunklen Straßenecke verschwand. Ich erötete ein wenig und ließ mich auf mein Bett fallen. Das ganze war mir nicht geheuer. Ich hatte so gemischte Gefühle in mir wie schon lange nicht mehr. Ich traute mich kaum sie zu zuordnen. Ich seufzte und kroch unter meine warme Decke. Woher kannte er mich? Woher wusste er soviel über mich? Und warum kannte ich ihn nicht? Tausende Fragen schwirrten in meinem Kopf. Aber jede einzelne Antwort fehlte. Ich quälte mich noch länger mit anderweitigen Fragen, bis ich dann vollkommen in meinen Schlaf verfiel.
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Leider finde ich kaum noch Zeit zum Schreiben und seit 'Scream My Name' zu Ende ist, fühle ich mich auf Wattpad ein wenig verloren. :3 Ich hoffe, dass sich das bald ändert, sonst werde ich das Schreiben wohl oder übel aufgeben. :/
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December | H.S.
Fanfiction'Warum fallen wir Schatz?' 'Um wieder aufzustehen.' Meine Name ist December Haunt. Meine Vergangenheit ist verborgen und meine Zukunft ist von ihm gefangen. 'December' Flüsterte er. Mein Atem zitterte und ich schloss kurzzeitig die Augen um mich au...
