Es war ein warmer Nachmittag in Brighton und die Sonnenstrahlen ließen die blasse Haut von Alana - kurz Aly - ein wenig erröten. Gerade fertig mit dem letzten Song, verließ sie erschöpft die Bühne, stieg die Treppen hinunter und ließ sich in Jonathan's Arme fallen.
»Das hast du toll gemacht, Babe.«, sagte er und drückte sie fest an seinen Körper.
»Danke, ich muss mich eben hinsetzen«, keuchte Alana und suchte sich einen Sitzplatz. Ein paar Meter weiter weg sah sie eine Bank und steuerte direkt auf sie zu.
Jonathan lief ihr hinterher und reichte ihr eine kleine Wasserflasche. »Sollen wir nicht lieber rein gehen? Du hast doch deinen eigenen Backstageraum bekommen.«
Sie hob ihren Kopf, nahm einen Schluck aus der Flasche und schaute ihm in die Augen. »Bitte hör auf. Ich weiß wieso du das sagst. Ich gebe gleich noch Autogramme.« Sie lehnte sich zurück, atmete noch einmal tief durch und stand dann wieder auf.
»Zieh dir wenigstens etwas drüber. Die haben eben mehr auf deine Brüste, als auf deine Lieder geachtet«. Er zog sich sein Hemd aus und hob es ihr entgegen.
»Aber sonst geht's noch, oder?« Sie schlug das Hemd weg und ging zu ihren Fans, die hinter Absperrgittern standen und schon auf sie warteten. Auf dem Weg murmelte sie vor sich hin: »Der hat doch nicht alle Tassen im Schrank.«
»Ich hab das gehört, Aly!«, rief er ihr hinterher.
Sie drehte sich nicht zu ihm zurück und setzte, für ihre Fans, ein Lächeln auf, obwohl ihr gerade nicht danach war. Dort angekommen, fiel ihr direkt ein kleiner Junge auf, der eins ihrer T-Shirts trug und sich ein Autogramm auf einen seiner Poster signieren lassen wollte. Bevor sie die Aufmerksamkeit den anderen Fans schenkte, beugte sie sich über die Absperrung und hob, zusammen mit dem Vater des Jungen, ihn zu sich rüber. »Hey großer Mann. Wie heißt du denn?«
Der Junge war sehr verunsichert und schaute abwechselnd zu seinem Vater und Alana.
»Alles gut, ich beiße nicht.« Sie lachte ihn an und legte eine Hand auf seine Schulter.
»M..Mein Name ist Samuel«, stotterte er. Doch nun breitete sich langsam ein Grinsen in seinem Gesicht aus.
»Ein wunderschöner Name, Samuel. Darf ich ein Foto mit dir machen?« Sie schaute zum Vater hoch, streckte den Arm zu ihm hinaus und nahm das Handy entgegen, womit er gerade noch Bilder von seinem Sohn und ihr machte. Sie drückte Samuel näher zu sich, lächelte mit ihm zusammen in die Kamera und knipste ab. »So, jetzt noch eins mit einem lustigen Gesicht. Ich zähle bis drei und dann strecken wir beide unsere Zunge raus, okay?« Sie schaute Samuel an, der begeistert nickte. »eins, zwei, drei.« Beide zogen eine Grimasse und sie drückte auf den Auslöser. »Das hast du toll gemacht.« Alana stellte sich wieder aufrecht hin, nahm das Poster und signierte es mit folgenden Worten: "Vielen Dank für deinen Support! xoxo Alana". Sie überreichte ihm das Poster, nahm ihn wieder auf den Arm und übergab den Jungen an seinen Vater. Sie nickte dem Vater lächelnd zu.
Dann widmete sie sich den anderen Fans, machte mit jedem geduldig Fotos, schrieb Autogramme und umarmte sie. Nachdem sie jeden Fan einzeln durchgegangen ist, bedankte Alana sich lächelnd bei ihnen. Sie verabschiedete sich, drehte sich um und lief zum Backstageraum, wo auch schon Jonathan auf sie wartete.
Er stand von der Couch, die im Raum stand, auf und ging auf sie zu. »Hey, ich meinte das nicht so, Babe.« Er versuchte ihre Hand zu nehmen, aber sie zog sie weg. »Es tut mir leid, ehrlich.«
Sie ging zur Minibar, die auf einem Tisch stand, nahm sich eine Cola und setzte sich auf die Couch, auf der eben noch Jonathan saß.
Jonathan folge ihr und setzte sich neben sie. Er beugte sich vor, seine Beine zeigten in ihre Richtung und wieder versuchte er ihre Hand zu erhaschen. Sie zog die Hand erneut weg »Aly, bitte.«
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Guided Sanctuary
FanfictionAlana (Sarah Paulson), 25 Jahre alt, war eine Sängerin, die durch ganz Europa tourte. Doch als sie einen Umschlag ohne Anschrift in die Hände gedrückt bekam, veränderte sich ihr ganzes Leben. Sie erfuhr, dass ihre Vorfahren Mitglieder eines Hexenzir...
