Ballerina Girl | OCxJung Hose...

By Someday24n

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Ballett hatte schon immer Minas Leben bestimmt. Strenge Diäten, hartes Training, das nächste Vortanzen, die n... More

Hwang Mina
Jung Hoseok
Tteukbokki
Prüfungen
Im Regen
Irgendwann...
Wie es das Schicksal nun einmal wollte...
Gar nicht so schlimm
Eine Ausnahme
Eine Überraschung
Soziale Kontakte
Ein kleines bisschen besser
„Er musst dich ja ziemlich mögen."
Showtime und ein Strauß voll Blumen
Popcorn und Pyjamaparty
Wackelpudding und Angst im Dunkeln
Eine neue Seite
Einladung
Party Secrets
Aftermath
Selfie
Scherben
Glücksbringer
Das aller beste Geburtstagsgeschenk
Kartenhaus
Ein Fehler
Ablenkung
Bad Liar
Goodbye
1,3k Reads und neue Story

Offiziell

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By Someday24n

Seit dieser Mittagpause ließen meinen Freundinnen mich nicht mehr aus den Augen und flankierten mich wie zwei Bodyguards. Sie waren offenbar ganz erpicht darauf mich nicht mehr allein zu lassen und Hoseok die Chance zu geben in meine Nähe zu kommen. Und das funktionierte, unter Soojins scharfen Blicken traute selbst Hoseok sich nicht, nochmal in meine Nähe zu kommen. Soojin zog die ganze Sache sogar so konsequent durch, dass sie sich eines Nachmittags mein Handy schnappte und Hoseoks Nummer blockierte, sodass er mich 'nicht weiter belästigen könne'. – Zitat Soojin.

***

Es dauerte mehrere Tage bis Hoseok mich irgendwann allein abpasste. Es war nach dem Training, ich hatte mal wieder nur zusehen können. Ich wartete also draußen, während Soojin und Eunsang noch in der Umkleide waren.

Als ich Hoseok auf mich zukommen sah, blickte ich mich panisch nach einem Ausweg um. Ich war noch nicht bereit mich ihm zu stellen. Also startete ich einen ziemlich albernen Versuch einfach vor ihm wegzulaufen. Das brachte natürlich nichts, mit den dummen Krücken kam ich keine zwei Meter weit eh Hoseok mich eingeholt hatte.

„Mina, bitte hör mir doch nur mal kurz zu." Hoseok sah mich mit flehendem Blick an. „Ich will nur fünf Minuten deiner Zeit, bevor Soojin wieder versucht mich mit ihren Blicken zu töten."

Mit entfuhr ein leises Lachen, Soojin konnte echt angsteinflößend sein. Doch bevor ich auch nur irgendetwas entgegnen konnte, tauchten, wie aufs Stichwort, Soojin und Eunsang an meiner Seite auf.

„Hoseok...", stellte Soojin kühl fest. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und schob sich sofort zwischen Hoseok und mich.

„Ich will nur kurz mit Mina sprechen." Abwehrend hob Hoseok die Hände.

Soojin sah ihn einen Augenblick prüfend mit zusammengekniffenen Augen an. „Rede!", forderte sie ihn dann auf.

„Allein." Jetzt war es Hoseok die die Arme verschränkte. „Ich würde gern mit ihr allein reden."

Soojin schien kurz zu überlegen. Dann wanderte ihr Blick fragend zu mir. Ich nickte ihr kurz zu, dann sagte sie „Also gut..." Und meine beiden Freundinnen verließen meine Seite, wenn auch nur wiederwillig.

Ich beobachtete wie meine Freundinnen durch die Tür am Ende des Flurs verschwanden, natürlich nicht ohne dass Soojin mir nochmal einen unsicheren Blick schenke. Als die Beiden weg waren räusperte Hoseok sich und öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch ich stoppte ihn mit erhobener Hand.

„Bevor du irgendetwas sagst... Es tut mir leid.", seufzte ich. Wieder öffnete Hoseok den Mund um etwas zu sagen, doch erneut stoppte ich ihn. „Ich bin noch nicht fertig." Ich holte einmal tief Luft und ratterte dann alles herunter was mir auf der Seele brannte. „Ich weiß das ich's vermasselt hab. Es war meine Schuld, ich hätte einfach nicht die Beherrschung verlieren dürfen. Ich streite mich normalerweise mit Niemandem und nehme alles einfach so hin wie es ist. Also ist das alles neu für mich und bisher musste ich dabei auch nicht wirklich viel Rücksicht auf die Gefühle anderer nehmen, aber... du bist nun mal kein Niemand, also.... Es tut mir leid, okay?"

„O-okay.." Hoseok schien sichtlich verwirrt über meinen langen Dialog. „Äh, um ehrlich zu sein dachte ich du bist total sauer auf mich und schreist mich an oder sonst was." Schnell fuhr er sich mit einer Hand durchs Haar.

„Was nein!" Rief ich bestürzt und schlug mir eine Hand vor den Mund. „Sowas würde ich nie tun.." Ich stoppte und überlegte kurz. „Also... ich meine.. ähm.. Okay, pass auf. Die Wahrheit ist ich mag dich wirklich, okay? Ich hab dich gern in meiner Nähe und bin wirklich gern mit dir zusammen. Und ich will dass das auch so bleibt. Ich will unbedingt alles richtig machen und geb mir so viel Mühe keine Fehler zu machen, aber ich hab das Gefühl je mehr ich das versuche, desto mehr stoße ich dich von mir weg. Dann mach ich wieder irgendwas falsch, fang an völlig unnötig rumzuschreien und–" Meine Stimme versagte, Tränen verschleierten meine Sicht. Ich wandte den Blick zu Boden und versuchte sie wegzublinzeln.

„Hey." Hoseok legte mir eine Hand unters Kinn und hob es so dass ich ihm in die Augen sah. „Man muss Fehler machen um daraus zu lernen." Er lächelte. „Aber falls es dich beruhigt sag ich's dir gern nochmal. Ich mag dich genauso wie du bist, für mich musst du nicht perfekt sein."

Ein warmes Gefühl breitete sich in meiner Brust aus. „Heißt das du nimmst meine Entschuldigung an?" Jetzt lächelte auch ich und fuhr mir mit dem Ärmel schnell über die Augen.

„Klar." Hoseok nickte, dann zog er mich in eine Umarmung. Meine Krücken fielen klappernd zu Boden als ich ebenfalls die Arme um ihn schlang und meinen Kopf in seinem Shirt vergrub. Augenblicklich fühlte ich mich besser.

Eine Weile verharrten wir in dieser Position und ich genoss einfach nur seine Nähe und lauschte dem gleichmäßigen Klopfen seines Herzens, bis ich schließlich feststellte, dass es doch noch ziemlich wehtat auf meinem verletzten Bein zu stehen.

Ich schob Hoseok ein Stück von mir weg und sah ihn entschuldigend an. „Versteh mich nicht falsch, aber ich würd mich jetzt super gern hinsetzen, mein Bein tut ziemlich weh vom Stehen."

Sein Blick wanderte an mir herunter. Inzwischen stand ich nur noch auf meinem linken Bein und hatte das Rechte leicht angewinkelt um es zu entlasten. „Oh, ja klar." Hoseok half mir mich wieder auf meine Krücken zu stützen. „Wie wärs wenn wir zusammen Mittagessen gehen?", schlug er dann vor und ich nickte zustimmend. Als ich jedoch loshumpelte hielt er mich zurück. „Eins noch."

„Was ist los?" Ich blieb stehen und sah ihn überrascht an.

„Wieso hast du meine Nummer blockiert?" Er sah mich mit zusammengekniffenen Augen an, lächelte jedoch.

„Das war ich nicht." Zerknirscht erwiderte ich Hoseoks Blick. „Das war Soojin."

Er schlug sich mit einer Hand vor die Stirn. „Hätte ich ja auch von selbst drauf kommen können.", dann lachte er.

„Du weißt doch wie overprotective sie ist." Stellte ich mit zusammengepressten Lippen fest und kramte gleichzeitig nach meinem Handy in meiner Tasche.

„Oh ja..", murmelte Hoseok leise und schüttelte dann ungläubig den Kopf. „Ich dachte echt sie springt mir irgendwann an die Gurgel, wenn ich dir auch nur zu nah komme."

„Sorry." Verlegen sah ich ihn an. „Ich werd mit Soojin reden. Ich hatte eigentlich immer das Gefühl, dass sie dich sonst ganz gut leiden kann." Endlich hatte ich es geschafft mein Handy aus meiner Tasche zu fischen. Schnell entsperrte ich Hoseoks Nummer und hielt es dann triumphierend in die Luft. „So, das Problem wäre auch gelöst."

***

In der nächsten Zeit wich Hoseok mir kaum noch von der Seite, naja zumindest nicht solange er nicht durch Unterricht oder Training dazu gezwungen war. Wir verbrachten wieder mehr Zeit miteinander und in den Mittagspausen saßen wir wieder alle zusammen. Hoseok nahm sogar jeden Morgen einen anderen Bus, nur um mich von Zuhause abzuholen. Wir lachten, hatten viel Spaß und bald war schon wieder alles wie zuvor. Es lief einfach perfekt und auch Soojin schien ihm, nach einem kurzen Gespräch, verziehen zu haben.

Als ich meine Bandagen und Krücken endlich loswurde war Hoseok natürlich auch bei mir. Er hatte mich zum Krankenhaus begleitet und während ich in das Behandlungszimmer gerufen wurde wartete er draußen auf mich.

„Wann kann ich wieder anfangen zu trainieren?", war meine erste Frage sobald ich, ohne sonstige Hilfsmittel, wieder allein auf beiden Beinen stand. Ich hatte nicht vergessen, dass in wenigen Wochen die nächste Zwischenprüfung anstand und ich einiges aufzuholen hatte, außerdem war es dann auch nicht mehr all zu lange hin bis die Abschlussprüfungen bevorstanden.

Der Arzt schmunzelte über meinen Eifer. „Sie sollten es auf jeden Fall langsam angehen lassen, wir wollen ja nicht gleich den nächsten Bänderriss.", stellte er bestimmt fest.

Zerknirscht nickte ich, während der Arzt mir ein Schreiben für meine nächste Physiotherapie ausstellte.

„Aber... es wird keine bleibenden Schäden geben, oder?", stellte ich endlich die Frage die mich schon die ganze Zeit beschäftigt. „Ich meine, ich werde wieder ganz normal tanzen können, so wie früher?"

„Wenn Sie sich nicht gleich wieder übereifrig ins Training stürzen und ihre Physiotherapie regelmäßig wahrnehmen, sollte es da kein Problem geben." Der Arzt schenkte mir ein Lächeln und reichte mir das Schreiben. Bevor er mich jedoch direkt verabschiedete, begleitete er mich noch ins Wartezimmer. Hoseok sprang augenblicklich auf, als er mich erblickte.

„Passen Sie gut auf ihre Freundin auf, Sie ist ziemlich übereifrig. Sie sollte sich nicht gleich überanstrengen.", lächelte der Arzt, als Hoseok auf uns zutrat.

„Natürlich." Hoseok schenkte ihm ein Sonnenscheinlächeln. Freundin? Mein Blick wurde glasig.

Dann verabschiedet der Arzt uns und Hoseok bugsierte mich nach draußen, während ich weiterhin ins Leere starrte.

„Was ist los, du bist so still?", fragte Hoseok schließlich als wir draußen vor dem Gebäude angekommen waren.

Endlich hob ich meinen Blick und sah ihn an. „Du hast es nicht verneint."

„Was?" Verwirrt sah er mich jetzt an.

„Als der Arzt meinte ich wäre deine Freundin, hast du es nicht verneint.", erklärte ich und sah ihn immer noch fest an.

„Oh äh. War dir das unangenehm? Ich dachte–"

„Nein, nein. Schon gut." Ich lächelte und ergriff seine Hand. „Mir gefällt die Vorstellung dich meiner Grandma endlich offiziell als meinen Freund vorzustellen. Sie wird völlig aus dem Häuschen sein." Allein bei der Vorstellung daran musst ich kichern.

Hoseok grinste. „Sehr gut." Dann drückte er mir einen Kuss die Wange, was dazu führe das ich rot wie eine Tomate anlief und schnell den Blick abwandte.

„Jetzt stell dich nicht so an, als hätte ich dich noch nie geküsst." Hoseok piekste mir in die Seite und seine Lippen verzogen sich zu einem amüsierten Grinsten.

„Naja, auf die Wange hast du mich auch noch nie geküsst." Ich sah ihn frech an und verschränkte die Arme.

„Dann hättest du also lieber einen anderen Kuss?" Gespielt überrascht hob er die Augenbrauen und sah mich fragend an.

„Vielleicht?", schmunzelte ich und sah ihn mit großen Augen unschuldig an, während ich mir eine Haarsträhne um den Finger zwirbelte.

Ich hatte kaum Zeit zu reagieren da legten sich Hoseoks Lippen auch schon auf meine.

Der Kuss übertraf alles bisher Dagewesene. Er war weich und warm. Hoseok vergrub seine Finger in meinem Haar, er neigte meinen Kopf zur Seite und schob mir die Zunge in den Mund. Okay, wow, damit hatte ich definitiv nicht gerechnet. Trotzdem konnte ich nicht anders als den Kuss zu erwidern. Hoseok war einfach ein verdammt guter Küsser. Meine Hände fanden schnell den Weg zu seinem Nacken und als ich meinen Körper gegen seinen presste, packte er mich an der Hüfte und zog sie noch näher zu sich. Ich hätte ewig so weiter machen können, doch irgendwo ganz tief hinten in meinem vernebelten Kopf erinnerte mich eine leise Stimme daran, dass wir ja in der Öffentlichkeit waren.

Als wir uns von einander lösten dauerte es einige Sekunden bis ich meinen Atem wiedergefunden hatte. Ich sah Hoseok schwer atmend und mit großen Augen an.

„Und, war das besser als ein Kuss auf die Wange?", fragte er belustigt.

Ich nickte nur stumm und biss mir nachdenklich auf die Unterlippe. „Könnte immer so sein.", platzte es dann, zu meiner eigenen Überraschung, aus mir heraus. Schlagartig wurde ich wieder rot. Hoseok sah mich verdutzt an, begann dann jedoch lauthals zu lachen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

1851 Wörter

Nur noch 1 Chapter!!! (Evtl 2... mal sehen ob ichs trenne.) Ich bin ein bisschen trauig das es bald endet, die Story ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ich hoffe ihr bleibt mir auch noch auf den letzten Metern treu c:

Updates zu meiner nächsten Story gibts in ca. zwei Wochen~ *woop woop*

Vielleicht ist es dem ein oder anderen aufgefallen das es ein neues Cover gibt? :) Ich hab mich das erste Mal an einem eigenen Cover versucht, bin noch nicht sicher ob ichs mag... Wie findet ihr es?

Eure Nina ✿

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