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Ich stand auf einer großen grünen Wiese. Neben mir summten die Bienen und über mir flog eine Taube kreischen auf einige Keksbrocken zu, die um einen großen blauen Brunnen verteilt waren. Der Park in dem ich mich befand war Menschenleer. Ich ließ meinen Blick schweifen und entdeckte ein Schild auf dem "Dreams" stand. Darunter rankten sich rote und gelbe Rosen die einen süßlichen Duft versprühten.
Es war einzigartig und als es auch noch anfing zu Regnen und sich ein glitzernder Regenbogen in sieben Farben zeigte, war es so als ob alles um mich herrum still stand.
Ein paar Blumen reckten sich dem Himmel empor und Regenwürmer schlängelten sich durch die goldbraune Erde. Es war perfekt. Weiter hinten nahm ich durch den dichter gewordenen Nebel ein paar Wildpferde wahr. Sie graßten dort, schier unbeobachtet. Ich fühlte mich magisch angezogen.
Eins der Pferde hob den Kopf und anhand der gutmütigen Augen erkannte ich, dass dieses Tier sich nicht vor mir fürchtete.
Ich kam näher und auch das gewaltig-schöne Pferd ließ den Kopf in meine Richtug sinken. Ich war eins mit dem Pferd, der Natur und der Freiheit die mir hier geboten war. Es war atemberaubend, so ein Erlebnis machen zu dürfen. Ich fühlte mich gut, frisch, fröhlich und frei, wobei ich eigentlich nur mich und den lauwarmen Regen wahrnahm. Es war als würde ich einer ungeahnten Sehnsucht, die ich mir der Zeit entwickelt hatte, nachgeben
So gut hatte ich mich noch nie gefühlt. Weg von all den Sorgen, Problemen und den Menschen dieser Welt.
Das was ich brauchte war hier.
Alles fing an zu verschwimmen und ich ließ mich einfach in das unbefangene Gefühl hineingleiten.
Ich fühle mich sicher und zugleich sehr stark. Doch dann zerschnitt eine laute Sirene die unbeschwerte Stille.
Und ich landete im realen Leben.
Ich wurde von diesem wunderschönen Ort hinfortgerissen. Ich durfte nicht mehr dran teilhaben. Es war, als würde man es mir verbieten. Niemanden kümmerte es, was ich dachte oder fühlte.
Es war als würde ich eine Zeitreise unternehmen, die es mir unmöglich machte, zurückzukehren.

Ich öffnete die Augen. So einen realen Traum hatte ich noch nie miterlebt. Tja, der lauwarme Regen aus dem Traum, tröpfelte mir durch das undichte Dach uns Gesicht. Warum musste ausgerechnet ich hier schlafen, und nicht etwa meine Schwester Rosalie?!
Ich atmete tief durch.
Die Sehnsucht nach dem unbeschwerten Gefühl zerris mich innerlich plötzlich so sehr, dass ich aufsprang und ins Bad hastete.
Und als ich mir Zahnpasta auf meine Zahnbürste quetschen wollte und Senf hervor kam, fing mein Leben wieder genau da an, als ich beschloss es zu ändern. Nämlich voller Streiche, voller Gefahren und ohne Frühstück :(

Dreams ~ there's always a reason to smile :)Stories to obsess over. Discover now