New York is always a good idea

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New York die Stadt die niemals schläft, mein neues zu Hause. Mit mutigen Schritten trat ich aus den Türen des Flughafens und sah mich erstmal kurz um. Vor mir befand sich einfach nur ein Parkplatz nichts spektakuläres, was mich etwas enttäuschte. Ich meine, New York die Stadt die niemals schläft, die so aufregend dargestellt wird, sollte ja wohl mehr zu bieten haben. Ja gut, ich übertreibe eine bisschen. Ich ließ meinen Blick einmal über den Parkplatz schweifen, bis etwas meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Wohl eher jemand, ein etwas dicklicher Mann in einem Anzug vor einer schwarzen Limousine. In seinen Händen hielt er ein Schild, auf dem mein Name stand. Zögernd ging ich auf ihn zu, da ich mir nicht sicher war, was ich davon halten sollte. Als der Mann mich bemerkte breitete sich ein kleines Lächeln auf seinem Gesicht aus und er schritt mir entgegen. „Hallo, du musst Charlotte sein. Ich bin Happy.", ich war etwas verwirrt, da ich nicht erwartet hatte, dass mich jemand abholte. Ich musste verwirrt ausgeschaut haben, weswegen Happy die Augenbraun hoch zog und mich fragend ansah. Deshalb antwortete ich schnell. „Ähm...hi, ja ich bin Charlotte, aber bitte nennen Sie mich Charlie. Düfte ich fragen, was sie genau wollen und wo sie mich hinbringen?". Daraufhin begann er zu lachen, was mich noch mehr verwirrte. „Keine Sorge Kleines, ich werde dich nicht entführen oder sowas, aber mehr darf ich dir leider nicht sagen. Du musst warten bis Mr. Stark dir alles erzählt und jetzt komm, es soll gleich anfangen zu regnen!". Mit diesen Worten nahm er mir meinen Koffer ab und verstaute ihn im Kofferraum. Er öffnete mir galant die Tür und wartete bis ich eingestiegen war, bevor er vorne einstieg und losfuhr. In meinem Kopf hatten sich schon wieder unzählige Fragen angesammelt, auf die ich absolut keine Antwort wusste. Wer war dieser Mr. Stark? Was wollte er von mir? Aber die für mich wichtigste Frage war, was genau machte ich hier in New York? So langsam bemerkte ich, wie ich langsam Kopfschmerzen bekam, von dieser ganzen Aufregung. Um mich abzulenken, schaute ich aus dem Fenster und beobachtete die Leute draußen auf der Straße. Jeder sah anderes aus und alle waren nur mit sich selbst beschäftigt, niemand achtete auf den anderen. Irgendwie machte mich das traurig, aber ich konnte von mir ja auch nicht behaupten, dass ich anders wäre. Plötzlich wurde ich von Happy aus meinen Gedanken gerissen. „Dieser Verkehr ist doch einfach nur lästig, können die Leute nicht richtig Auto fahren? Es tut mir sehr leid Miss, aber es wird wohl noch etwas dauern, bis wir ankommen. Irgendwo in der Nähe ist wohl ein Unfall passiert und jetzt liegt der ganze Verkehr lamm.". Entschuldigend sah er mich an. „Ach das macht nichts. So kann ich wenigstens noch ein bisschen etwas von New York sehen!". Mit diesen Worte lächelte ich ihn nochmal kurz an und ließ mich dann erschöpft in den Sitz zurück fallen. Während ich wieder aus dem Fenster schaute, fielen mir langsam die Augen zu und ich nickte ein.
Unsanft wurde ich aus dem Schlaf gerissen, als die Autotür aufgezerrte wurde und sich jemand unsanft neben mich plumpsen ließ. Happy drehte sich mich einem leicht genervten Gesichtsausdruck zu diesem jemand um. „Warum muss ich dich eigentlich immer von irgendwo abholen? Ich bin der Chauffeur von Tony und nicht von dir, außerdem habe ich grade einen anderen Auftrag.". Er sah wirklich verärgert aus und blickte dann mitleidig zu mir. Happy hatte wohl mitbekommen, dass ich durch den mini Aufstand geweckt worden bin. Mit müden Augen drehte ich mich zu meinem neuen Sitznachbarn um. Musste mir dann aber das Lachen verkneifen. Neben mir saß ein Typ in einem komischen rot-blauen Anzug, der irgendwie an ein Spinnennetz erinnerte und einer Maske... ich meine eine Maske. „Entschuldigung Happy, aber Mr. Stark hat mir gesagt, dass du mich mitnehmen kannst zum StarkTower. Das du in Begleitung bist hat er nicht gesagt.". Seine Stimme klang etwas zerknirscht. „Ja ja, war mal wieder klar. Aber schnall dich gefälligst an und stell dich ordentlich vor.". Und damit ließ Happy eine getönte Scheibe hochfahren. Mit einem belustigen Gesicht drehte ich mich zu dem neuen Gast um. „Alsoooo... ich bin Charlotte und wer bist du?". „Hi ich bin Pe...Spiderman, kann man doch erkennen!"
„Wer bitte bist du?? Spiderman? Hab ich noch nie von gehört."
„Wo kommst du den her, dass du noch nie von mir gehört hast?"
„Nicht von hier auf jeden Fall!"
Und im Zuge dessen grinste ich ihn und blickte wieder aus dem Fenster. Die restliche Fahrt über unterhielten wir uns ab und zu mal, aber schwiegen hauptsächlich. Jeder hing seinen eigenen Gedanken nach, obwohl ich bemerkte, dass er mich beobachtete, wenn er dachte, dass ich es nicht merkte.
Nach einer gefühlten Ewigkeit hielt der Wagen vor einem riesigen Wolkenkratzer auf dem ganz oben ein großes A abgebildet war. Staunend stieg ich aus und sah mit offenem Mund nach oben. Was machte ich nur hier? „Wow...was machen wir hier?". Immer noch beeindruckt dreht ich mich fragend zu Happy um. Aber statt Happy antwortete mir dieser Spiderman. „Ich schätze mal, dass das dein neues zu Hause sein wird. Also ich werde dann mal zu Mr. Stark, um ihm Bericht zu erstatten. Vielleicht sieht man sich nochmal Charlotte." Mit diesen Worten schwang er sich aufs Dach des Gebäudes. Verdattert sah ich ihm nach. Mein neues zu Hause... bitte was? Das musste ein schlechter Scherz sein. Ich drehte mich zu Happy um und blickte ihn fragend an. „Nun ja, da hat Spiderman nicht ganz unrecht, du wirst ab heute hier wohnen. Jetzt guckt nicht so schockiert und komm Tony wartet bestimmt schon!". Zwinkernd nahm er meinen Sachen aus dem Kofferraum und schritt in den StarkTower. Zögernd folgte ich ihm und staunte nicht schlecht über den Eingangsbereich. Schnell schaute ich mich um und suchte Happy mit meinem Gepäck. Er stand an einem der gläsernen Fahrstühle und wartete auf mich. Hastig stieg ich zu ihm und bewunderte den Ausblick aus dem Fahrstuhl. Mit einem Pling kamen wir oben an und betraten ein riesiges Wohnzimmer. Rechts von mir war eine Bar komplett aus Glas und links führte eine Flur irgendwo hin. Aber die Aussicht war einfach nur... Wow... man konnte über ganz New York schauen. „Ich hab dir gesagt, dass du dich da raus halten sollst! Kannst du nicht einmal tun, was ich dir sage?". Donnerte plötzliche eine Stimme aus der Richtung des Flurs. Ich zuckte zusammen und blickte hilflos zu Happy. Dieser sah mich beruhigend an und lächelte freundlich. „Alles gut Charlie, ich denke mal Spiderman hat mal wieder Mist gebaut. Setzt dich doch schonmal, ich denke Mr. Stark kommt gleich.". Er stellte meine Tasche und meinen Koffer neben die Bar und verabschiedete sich. Ich drehte mich nochmal um meine eigene Achse und betrachtete die Bar genauer. Vielleicht gab es da auch etwas alkoholfreies, obwohl gegen einen Shot zur Beruhigung hätte ich jetzt auch nichts. Mit schnellen Schritten trat ich hinter die Bar und suchte erstmal ein Glas. „Ok, was haben wir dem hier...", nach dem ich ein paar Schränke geöffnet hatte, fand ich endlich den Kühlschrank. Nachdem ich den Inhalt begutachtet hatte, entschied ich mich für Orangensaft mit Wasser verdünnt. Ich hasste puren Saft. „Ey was machst du hier und wer bist?". Erschrocken drehte ich mich um und ließ beinah mein Glas fallen. Vor mir stand eine hübsche rothaarige Frau. „Äh... al-als-so ich bin Charlotte und Happy hat zu mir gesagt ich soll hier auf Mr. Stark warten. Wer sind Sie?". Sofort hellte sich das Gesicht der Frau auf und sie grinste mich an. „Ich bin Natascha, du kannst mich Nat nennen." „Oki, hi Nat. Weißt du zufällig, wie lange ich noch warten muss?". Fragte ich sie mit einem Lächeln. „Puh keine Ahnung, der Junge hat schon wieder Mist gebaut, den Tony jetzt wieder ausbügeln muss, aber ich glaube Peter ist grade gegangen." „Peter? Welcher Peter?", fragte ich verwundert. Nat entgleisten kurzzeitig die Gesichtszüge, aber sie hatte sich schnell gefangen. „Ähm... hab ich Peter gesagt? Ich meinte Spiderman! Komm wir setzen uns, die anderen kommen glaube ich auch gleich.". Noch etwas misstrauisch folgte ich ihr zu einem der Sofas. Ich ließ mich gekonnt neben Natascha plumpsen und trank einen Schluck. Nach und nach kamen noch ein gut aussehender Mann mit braunen Haaren, der sich als Steve Rogers alias Captain America vorstellte. Eine Riese mit blonden Haaren namens Thor und eine blonde Frau mit dem Namen Pepper. Mittlerweile hatte ich echt Probleme die Augen offen zu halten, da ich so erschöpft war von dem Flug und der Autofahrt. Trotzdem war die Gesellschaft echt lustig. Pepper hielt sich eher im Hintergrund, während die anderen drei mir erzählten, dass sie die sogenannten Avengers waren und der Tower Tony Stark gehörte. Dieser war auch unter dem Namen Iron Man bekannt und genau wenn man vom Teufel spricht, erscheint er. Mr. Stark kam aus einem der Räume vom Flur und goss sich erstmal einen Macallan M Whisky ein. Mit einem Seufzer drehte er sich zu unserer kleinen Runde um. „Hey was ist den hier los?" Steve grinst in sich hinein und antwortete. „Wir warten mit Charlie auf dich.". Sofort hellte sich sein Gesicht auf. „Ach ja, tut mir leid Charlotte, dass es so lange gedauert hat. Aber ich freue mich das du da bist.". Er lächelte mich herzlich an. „Äh...danke. Aber könnten sie mir den jetzt mal sagen, was ich hier mache?". Fragte ich vorsichtig. „Natürlich, also mein Name ist Tony Stark, wie du sicherlich schon weißt, und ich habe dich adoptiert. Heißt das hier wird dein neues zu Hause. Falls du dich jetzt fragst, was wir genau miteinander zu tun haben. Ich kannte deinen Vater sehr gut und habe erst letzte Woche erfahren, was passiert ist. Es tut mir wirklich leid.". Ich war wie erstarrt und merkte wie meine Unterlippe anfing zu zittern. Nur mit Mühe konnte ich die nächsten Worte über die Lippen bringen. „Woher kennen Sie ihn und es muss Ihnen nicht leid tun, er war ein Arschloch.". Ich hob meinen Kopf und schaute Tony fest in die Augen. Dieser sah mich nicht mitleidig an, eher so, als wenn er mich verstehen könnte. „Ich weiß, ich hab mich über dich informiert und dabei erfahren, dass du sehr gut in Physik bist und auch was im Köpfchen hast.". „Ja, dass stimmt schon, aber warum genau haben sie mich jetzt adoptiert. Ich meine was wollen sie mit einem pubertierenden Mädchen, dass sie nichtmal richtig kennen?". „Das ist eine sehr gut Frage, die ich dir gerne beantworte. Ich kannte deinen Vater schon sehr lange und wusste auch, dass er nicht der Mann geblieben ist, der er war, als er jung war. Als ich erfahren habe, was mit ihm passiert ist, habe ich ein bisschen recherchiert. Durch diese Recherchen bin ich auf dich und dein Talent gestoßen. Eigentlich war es eine Kurzschluss Reaktion, dass ich dich adoptiert habe. Weißt du, ich bin eigentlich nicht so die Vater Figur und ich weiß auch nicht, wie ich dir genau gegenüber treten soll. Trotzdem hoffe ich, dass wir uns verstehen werden und wir miteinander auskommen werden.". Nachdem er geendet hatte, sah er mich erwartungsvoll an. „I-ic-ich weiß nicht was ich sagen soll. Das war das netteste was ich seit langem gehört habe. Dankeschön.". Als ich mich zum Fenster umdrehte genau wie Tony fiel mir auf, dass die anderem mittlerweile gegangen waren und wir alleine waren. „Es ist schon komisch, ich habe nie darüber nachgedacht, wie es sein wird eine Tochter zu haben. Naja und jetzt sie uns an." er lachte auf und gesellte sich zu mir. „Sie wissen was mein Vater getan hat oder?" Unsicher blickte ich zu ihm auf. „Ja ich weiß was er getan hat, was er dir angetan hat. Wie er...". „Stop! Bitte sprechen sie es nicht aus, ich kann es nicht nochmal hören." Ich hatte gar nicht bemerkt das ich angefangen hatte zu weinen bis mir Tränen auf meine Hände tropften. Den Ausdruck in Tonys Augen konnte ich nicht deuten. „Okay, kommt nicht nochmal vor. Ich denke mal, dass du müde sein musst, willst du dein Zimmer sehen?". „Sehr gerne und nochmals dankeschön.". Als ich aufstand schaute ich nochmal hinaus auf die Stadt, die mittlerweile in Lichtern erleuchtete. Dann drehte ich mich zu Mr. Stark um, der meinen Koffer genommen hatte und auf mich wartete. Ich folgte ihm und nahm meine Tasche. Wir gingen in den anliegenden Flur zu einer Treppe, die nach oben führte. Am Ende des nächsten Flurs befand sich auf der rechten Seite eine große Tür. Als wir hindurch schritten, blieb mir der Mund offen stehen. Dieses Zimmer war der Wahnsinn. Die gegenüberliegende Wand war komplett aus Glas und zeigte einen wunderbaren Ausblick. Auf der rechten Seite befand sich ein riesiges Bücherregal, wo ein Schreibtisch  mit eingebaut war. Zu meiner Linken befand sich eine Tür. Wenn ich raten müsste,, würde ich tippen, dass diese zu meinem Kleiderschrank führte. Am Fenster auf der linken Seite stand ein riesiges Bett mit gemütlich aussehenden Kissen. Neben dem Bett befand sich ein kleiner Nachttisch mit Lampe. Mit leuchtenden Augen drehte ich mich zu Tony um. „Gefällt es dir? Wir können auch nochmal was verändern wenn du magst?",er sah etwas verunsichert aus. „Nein, nein, ich liebe es. Es ist wunderbar. Vielen vielen Dank!", lächelnd sah ich ihn an. „Ok, dann gute Nacht, wenn du irgendwas brauchst, sagst du einfach Jarvis und dann sagst du ihm, was du brachst.". Erst jetzt viel mir auf, wie müde er aussah. „Gute Nacht Tony.". Zu meiner eigenen Überraschung umarmte ich ihn.
Nachdem er mich alleine gelassen hatte, räumte ich noch schnell meine Sachen ein und machte mich dann bettfertig. Als ich im Bett lag ließ ich den Tag nochmal Revue passieren. Irgendwie blieben meine Gedanken an Spiderman hängen und ich weiß nicht wieso, aber ich wurde den Gedanken von ihm nicht mehr los. Er faszinierte mich und in gewisser Weise war er schon süß. Mit dem Gedanken an ihn und an meinen Vater schlief ich ein. Keine gute Mischung.

Hallo Leute, mein Name ist Lotti und das ist meine erste FanFiction. Ich hoffe euch hat das erste Kapitel gefallen und ihr wollt weiter lesen. Falls ihr Kritik habt, lasst sie gerne da.

Who are you really under the mask spiderman?Cerita yang bikin terobses. Temukan sekarang