「1」- Katsuki Bakugô

160 9 7
                                        

»Ouch...«  Es war, beschissen. Absolut schrecklich. Wieder und wieder fragte sich Katsuki, warum ausgerechnet er in dieser Situation feststecken musste. Es hätte jeden anderen treffen können. Verdammt, JEDEN. Aber natürlich muss gerade er das "Glück" haben. Und jetzt steckte er hier fest, gemeinsam auch noch mit Shōto Todoroki, den Typen den er aus dem tiefsten seines Herzens verabscheute. Oft genug warf er seinen Mitmenschen Morddrohungen und Todes Wünsche an den Kopf, und trotzdem gibt es nur wenige bei welchen er diese zu 100% ernst meinte. Todoroki war einer davon.

Dumpf landete der Blonde auf seinem
Hintern und rieb sich mit einer Hand den vor Wut pochenden Kopf. »Was soll das?!« giftete er den Übeltäter seines Sturzes aggressiv an. Todoroki hatte beschlossen, nachdem sie eine gute Stunde unter Katsukis Führung durch das Höhlensystem,  in welchem sie auftauchten, geirrt sind, dass er nun die Richtungen bestimmte. Der Blonde war damit nicht einverstanden. Absolut nicht. Allerdings wollte er selber so schnell wie möglich wieder zurück nach Hause. Also gab er schlussendlich nach, ist nun Todoroki durch die Unterirdischen Gängen gefolgt und hatte stumm gehofft, dass er endlich zurück nach Hause kann. 

Jetzt allerdings, nachdem Todoroki die nächste Tür öffnete, ist der jüngere einfach stehen geblieben. Da Katsuki damit nicht gerechnet hatte, ist er mit zu viel Schwung in den Rot/Weiß Haarigen gelaufen und unelegant auf den Boden aufgekommen. Wütend kniff der ältere seine Augen zusammen. Warum blieb der Bastard auch einfach mitten im Weg stehen?

Nachdem er keine Antwort erhielt, mit welcher er auch ehrlich gesagt nicht gerechnet hatte, rappelte Katsuki sich genervt auf, klopfte den Staub von seinen Klamotten und bereute alle Entscheidungen in seinem Leben welche ihn zu diesem Moment gebracht hatten. Wäre er heute einfach nur Zuhause geblieben, hätte trainiert oder auch einfach nur irgendetwas uninteressant gelesen dann wäre er nicht in dieser Situation. »Tch« genervt vergrub Katsuki seine Hände in seinen weiten Hosentaschen und beschloss  gleichzeitig das Heute der schlimmste Tag in seinem kompletten Leben war.

Endlich sah Katsuki sich in dem Raum um. Überrascht hob der Blonde seine Augenbrauen. Es war eine spärlich beleuchtete Halle, der größte Raum welchen sie bis jetzt erreicht hatten. Mehrere grünliche Rohre führten über die Decke weiter ins Innere des Raumes, nach näheren Betrachten glaubte Katsuki das es sich eher um einen Tunnel handelte. Das Auffälligste war jedoch das kleine grüne Lebewesen in der Mitte des Raumes. Auch Todoroki  fokussierte den friedlich Aussehenden Fremden, welcher in einem schlichten Anzug gekleidet war.

»Bitte hier entlang.« Fing es an zu sprechen nachdem es die Beiden UA Schüler bemerkte. Katsuki zuckte kaum merklich zusammen und betrachtete das Wesen mit misstrauischem Blick. Besonders, als es denn beiden zwei Runde Schilder hinhielt. Auf dem Einen war eine schwarze Eins abgebildet, auf dem anderen eine ebenfalls simple schwarze Zwei. »Hier bitte nehmen sie die Karte mit ihrer Nummer.« auffordern schüttelte das Wesen seine kleine grüne Hand während Todoroki die Schilder wortlos annahm.

»Huh?! Was soll ich mit der scheiß Karte?« Skeptisch zog Katsuki die Augenbrauen zusammen. Er brauchte keine Runden Schilder, er brauchte einen verdammten Wegweiser nach Hause. »Oi, Icyhot was tust du da?!« kommentierte der Blonde das Verhalten seines unfreiwilligen Verbündeten knurrend. Schließlich war es doch klar, dass sie sich beim Annehmen der Kärtchen für irgendwas eintrugen.

»Tragen Sie sie bitte jederzeit sichtbar an ihrer Brust und geben sie acht, sie nicht zu verlieren.« Erklärte das grüne Wesen, ignorierte Katsukis sichtbare Feindseligkeit, während Todoroki dem Blonden schweigend die Karte mit der Nummer Eins in die Hände drückte. Dabei befestigte der Jüngere seine Karte an der Außenseiter seiner Jacke.

Ihm war bewusst das er Bakugō auf keinen Fall die Karte mit der Nummer Zwei geben konnte ohne Beleidigungen zu riskieren. Zwar machten ihm die Beleidigungen nichts aus, sie waren Shōto sogar mehr als nur egal. Allerdings standen die Umstände nicht grade gut für sie. Die physischen Leistungen ihrer Körper waren höher als in ihrer Eigentlichen Welt, Shōto würde sogar so weit gehen und seine momentane Ausdauer als unermesslich beschreiben. Allerdings standen deswegen auch die Chancen hoch, dass sie sich in einer Dimension befanden, in welcher Kampf und Überleben eine große Rolle spielen würden. Bakugô war nicht schwach und es wäre definitiv leichter wenn die Beiden, wenn auch nur vorübergehend, kooperieren würden.

love but platonically [hxh x mha]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt