1. *Treibsand*

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Mein Kopf ist leer, aber explodiert vor Ideen. Gefühlen. Eindrücken. Weißen, unbeschriebenen Blättern.
In meinem Hals ist ein Kloß und er zerreißt mich. Einmal ganz durch. Auseinander. Kaputt.
Es ist, als ob ich durch Treibsand renne und versuche, die gleiche Leistung zu erreichen, wie die anderen, die über Asphalt laufen. Ich komme nicht so voran wie ich will. Egal wie sehr ich mich anstrenge, ich falle immer weiter zurück. Ich muss an die Hand genommen werden und selbst dann kann ich nicht mithalten, halte die Truppe auf...Ich bin wie ein Baby, auf das alle Rücksicht nehmen müssen. 
Doch es ist schon absehbar, das ich es nicht schaffen werde. Ich komme nicht aus meinen Beschränkungen heraus, egal wie sehr ich mich anstrenge. Denn der Sand endet nicht. Es ist nicht absehbar, wann es einfacher werden wird.  Mal ist der Sand dicker, mal ist er einfach zu durchqueren, mal bin ich alleine, mal reden mir Menschen gut zu. Mal kann ich nicht mehr, will einfach nur  aufgeben und mal sprühe ich nur so vor Energie und Zuversicht, dass auch ich irgendwann mein Ziel erreichen werde.
Aber es ist so unfassbar hart, schmerzhaft und anstrengend. Es macht mich kaputt, ist absolut nicht ressourcenschonend.

Das, was der Treibsand in dieser Metapher vertritt, ist in meinem Leben die Depression. Sie hält mich davor zurück, die Dinge zu tun und zu vollenden, die ich Unternehmen möchte, die mich ausmachen.
Aber ich kämpfe und ich werde weiterkämpfen und irgendwann werde auch ich das Ziel erreichen.
Nicht als Erste, ja, vielleicht als Letzte, aber ich werde ankommen. Und das ist das, was zählt!

GedankenpuzzleWhere stories live. Discover now